#69: Transgenerationales Coaching heilt

Shownotes

Coachin Annika Prange erklärt in dieser Podcastfolge auf so kluge Art und Weise, wie Transgenerationales Coaching Wunden heilen kann, von denen wir manchmal gar nicht so recht wissen, woher sie kommen. Puh, diese Folge hatte es in sich, denn auch bei mir gibt es so einige Themen, die ich mit mir herumschleppe, die wohl von meinen Ahn:innen kommen.

Annika sagt, es ist wichtig, die Muster unserer Ahn:innen zu erkennen, damit wir sie nicht unbewusst an die nächste Generation weitergeben.

Auch wenn das jetzt für dich erst einmal spooky klingt, höre unbedingt in diese Folge hinein. Mir hat dieses Gespräch so einige wertvolle Impulse gegeben. Und mein neues Lieblingswort: Glücksrahmen.

Folge Annika gern bei instragram oder schau auf ihrer Website vorbei und mehr über ihre Leitthemen Selbstwert, Selbstliebe und Selbstfürsorge zu erfahren.


In meinen Podcast "SANDRA FRAGT" lade ich mir tolle Menschen aus meinem Netzwerk ein. Ich frage und sie erzählen mir ihre Geschichte. Was kann es Inspirierenderes geben, als Menschen zuzuhören, die ihre Leidenschaft teilen?

Als Kommunikationstrainerin und Rhetorik-Coach sind gute Gespräche genau mein Ding. Komm also gern auch einmal als Gast in meinen Podcast, um mir deine Geschichte zu erzählen.

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Transkript anzeigen

00:00:01: Ich habe da für mich so das Bild von einer Wippe gefunden.

00:00:04: Also wenn ich zum Beispiel eine Person bin, die sich total schlecht durchsetzen kann, schlecht die eigenen Bedürfnisse äußern kann, dann kenne ich sozusagen nur dass eine Ende der Wippee.

00:00:14: Dann versuche ich daran zu arbeiten und rutsche vielleicht erst mal in das andere extrem.

00:00:18: Aber durch das Kennenlernen der Pole kann ich total gut die Mitte finden.

00:00:21: also weißt du was ich meine?

00:00:23: Dadurch, dass ich die Erfahrung mache weiß ich ja im Endeffekt auch was ich nicht möchte.

00:00:28: Sandra fragt Ich lade mir tolle Gäste ein, die mir ihre Geschichte erzählen.

00:00:36: Freude ich auf spannende Gespräche, inspirierende

00:00:41: Themen

00:00:42: und fröhliches Blaudern aus dem Neckkästchen!

00:00:46: Du möchtest auch mal zu mir in den Podcast kommen um über deinen Herzensthema zu sprechen oder du hast einen Thema, über das sich einmal mit einem Gast unbedingt sprechen sollte?

00:00:57: Schreibt mir einfach an hallo at sandra-richter.com.

00:01:02: Jetzt geht's aber wirklich los mit der neuen Folge.

00:01:08: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Sandra fragt.

00:01:12: Ich bin Sandra Und heute befrage ich Annika Prange.

00:01:16: Liebe Annika, ich freue mich sehr dass du da bist.

00:01:19: Ja ich freu mich das ich hier sein darf liebe Sandra

00:01:22: Immer immer gern Annika Du machst Transgenerationales Coaching Und bestimmt viele Diätzüren denken sich was?

00:01:33: Erklär mal bitte, was man darunter versteht.

00:01:38: Ja, man kann ziemlich viele Dinge darunter verstehen es ist ein ziemlich weites Feld aber ich finde immer den Zugang ganz schön... Ich kenne das von mir und ich kenn's auch von vielen Klientinnen die einfach schon wahnsinnig viel gemacht haben irgendwelche Weiterbildung Bücher gelesen Coatings gemacht Und es fehlt aber gefühlt irgendwie immer noch so ein Puzzleteil.

00:02:04: So war's zumindest irgendwie auch bei mir und da kann dann eben die transgranationale Brille total gewinnbringend sein, also nämlich zu schauen wie können auch meine Themen mit meinen Ahnenen oder Bindungspersonen zusammenhängen?

00:02:20: Und da einfach mal reinzuschauen hey was sind denn eigentlich Themen in meinem Ahnensystem und inwiefern wiederholen sie sich vielleicht auch im meinem Leben?

00:02:29: Also so würde ich es erst mal grob beschreiben und dann kann man natürlich immer noch mal tiefer eintauchen.

00:02:36: Also quasi so, wenn den Großeltern vielleicht irgendwas Schreckliches passiert ist... Man sagt ja manchmal auch nur, wir schleppen die Kriegstraumata unserer Großelterinnen und Ur-Großeltern mit!

00:02:46: Und das quasi arbeitest du dann mit deinen Klientinnen auf?

00:02:51: Genau, also es gibt dann natürlich... Also Coaching ist ja immer noch mal abgegrenzt in Therapie.

00:02:57: Ein krasses Beispiel sozusagen.

00:02:59: wenn du jetzt auch gerade ansprichst mit Großeltern das Wenn meine Oma zum Beispiel im Krieg vergewaltigt wurde was sehr nicht so unrealistisch leider ist Dann können wir heutzutage eben die Symptome zeigen ohne dass wir selbst Opfer davon wurden.

00:03:15: und sowas ist natürlich dann etwas was man jetzt aber nicht im Coaching thematisieren würde, das würde ich dann abgrenzen und sagen okay es gibt nämlich auch eine Therapeutenausbildung im transgranationalen Bereich.

00:03:27: Aber es können einfach ganz unterschiedliche Themen sein.

00:03:30: also ich hatte schon Coaches mit diversem Anliegen.

00:03:34: warum habe ich Hauptprobleme?

00:03:35: Warum schiebe ich Dinge immer wieder auf?

00:03:39: Kann ich nicht mehr Geld zu mir fließen lassen?

00:03:42: Tatsächlich hatte ich auch mal einen unerfüllter Kinderwunsch.

00:03:46: Auch das kann transkarnationales Thema sein, also der Bandbreite ist sozusagen erstmal keine Grenze gesetzt.

00:03:55: Ja, aber das ist spannend!

00:03:57: Also einige dieser Dinge die du gerade aufgezählt hast würden jetzt zum Beispiel auch auf mich zutreffen.

00:04:03: tatsächlich wo man sagt Man glaubt manchmal gar nicht, warum man das so mit sich rumschleppt.

00:04:12: Und man hat es irgendwie für sich ein bisschen bewusst, dass man da was rumschläbt und dass man einen Thema hat aber man kriegt's nicht los.

00:04:21: Vielleicht auch weil's aus einer anderen Zeit kommt von der anderen Person.

00:04:26: Ich finde das mega spannend!

00:04:29: Als ich das erste mal gehört hab, ich habe mal mit einer Freundin darüber eben auch gesprochen... die eben auch irgendwie in der Richtung mal irgendwo ein Podcast gehört hat oder so.

00:04:38: Da dachte ich erst noch,

00:04:39: ach komm hörle auf!

00:04:41: Weißt du?

00:04:42: So einen Quatsch.

00:04:43: Ich wollte da erst nicht ran aber umso mehr ich mich damit befasse und so spannender finde ich das und ich glaube da ist einfach so viel dran und vermutlich hast Du ja dann auch eine Weiterbildung gemacht in dem Feld und dann bestimmt auch wie bei allen Coaching-Ausbildungen selber da ganz viel über Dich gelernt und deine Vor-Erfahrungen aus anderen Zeiten.

00:05:07: Total, total!

00:05:08: Und ja es klingt manchmal ein bisschen nach Hokus Pokus aber wenn man's dann doch mal beobachtet finde ichs auch wirklich echt Wahnsinn wie die Dinge so zusammenhängen.

00:05:18: also es gibt zum Beispiel auch im Transkanationalen Coding oder auch in der Therapie was das heißt Jahrestagsyndrom dass bestimmte Daten bedeutsam sind.

00:05:30: Also es gibt da ein ganz tolles Buch um meine Ahnen und da beschreibt die Autorin zum Beispiel, das fand ich wirklich total faszinierend.

00:05:39: Es ist auch eine traurige Geschichte

00:05:40: aber...

00:05:42: einen Mann verunglückt, der geht immer so dieses Falschirmen springen.

00:05:47: Aber wo du auch jemand anders brauchst auf jeden Fall und das ging wirklich immer gut.

00:05:52: Paragleiding heißt es glaube ich oder er hat das so oft gemacht mit seinen Freunden und an einem bestimmten Tag hatten seine Freunde nicht Und er wollte aber trotzdem gehen und hat dann einen Fremden gefragt, ob der ihm sichert.

00:06:05: Der hat ihn aber nicht richtig gesichert.

00:06:06: also er hat es überlebt, aber er hatte eben einen Unfall.

00:06:10: An genau den gleichen Tag ein paar Jahre zuvor hatte eben sein Vater auch einen Unfallen und das hing auch mit Freunden zusammen.

00:06:16: Er hat in so einer Blegiserei gearbeitet und hat immer mit Freundens zusammengearbeitet, den Eintag eben nicht.

00:06:21: Und ja, da ist ihm dann eben auch ein Unfall passiert.

00:06:25: Das sind jetzt natürlich erstmal negative Dinge und meistens sind es ja auch die negativen Dinge was halt wir dann eben ins Coaching oder in die Therapie gehen.

00:06:34: Es kann natürlich auch schöne Ereignisse sein.

00:06:36: also wie du gesagt hast ich habe natürlich auch unglaublich viel über mich und mein Familiensystem gelernt.

00:06:41: tatsächlich hatte ich dann das ist eine systemische Perspektive wenn An meinem Team arbeitete mir die Anschauer, dass es ja im Endeffekt auch eine Wirkung hat auf das gesamte Familiensystem.

00:06:55: Und tatsächlich einen Monat nachdem ich meine Coaching-Ausbildung bei Sabine Lück begonnen habe, hatte sich meine Cousine.

00:07:00: bei mir gemeldet, mit der ich jahrelang nicht gesprochen habe.

00:07:03: Weil es eben auch verschiedenste Konflikte im Familiensystem gab die wir gar nicht hatten.

00:07:07: aber wir sind eben sehr loyal unserem Ahnensystem gegenüber und das fand ich.

00:07:13: so verrückt ist dass ein Monat später eben schon diese Auswirkungen hatte und wir haben dann tatsächlich auch im Jahr darauf unsere

00:07:19: Oma

00:07:20: auch gemeinsam besucht was wir noch nie vorher gemacht haben Und es war, also das ist uns dann aufgefallen.

00:07:27: Der Tag der Geburtstag meiner oder unserer Ur-Oma.

00:07:31: Also sowas kannst du natürlich auch geben, wo man so dachte, wow da ist so viel Heilung im Familiensystem passiert und es ist genau an dem Tag, an dem eben die Mutter unserer Oma als unsere Ur-Ur-Omar Geburtstag hat.

00:07:42: So was gibt's natürlich auch!

00:07:43: Es soll nicht immer nur darum gehen dass wir haben natürlich viele Traumata irgendwie unter Umständen, viele Trauma vererbt bekommen aber natürlich ja auch Ressourcen.

00:07:53: Also das möchte ich auch gerne noch mal betonen.

00:07:55: Ja, ja unbedingt!

00:07:57: Aber es ist schon so, dass man ins Coaching geht wenn man das Gefühl hat irgendwas... ...ja irgendetwas lambt ein oder irgendwie ne?

00:08:05: Man hat da irgendwas und weiß eigentlich nicht so richtig wie man's los wird.

00:08:09: Genau genau über die schönen Dinge freut man sich ja im besten Fall einfach.

00:08:14: Die schönen Themen sind ja die, die wir uns dann gerne meistens anschauen wollen.

00:08:22: Gott, wenn ich dann so über mich selbst nachdenke und über das was eben in meiner Familie so mit ihm rumgeschleppt wird.

00:08:28: Habe ich das Gefühl, ich müsste auch mal zu dir kommen und das mal ein bisschen

00:08:31: betrachten,

00:08:32: weißt

00:08:32: du?

00:08:33: Weil da sind bestimmt einige Sachen die man mal lösen sollte und es ist finde ich halt immer... also ich bin ja auch Coach aber innerhalb der eigenen Familie das zu lösen ist halt

00:08:47: total schwierig.

00:08:48: Ja, das kriegt man alleine tatsächlich nicht hin.

00:08:50: Also ich habe auch meine Selbsterfahrungen selbst bei Sabine Lück gemacht.

00:08:53: also da würde ich mir jetzt auch nicht zutrauen mich selbst sozusagen zu kotzen.

00:08:58: aber ich finde was man immer mal ganz gut machen kann es wird dir vielleicht auch bekannt sein die Methode einfach mal für sich selbst auch schonmal so ein Genogramm aufzuzeichnen und einfach mal aufzuschreiben wann wurden denn Die Menschen in meinem Familiensystem, an meinem Ahn-System geboren.

00:09:15: Wann sind die gestorben?

00:09:16: Was haben sie beruflich gemacht?

00:09:18: Was waren besonders positive Dinge und Schicksalsschläge?

00:09:22: Und sich das kann man natürlich auch total leicht recherchieren, wenn jetzt jemand der Zuhört oder die Zuhörten noch nie davon gehört hat.

00:09:29: Wieso was aussehen kann?

00:09:30: Man kann es auch mit Naturmaterialien machen.

00:09:32: also der Fantasie sind da auch keine Grenzen gesetzt.

00:09:35: und das Schöne ist aber, wenn ich das mir einfach mal alles strukturiert aufgeschrieben habe dass anhand dessen schon einfach viele Themen sichtbar werden.

00:09:43: deswegen mache ich das mit Klientinnen ganz gerne zu Beginn das erste Mal ein Genogramm aufzuzeichnen Weil da sieht man schon, wo die Reise so ein bisschen hingeht.

00:09:52: Was eben primäre Themen in diesen Familien- und Ansystemen sind.

00:09:58: Aber manche sind ja auch vielleicht schon längst verstorben, die uns was vererbt haben...

00:10:04: Wie kriegt man das

00:10:05: raus?

00:10:06: Also...

00:10:10: Das ist tatsächlich ganz spannend!

00:10:11: Ich hatte jetzt wirklich echt schon eine Reihe an transgranationalen Coachings Und ich arbeite da total gerne mit dem spielstarke Wurzeln von Sabine Lück und da gehen wir eben auch immer bis zu den Urgroßeltern meistens hoch, um eben zu schauen okay wo liegt der Hase im Pfeffer?

00:10:29: Wo hat es sozusagen seinen Ursprung genommen.

00:10:32: Und die meisten kann natürlich ihre Urgräts-Großelter nicht mehr also mich jetzt auch eingeschlossen.

00:10:37: eine habe ich nochmal irgendwie erlebt aber das ist natürlich auch als total kleines Kind.

00:10:41: also da kann ich mich auch bewusst nicht mehr dran erinnern.

00:10:45: Und ich finde, das hat ja auch ganz gut jetzt was ich eben schon mal von mir selbst geschildert habe mit meiner Kusine.

00:10:50: Dass wir auf einmal ein Monat später wieder Kontakt hatten obwohl sie das ja nicht wusste dass wir alle miteinander verbunden sind.

00:10:58: Das ist das sogenannte morphogenetische Feld und Dann lasse ich meine Klientinnen auch, wenn wir dann eben an der Stelle der Urgruseltern angekommen sind.

00:11:09: Wirklich einfach mal kurz einen Moment die Augen schließen und sich mit ihren Urgroßeltern also je nachdem wen es gerade betrifft verbinden.

00:11:16: Und durch dieses morphogenetische Feld... Ich hatte wirklich noch in keinem Coaching ein Coachee eine Klientin, der gesagt hat, mir kommt da gar keinen Impuls.

00:11:25: Klar jetzt keine Datenzahlenfakten das ist klar aber irgendwelche Gefühle oder irgendwelchen Bilder.

00:11:33: Das kommt meistens schon, und dann hatten wir natürlich auch ... Also das hat man ja im besten Fall, dass man weiß, wann die Urgroßeltern geboren sind und gestorben sind.

00:11:41: Und da gibt's ja einfach übergreifende Dinge, weiß ich immer schon so okay erst der Zweiter Weltkrieg erlebt.

00:11:47: Da kann man ja auch schon viel daraus ableiten.

00:11:51: Womit man sich diesen eher intuitiven Impuls dann sozusagen auch noch mal so erklärbar machen kann?

00:11:58: Wie oft weinen die Leute dabei?

00:12:02: Schon häufiger.

00:12:03: Deswegen ist es tatsächlich im Transkarnationalen Coaching einmal zum einen wichtig, eben wirklich zu wissen auch als Coach natürlich wo sind meine Grenzen?

00:12:12: also ich mache jetzt noch eine systemische Therapeuten Ausbildung aber dennoch ist das einfach wichtig und vor allem zu Beginn auch noch ein Notfallkoffer zu machen.

00:12:22: Also ich beginne nie einen transgranationalen Coaching einfach ohne Notfallkoffer, also die Schmetterlingsumarmung, wo ich mir eben... auf die Schultern abwechseln, Klopfe um die Gehirnhälften miteinander zu verbinden.

00:12:35: Oder ein sicherer Ort oder eine Erdungsmeditation.

00:12:38: also sowas mache ich immer zu Beginn mit meinen Klientinnen damit sie einfach wissen okay wenn mich die Gefühle dann eben doch einmal überkommen vielleicht auch im Nachgang dass sie dann eben einfach Tools in der Hand haben wo Sie sich da wieder rausholen können.

00:12:52: Ja ja das ist gut weil das kann ich mir nämlich gut vorstellen dass man da wirklich plötzlich so einen Ja, krasses Gefühl hat oder eben viele Emotionen so über einen drüber rollen.

00:13:05: Wenn man sich damit so intensiv befasst und man im ersten Moment wahrscheinlich gar nicht richtig zuordnen kann wo das herkommt Und dann ist vielleicht so ein Notfallkoffer keine schlechte Idee.

00:13:13: Genau.

00:13:14: also es kann natürlich sehr aufhören sein wenn ich mich mal anfange mit Also bei mir selbst ja auch Dann habe ich auch angefangen mich mehr Mit mit auch meinen Großelso Zu der einen Seite da hatte ich noch gar nicht so viel Information mich auch einmal mit denen zu beschäftigen.

00:13:30: Das ist aber eben die eine Seite, finde ich.

00:13:31: So dieses oh das kann natürlich auch was mit mir machen im Sinne von dass es mich mitnimmt Aber es kann eben auch ganz viel Verständnis schaffen und das fand ich einfach persönlich auch total schön weil Ich glaube auch Dass kein Mensch mit dysfunktionalem verhaltensmustern geboren wird.

00:13:48: irgendwie werden wir da alle zu gemachte.

00:13:50: ich möchte jetzt menschen nicht Von ihrer eigenverantwortung los sprechen ja aber Es gibt irgendwie und das war damals schon bei meiner systemischen beraterausbildung so dass wir Mal von einem Straftäter war mein Ausbilder, der hat da vor all gearbeitet.

00:14:04: Auch wenn das Genogramm uns angeguckt haben.

00:14:06: Wie gesagt, da kann man jetzt niemanden von der Schuld freisprechen und es ist vielleicht auch wieder ein extremes Beispiel.

00:14:11: aber wenn's vielleicht auch um Konflikte im eigenen Familiensystem gibt, wenn du einen oder andere das kennst?

00:14:17: Und da einfach mal mit sich

00:14:18: fragen

00:14:19: wo kommt denn eigentlich dieser Mensch her?

00:14:21: was hat dieser Mensch dann eigentlich erlebt?

00:14:23: Das kann einfach schon wie gesagt ganz viel Akzeptanz vielleicht sogar möglicherweise auch so'n Stück inneren Frieden geben Und das macht dann einfach auch schon ganz, ganz viel.

00:14:33: Einfach die Geschichte der eigenen Ahnen zu würdigen und was Sie im Endeffekt alles ausgehalten haben mit den beiden Weltkriegen unter anderem damit wir halt heute hier sein können?

00:14:43: Ja...

00:14:45: Oh

00:14:46: ja!

00:14:47: Man möchte gar nicht darüber nachdenken.

00:14:48: also ich weiß es meinen zumindest die eine Seite Ja wirklich aus Polen dann hierher, also aus Schlesien.

00:14:55: Ich wohne ja im Osten.

00:14:58: Aus Schlesiens eben hier her gelaufen.

00:15:00: Also das kann man sich gar nicht vorstellen was da geleistet wurde um eben aus dieser Kriegszone rauszukommen oder wie auch immer das war.

00:15:12: ich habe wirklich das was mich so ein bisschen jetzt traurig macht, also meine Großeltern sind alle jetzt schon inzwischen gestorben und man hat eigentlich nie so wirklich intensiv mal darüber gesprochen.

00:15:23: Das bedauere ich jetzt wo ich älter bin sehr dass man gar nicht so viel darüber weiß wie schrecklich das vielleicht auch teilweise war.

00:15:33: Also jetzt würde ich mich dafür interessieren aber als Kind habe ich mich natürlich nicht dafür interessiert.

00:15:44: Wie kriegst du das dann in diesen Coaching hin, dass die Menschen sich damit verbinden können?

00:15:53: Also ich stelle mir das gar nicht so einfach vor.

00:15:59: Es gibt diese zwei Wege.

00:16:00: durch das morphogenetische Feld, kommen meistens doch Impulse.

00:16:04: Und natürlich gebe ich meinen Coaches auch immer zu Beginn zur Vorbereitung so einen Transkarnationalen-Familienfragebogen und dann kann ich natürlich ein bisschen auf die Suche gehen.

00:16:14: Ich kann eigene Familienmitglieder befragen über Ahnenen, die schon tot sind.

00:16:20: Dann gibt es aber auch offizielle Stellen.

00:16:23: Ich glaube beim Standesamt kann man ja irgendwie auch Informationen erfragen.

00:16:28: auch so ein bisschen auf die Suche begeben, dann gibt es auch Bücher zu dem Thema.

00:16:34: Weil eine Generation ist ja häufig von gleichen Themen betroffen wo man zumindest mal so einen Gefühl dafür bekommen kann was in der Zeit einfach gerade wie's da so war.

00:16:45: Es gibt zum Beispiel ein buch die geprügelte Generation oder Kriegserbe in der Seele.

00:16:51: also wenn man sich da einfach mal so für interessiert auch auf so einer Metaebene und vielleicht schafft man es dann ja eben auch doch schon durch solche Bücher, durch solche Impulse.

00:17:00: Auch immer mal wieder Verknüpfung zum eigene Familiensystem herzustellen und dann finde ich ist aber auch wichtig also jetzt für die, die zuhören wenn man auch... Also wenn man jetzt das Glück hat dass die eigenen Großelte noch leben sollte man da aber wirklich ganz vorsichtig vorgehen wenn man sie über solche Zeiten befragen sollte weil das natürlich In der Generation insgesamt eine Überlebens- und Bewältigungsstrategie war nicht darüber zu sprechen.

00:17:31: Also das ist ja sozusagen der klassische Fall, der Mann kommt aus dem Krieg wieder und spricht nicht da drüber.

00:17:37: also mein Opa ist auch nicht mehr auf dieser Welt aber er hat mir auch immer erzählt dass sein Vater nie über den Krieg gesprochen hatte es zurückgekommen

00:17:47: aber

00:17:48: Der wusste selber überhaupt nichts drüber und das ist auch total wichtig dass dann nicht einfach so außerhalb eines therapeutischen Kontextes natürlich dann irgendwie aufgebrochen wird.

00:17:58: Also wenn man da in die Erforschung geht und das sage ich auch immer meinen Klientinnen, ist es wirklich total wichtig sehr sehr behutsam zu fragen und vor allem nicht vielleicht auch in so eine Schuldthematik abzurutschen, auch wenn man's vielleicht gar nicht will.

00:18:12: Warum hast du es nicht anders gemacht?

00:18:14: Das kann ja mal passieren nur wir sind einfach in der Zeit eben dann auch nicht groß geworden.

00:18:18: von daher ist da sowieso auch immer die Frage Wie tief möchten die Menschen darüber sprechen?

00:18:24: Und ich habe das zumindest bei meinen eigenen Großeltern die Erfahrung gemacht.

00:18:27: Ich hab dann natürlich angefangen, die viel zu befragen aber dass ich da teilweise einfach auch gar nicht so viel aus den rausgekriegt habe.

00:18:34: und es ist auch okay weil das eben deren Umgang damit war in der gesamten Generation mit diesem Thema umzugehen, darüber zu schweigen.

00:18:46: Ja, ich hab immer gehört, dass manche auch da so mit Hypnose arbeiten.

00:18:52: Also weißt du, dass man in der Hypnose dann irgendwie Dinge hervorholt, wo man sich fragt, wo kommen die eigentlich her?

00:18:59: Aber Hypnosis bei dir jetzt nicht das Thema.

00:19:01: Hast du davon auch schon gehört, dass das funktioniert?

00:19:04: Ich habe selber schon Hypnose gemacht sozusagen, da war ich dann selber die Coach.

00:19:08: Ich selber arbeite aber nicht mit Hypnase, aber würde auch sagen also klar auf jeden Fall kann man darüber auch an die Themen rankommen.

00:19:14: Es ist ja mal so ein bisschen die Frage wie tief möchte ich eben auch gehen?

00:19:18: und auch die Aufstellung.

00:19:20: Also ich arbeite ja wie gesagt gerne mit diesem Spielbrett Und da ist der Abstand einfach schon nochmal größer zu... zu eben auch den Familienmitgliedern oder Ahnenen, weil man sich da zwar rein fühlt aber es ist ja ein Gegenstand in dem man sich reinfühlt.

00:19:39: Eine andere Nummer ist natürlich auch nochmal wenn man das Ahnensystem mit Menschen aufstellt.

00:19:45: Das ist dann immer noch mal so intensiver und natürlich ist eine Hypnoser auch nochmal intensiver würde ich sagen als wenn ich sie jetzt eben auf einem Spielbrett Aufstelle.

00:19:53: Aber ich finde, das ist eben einfach ein guter erster Einstieg gerade vielleicht wenn man auch noch ein bisschen skeptisch ist und denkt du Gott was passiert denn da?

00:20:00: Da is' einfach so ne transgranationales Coaching einfach einen guten Einstiege zum Beispiel dann über so nen Spielbrett das mal aufzustellen.

00:20:07: oder mit Schleichtinen kann man's ja auch machen der fühlen ja viele Wege nach oben.

00:20:13: Also quasi gibt es ein fertiges Spielbret mit Spielfiguren Und dann setzt man Spielfigur also du stellst vermutlich irgendwie fragen oder so und dann setzt man die Spielfiguren irgendwo hin.

00:20:28: Wichtig ist es, dass der Coachee zu Beginn eine Fragestellung hat.

00:20:34: Das ist ja aber insgesamt beim Coaching.

00:20:38: Wenn wir die Fragestellung einmal fest haben, dann ist es so.

00:20:41: Es gibt ein Spielbrett, da ist ein Stammbaum drauf und darauf werden eben alle Personen aus dem Ahnensystem aufgestellt, die jetzt mit dem Thema zusammenhängen.

00:20:51: Und dafür gibt es dann kleine Porträtkreise wo sich der Coachy auch immer das Bild aussuchen kann was für ihn sie am besten passt.

00:21:03: Entweder wenn ich es online mache, würfel ich oder wenn's in Präsenz ist.

00:21:06: Würfelt der Kochi zwei Würfel und da sind auf dem Einwürfel stehen Personen aus dem Familiensystem drauf.

00:21:15: also Ich würde sozusagen eine Person aus meinem Familiensystem Und ich würfel eine Farbe und die Farbe steht dann für eine Fragen Kategorie das jetzt ein bisschen komplexe fast aber gleich auch nochmal zusammen und Dann wird die Frage also oder dann?

00:21:33: Die Farbe, die gewählt wurde oder gewürfelt wurde.

00:21:36: Da gibt es dann einen bestimmten Kartenstapel auf den Fragen sind und daraus zieht der Kochi eine Karte.

00:21:42: Und die Frage, die da drauf stellt wird dann der Person, die gewürfelt wurden gestellt.

00:21:49: Also bedeutet ich habe meine Ausgangsfragestellung.

00:21:52: Dann würfelte ich mit der Ausgangspragestellung im Hinterkopf eine Person eine Fragenkarte, ziehe einer aus der betreffenden Kategorie und stelle der Person die Frage.

00:22:02: Das ist dann natürlich ne andere über die ich dann ins Gespräch komme als meine Ausgangsfragestellung.

00:22:08: aber es wirklich ganz verrückt, welche Fragen da kommen.

00:22:13: Und dann ist es natürlich dann eben meine Aufgabe zu schauen okay und wie kommen wir jetzt halt eben zu dem Thema zurück?

00:22:20: Inwiefern hat jetzt das Gespräch was wir dann eben beginnen?

00:22:24: also beispielsweise könnte eine so ne Frage auf der Fragenkarte sein Was für Schicksalsschläge hat diese Person erlebt oder was war der Berufswunsch dieser Person?

00:22:34: Darüber kommen wir dann ins Gespräch und gucken dann eben etwas auch bei dieser Person los war und wo sozusagen auch die Schmerzpunkte sind, weil das ist ja eben worum es dann eben vor allem geht.

00:22:45: Und inwiefern hängt das dann mit der nächsten Generation zusammen?

00:22:50: So gehen wir immer weiter hoch bis wir bei den Urgroßeltern landen.

00:22:57: Weil zu denen können wir durch dieses morphogenetische Feld noch ganz gut eine Verbindung aufbauen, wenn wir nicht viel über sie wissen.

00:23:07: Heiserum hinzubringen, weil wir eben sagen okay von da aus ging dann sozusagen die Wunde los.

00:23:12: Die dann eben auch weitergegeben wurde und da gibt es bei dem Heiserung gar kein richtig und kein falsch.

00:23:18: das ist wirklich was der die Coachie sich überlegen darf.

00:23:23: Was hättest du dir ganz persönlich gewünscht?

00:23:27: Mit dem Ziel dass wir die Familiengeschichte neu schreiben Und ganz wichtig, das soll natürlich kein Brainwashing sein.

00:23:34: Das sage ich auch immer dazu.

00:23:35: Wir wissen natürlich, dass es anders war aber ist so, dass unser inneres Kind bis heute eben unser Ahnensystem versorgen möchte – unsere Familienmitglieder!

00:23:46: Wir sind die Spezies, die am aller längsten von ihren Bindungspersonen abhängig sind und von daher hat unser innerer Kind bis Heute den Wunsch, Und das Ziel des Entwurfes eines parallelen Realitätsstrang sozusagen ist, dass das innere Kind also unser inneres Kind Zeuge dafür wird wie unsere Ahnen versorgt werden und eben auch spürt ich kann es gar nicht leisten sondern es hätte eben einfach andere Umstände gebraucht.

00:24:23: Also so ein Klassiker dann eben bei dem Heiserum natürlich, bei Urgroßeltern.

00:24:27: jetzt in der Zeit in der wir sind ist natürlich es hätte keinen Krieg gegeben.

00:24:31: Das sagen dann viele.

00:24:32: und was hättest du dir gewünscht an idealen Umständen?

00:24:36: Dann frage ich natürlich immer noch mal ein bisschen genauer nach weil wichtig dabei ist dass das eben Glaubhaft für den Kochi wird.

00:24:42: also was hat's denn für eine Gesellschaft gebraucht in der es kein Krieg geben hätte?

00:24:47: zum Beispiel ja Menschen die aufeinander achten Okay, Menschen die sich selber auch lieben weil dann würden sie das anderen Menschen nicht antun.

00:24:54: Und dann wiederhole ich das und das Heilserum wird symbolisiert durch so einen durchsichtigen Mugelstein und dann fahre ich tatsächlich mit diesen... Das ist auch ganz wichtig dass ich es mache und nicht die Code schießt.

00:25:05: Die sollen ja die Erfahrungen machen, dass eben nichts jeder für zuständig sind ihr Ahnsystem zu versorgen sondern dass es diese idealen Personen oder Umstände gebraucht hätte.

00:25:15: Und dann fahre ich um den betreffenden Ahnen so rum mit dem Muggelstein.

00:25:21: Dann schauen wir, ist natürlich auch wichtig in das Gefühl zu gehen, mal kurz die Augen zu schließen sich das vorzustellen, dass es wirklich auch an unseren Zellen ankommt wie anders gewesen wäre.

00:25:32: und dann gehen wir in die nächste Generation runter.

00:25:34: was wär dadurch für die Oma für den Opa möglich gewesen wenn die Urgroßeltern anders aufgewachsen wären?

00:25:44: Und so geht man eben runter bis zum Coachee wieder zurück, jetzt ganz für kürz gesagt und dann schauen wir eben wieder auf die Ausgangsfragstellung.

00:25:52: Was hast du jetzt für Erkenntnisse gewonnen in Bezug auf das Thema mit dem Du zu Beginn hierher gekommen bist?

00:26:00: Ja also mir hängt ein bisschen eine Träne im Knopfloch allein schon deshalb weil ich Nicht nur bei mir selbst, auch bei anderen Menschen eben so dieses Gefühl immer wieder erleben.

00:26:14: Wir haben Verantwortung dafür, dass es unseren Eltern hauptsächlich sind bei mir im Eltern.

00:26:19: Ich mache ja nicht Transgenerationales Coaching und bei mir sind meist die Eltern.

00:26:27: Dass wir uns verantwortlich fühlen für den Eltern gut geht.

00:26:31: Eigentlich können wir aber das nicht... Also wie sollen wir das leisten und schleppen?

00:26:37: Wir sind auch nicht dafür zuständig tatsächlich.

00:26:39: Und da ist eben das Schöne, was man im Transkanationalen Coaching oder auch in der Therapie sichtbar machen darf.

00:26:45: Dafür wären die eigenen Eltern der Eltern also die Großeltern zuständig gewesen.

00:26:51: Und dann aber eben wichtig mit dieser Schuldbrille draufzuschauen.

00:26:59: Gewinn bringt sich auch noch mal vertief, damit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen.

00:27:04: Die haben es natürlich nicht gemacht weil die das so toll fanden zum Beispiel keine Liebe zeigen zu können.

00:27:09: ich habe auch viele die tatsächlich zum Thema Beziehung ins Coaching kommen.

00:27:13: und aber da ist einfach eine Generation die den Krieg erleben musste die sich auch teilweise abgeschnitten haben von ihren Gefühlen als überlebensstrategie und es ist ja natürlich klar dass wir von diesen Menschen nicht unbedingt erfahren, wie es ist eine erfüllte Partnerschaft zu haben, wo total viel Nähe ist.

00:27:31: Und durch den Kontext wird es dann aber verständlich und erklärbar, warum diese Menschen das vielleicht... Warum das einfach auch nicht möglich war?

00:27:40: Nur wichtig ist dann eben zu erkennen nur weil sie's vielleicht nicht leben konnten darf ichs aber heute schon!

00:27:45: Das ist eben auch... Das ist so ne weitere Methode die man machen kann der Glücksrahmen.

00:27:51: Einmal mal zuschauen was bedeutet denn eigentlich für mich das ganze Glück?

00:27:55: Das kann man dann auch aufstellen oder man kann es malen.

00:27:59: Und da gibt's eben einen Rahmen und zu schauen, was davon darf ich eigentlich haben?

00:28:05: Was nicht?

00:28:06: aus Loyalität zu meinen Ahnen.

00:28:11: Auf mich trifft manchmal dieses Geldthema bei meinen Coates- und KlientInnen oft mit Großeltern die nicht viel hatten sind das ja oft eben Menschen, die selbstständig sind.

00:28:27: Und sie wollen natürlich erfolgreich sein, aber können's nicht so wirklich richtig?

00:28:30: Weil Sie da eine Hemmung haben einfach irgendwie ... Wie kann ich denn jetzt erfolgreich sein und viel Geld haben, wo alle in meiner Familie im Arm überspitzt gesagt waren und haben ein echtes Thema auch damit?

00:28:44: Ich glaub', dass die schicke ich allem mal zu dir!

00:28:47: Ja, sehr gerne.

00:28:48: Das ist tatsächlich... Also das wäre so ein Klassiker sozusagen, wozu man dann eben gut den Glücksrahmen machen könnte weil da es tatsächlich viele natürlich auch betrifft.

00:28:56: Weil auch da in der... also mein Opa zum Beispiel hat auch noch gehungert so.

00:29:01: Und dass das Interessante ist ja auch diese Information.

00:29:07: Ich bin jetzt nicht so eine Expertin für aber wir hatten das Thema auch zum Teil in der Ausbildung, also das Thema Epigenetik und sich mal einfach nur klar zu machen Wir sind ja schon als Eizelle angelegt in unserem Omaß.

00:29:20: Also das ist ja einfach auch schon so verrückt und von daher gibt es ja auch ganz viele Informationen in unseren Zellen, deswegen eine häufige Frage die gestellt wird wenn ich jetzt mit an mir arbeite hat das dann auch direkt schon eine Auswirkung auf mein Kind also auch auf epigenetischer, auf Zellebene?

00:29:38: Dem ist jetzt erst mal nicht so, weil die Altzellen sind ja einfach schon angelegt.

00:29:41: Aber ein paar Generationen weiter natürlich schon.

00:29:44: aber der Umgang wird natürlich untereinander auch anders als im Bezug auf das... ...auf die Kinder natürlich den Umgang mit dem eigenen Kind.

00:29:51: Ja naja wenn ich mir dann bestimmte Dinge dann eben doch erlaube, weil ich es loslassen konnte diese Scham oder was auch immer man eben da so mitgeschleppt hat und dass eben auch Vorlebe das überträgt sich ja dennoch.

00:30:04: vielleicht behält man die Wunde trotzdem noch von der Generation vorher.

00:30:09: Aber zumindest wenn die Eltern da schon mal was anderes vorleben, ist das auch bestimmt heilend?

00:30:16: Total!

00:30:17: Also wie gesagt, zumindest für den Umgang und dann kann ich ja auch mit meinen Themen nicht merken meine Eltern sind da irgendwie offen mir auch wiederum ganz anders auch mit umgehen.

00:30:25: Und es ist schon so bei dem Traumata man kann sich auch immer noch nicht so richtig erklären Wie das genau passiert, die Weitergabe von den transgranationalen Traumata.

00:30:34: Man kann es sozusagen immer nur rückblickend.

00:30:36: also man könnte jetzt auch nicht vorher sagen wer kriegt jetzt welches Trauma sozusagen vererbt sondern eben immer nur in der Rückschau.

00:30:46: Aber es ist schon so, dass sich von Generation zu Generation abschwecht.

00:30:51: Das ist die evolutionäre Perspektive auf dieses Thema, das versucht wird in jeder Generation das Thema immer wieder zu lösen, wenn's in der Generation davor nicht gelöst wurde mit der Hoffnung einer nächsten Generation klappt aber es wird trotzdem auch immer schwächer.

00:31:06: ich finde das ist auch immer noch mal eine ganz schöne Perspektiv.

00:31:11: Ja, wir wollen ja hier ein bisschen positiv sein.

00:31:12: Genau!

00:31:15: Ich finde eben auch gut, dass solche Hilfsmittel, wie solche Spiele oder eben solche Aufstellung mit anderen Menschen ... Da hab ich auch eine Freundin halt ... Ach, mir erzählen immer Freunde denn irgendwas im Laufe meines Lebens?

00:31:26: Das ist schon Jahre her und da hat eben auch ne Freundin mit der ich immer schön zum Dönermann gegangen bin so als Ritual Und die hat mir dann mal davon erzählt, dass sie Familienaufstellung gemacht hat und da habe ich auch nicht so gedacht

00:31:38: Was?!

00:31:39: Wie soll das gehen?

00:31:40: Weil es spielen fremde Menschen.

00:31:43: Das ist ja nicht, dass deine tatsächliche Familie da steht und du schiebst sie dann irgendwie durch die Gegend oder so sondern fremden Menschen spielen dann irgendwie Dinge oder Familienmitglieder oder irgendwie so.

00:31:55: Also ich war nach wie vor auch noch bei keiner Aufstellung dabei Und ich sagte auch warum weil ich tatsächlich ein bisschen Angst davor habe was da passiert.

00:32:04: Weil Sivo hat eine sehr intensive Erfahrung damit gemacht.

00:32:08: Ich weiß ja, dass bei mir da auch so einiges nach ... mit denen ich mich natürlich befasse.

00:32:14: Aber oh nee!

00:32:17: Und das kann ich auch total verstehen und es ist auch wichtig in sich selbst reinzuspüren.

00:32:21: Ich möchte jetzt nicht durch die Gegend rennen und sagen alle müssen transgranationale Therapie oder Coaching machen.

00:32:27: Das ist ganz wichtig auf sich zu hören und zu spüren, wann sind Themen eben einfach auch dran?

00:32:34: Wie gesagt, es gibt ja nicht nur Aufstellung auch mit Menschen.

00:32:37: Das ist natürlich die intensivste Form weil sie haben selber dann auch Impulse, die die Repräsentanten und das verrückte ich war ja selber schon bei mehreren Ausstellungen dabei selbst wenn ich über die Person nichts wusste!

00:32:47: Ich hatte Impulse.

00:32:48: also das ist eben dieses morphogenetische Feld was dann beinhaltet dass wir nicht nur mit unseren eigenen Familienmitgliedern verbunden sind sondern insgesamt eben auch mit anderen Menschen.

00:32:59: Und das finde ich total faszinierend.

00:33:01: und es gibt ja aber neben den Aufstellungen eben mit Menschen, zum Beispiel sowas wie Ich stelle es mit Schleichtieren auf oder ich arbeite mit dem Spiel starke Ruhe zählen da ist einfach doch noch mal ein bisschen größerer Abstand und das ist sozusagen der Software-Einstieg in solche Thematiken.

00:33:17: Ja, ich glaube dass es für manche wahrscheinlich eine leichtere Weg erstmal das so ein bisschen abstrakter zu haben

00:33:24: Genau.

00:33:24: Einfach ein bisschen mehr Abstand, weil ich mich da natürlich nur in diesen Gegenstand einfühle und nicht wirklich einen Menschen habe der dann eben davor steht und ja auch eigene Gefühlsregungen hatte.

00:33:35: also je nachdem was für Themen da ja auch sind könnte er ja auch wirklich krasse Themen einfach aufkommen Und dann ist es natürlich etwas anderes wenn ich da dann eben menschen hab die dann ja auch Da irgendwie drin sind dann auch in der geschichte und aufgestellt sind als wenn Ich der gegenstände habe

00:33:50: Ja vor allem beim menschen ja damit auch irgendwie wieder aus ihrer eigenen Geschichte, was damit verbinden könnte.

00:33:56: Also gerade am Anfang hast du ja unerfüllter Kinderwunsch zum Beispiel mit aufgezählt und wenn du dann in der Ausstellung eben jemanden dabei hast dem das auch so ergangen ist, wird dann natürlich auch vielleicht krasser reagieren.

00:34:12: Wo die aufstellt...

00:34:14: Die Repräsentanten sind nicht dazu angehalten irgendwie was zu tun oder wie, also vielleicht kannst du das einmal noch mal genauer beschreiben weil du es ja auch schon erlebt hast.

00:34:25: Was die Menschen jetzt irgendwas darstellen?

00:34:28: Ob sie irgendwas tun oder sagen oder ob die dann einfach nur an irgendeiner Stelle stehen.

00:34:31: Also ich so genau habe ich das ehrlich gesagt noch nicht mir durchdacht, wie das eigentlich ist.

00:34:39: Ich hab nur so ein Gefühl der für

00:34:40: euch.

00:34:43: Ich arbeite tatsächlich im Moment noch nicht.

00:34:45: Ich bin aber so ein absoluter Weiterbildungs-Junkie, also ich beginne jetzt auch tatsächlich nochmal eine separate Aufstellungsausbildung.

00:34:53: Dann werde ich mit Menschen aufstellen können.

00:34:55: Aber genau, ich habe es natürlich selber schon mehrmals erlebt und es gibt ja auch verschiedene Richtungen bei Ausstellungen, auch welche die ja teilweise auch sehr kritisch betrachtet werden, wo auch immer was dran sein mag.

00:35:09: So wie ich es aber kennengelernt habe, ist dass die Aufstellerinnen erst mal zumindest umgefragt keine eigenen Impulse reingeben.

00:35:16: Sondern es wirklich mehr eher um die Interpretation und das Erleben des Klienten geht.

00:35:23: Wenn natürlich ein Impuls besteht dann kann der Repräsentant immer sagen okay Darf ich das kurz äußern?

00:35:30: Und wenn das in den Kontext passt, dann ist es auch in Ordnung.

00:35:34: Aber es geht nicht darum zu sagen sozusagen Ich weiß jetzt wie's gelaufen ist und so wie ich das jetzt interpretiere Das ist die Wahrheit.

00:35:40: Sondern es geht wirklich um die Wahrnehmung des Klienten Bei der Aufstellung im Transkarnational.

00:35:46: Da gehts dann auch viel darum.

00:35:48: Wenn man die Ahnreihe aufstellt Also die Menschen, die stehen dann tatsächlich dann sozusagen In einer Reihe Je nachdem, ob man jetzt gegengeschlächtlich oder gleichgeschlächlich macht.

00:35:59: Beim Gegengeschlechtlichen ist das dann noch mal Crossover also dass man den Vater hat die Oma und den Uropa.

00:36:08: Also bei dem Gleichgeschlechtlichen, es war von der weiblichen Person auch wieder wäre natürlich die Mutter die OMA und die Uroma Und sie sitzen klassischerweise auf Stühlen und dann wird geschaut welche Botschaft wird eben nach vorne gegeben.

00:36:25: Vorher werden aber durch den Klienten die Personen vorgestellt aus dem Ahnensystem.

00:36:31: Und dann kann ich sozusagen als Repräsentantin dann eben schauen, okay und welcher Impuls kommt mir dann als Botschaft, die ich eben noch vorne gebe?

00:36:40: Das ist aber auch nur ein Part also es gibt da das ist der ganze Generation Code, den jetzt Sabine Lück entwickelt hat.

00:36:48: Das ist dann nochmal was anderes.

00:36:50: sozusagen damit arbeite Nicht so sehr, das ist eben ein bestimmtes Konzept.

00:36:55: Was man dann durchgeht um zu schauen was für einen treuen Vertrag habe ich mit meinen Eltern geschlossen also bedeutet in welcher Wunde darf ich sie nicht berühren und was es mir dadurch möglicherweise heute eben nicht möglich?

00:37:08: Und ich arbeite da vor allem im Coaching mit den Fragestellungen die Coaches noch mal individuell einbringen.

00:37:16: Ja spannend!

00:37:17: Ich finde Wirklich sehr spannend.

00:37:21: Ja, naja ... wir schleppen ja alle irgendwas mit uns rum.

00:37:26: Also ich hab bis jetzt ... Ich treff hier auch viele Menschen ehrlich gesagt und ich habe auch ein sehr großes Netzwerk von, weiß ich nicht, tausenden von Menschen die ich natürlich nicht ganz persönlich kenne.

00:37:37: Aber wenn man dann wirklich mal ins Gespräch kommt... Wir haben alle irgendeinen Rucksack also ... Ja, ich weiß auch nicht.

00:37:46: Mir gegenüber öffnen sich die Leute manchmal auch relativ schnell so.

00:37:50: Und dann reden wir da manchmal ganz tief über Dinge und ich denke mir, ja ... Schön!

00:37:55: Wir haben alle irgendeinen Päckchen zu tragen und das wirklich mal mit einer Aufstellung oder einem Spiel noch einmal richtig vor Augen zu führen und eben reinzufühlen.

00:38:07: Dieses Gefühl auch mal zuzulassen weil bei vielen ist dann irgendwann zick.

00:38:13: Dann wechseln wir das Thema oder weiß ich nicht, die können dann nicht.

00:38:16: Und es ging mir auch so.

00:38:18: Ich hab mal irgendwann nach einem Burnout eine Therapie gemacht und meine Therapeutin hat sich auch immer beschwert, dass ich mich in mich reinfühlen kann!

00:38:28: Also eigentlich habe ich's einfach nicht hingekriegt ne?

00:38:30: Ich bin dann immer vom Thema abgewichen und konnte das eben nicht zulassen.

00:38:36: Ich glaub' dann funktioniert denn auch das Coaching nicht wenn man dann dicht macht.

00:38:39: aber... das wirklich mal zuzulassen, was ich ja dann auch machen durfte in meiner eigenen Weiterbildung und Laufbahn.

00:38:46: Das ist notwendig einfach finde ich.

00:38:51: Dieses Gefühl einfach mal zuzulassen auch wenn es ein schreckliches Gefühl vielleicht auch ist oder?

00:38:56: Total!

00:38:57: Ich würde auch sagen dass es kein schreckliges Gefühl gibt und das ist total schön finde ich wenn Gefühle sich zeigen.

00:39:03: da muss natürlich das Nervensystem auch ausreichend sich sicher fühlen und auch das Nervensystem kann vererbt werden, also auch da mit sich ins Mitgefühl zu gehen.

00:39:15: Und da immer den Satz zu verwenden heute ist es noch nicht möglich aber je mehr ich dann auch... Das ist jetzt wieder ein anderes Thema Aber es hängt schon miteinander zusammen auch mit meinem Nerven-System Arbeite und auch immer mehr Sicherheit wirklich im Gefühl in mir Verankere, dass du besser kann ich auch in mich reinspüren.

00:39:34: Weil das dann nicht mehr als gefährlich wahrgenommen wird.

00:39:36: und Ich finde es so so wichtig den Körper und das Gefühl bei den transnationalen Coachings mitzunehmen.

00:39:43: Deswegen mache ich wirklich auch immer wenn ich dann merke da gibt's eine gefühlsregung ich Da gehe ich immer rein.

00:39:50: also sei es jetzt ein Ja als negativ empfundenes Gefühl wie traurigkeit.

00:39:55: aber das bedeutet dann eben auch da hat sich dann ganz viel gelöst Da darf sich dann noch ganz viel

00:40:00: lösen,

00:40:01: aber auch natürlich die als positiv empfundenen Gefühle.

00:40:04: und ich kann es aus eigener Erfahrung sagen.

00:40:08: Ich hatte zu einem Päckchen gearbeitet weil genau wir tragen eben Päcken.

00:40:13: für unsere Ahninnen ist auch spannender mal reinzuspüren wie groß das Päcking eigentlich.

00:40:18: wo trage ich?

00:40:18: Das kann man auch alles in Coaching machen als eine Intervention.

00:40:22: Und nachdem ich das gemacht hatte, habe ich eine neue Wohnung bekommen durch Zufall in der Altstadt und ich wollte immer mal in einer Altbauwohnung wundern.

00:40:32: Das war wirklich echt... Ich glaube es war ne Woche später wo ich so dachte wow!

00:40:35: Also was darf ich einfach nicht?

00:40:37: Es ist dann wie das Stichwort persönlicher Glücksrahmen.

00:40:40: Was

00:40:41: darf ich eigentlich mir gönnen und was nicht?

00:40:43: bis dato durfte ich mir anscheinend die Altbau-Wohnungen in der Altstadt noch nicht gönnen.

00:40:49: Ich bin jetzt hier seit einem Jahr in dieser Wohnung, hab mein Glück jeden Tag immer noch nicht fassen mit diesen hohen Decken und bin da einfach total glückselig in dieser Wohnung und bin auch stolz auf mich, dass ich mir dieses Päckchen angeguckt habe und wirklich dann im Außen tatsächlich auch unmittelbar die Veränderungen gespürt hab.

00:41:06: Und was ich einfach ... Ja, man sagt vielleicht sagen was so meine Vision ist also was ich schön finden würde wenn wir uns Als Gesellschaft einfach insgesamt, wenn immer mehr Menschen sich ihre Themen anschauen.

00:41:19: Weil ich schon fest davon überzeugt bin dass wir dann auch anders miteinander umgehen und das all die Konflikte eben auftauchen weil wir uns unserer Team eben nicht bewusst sind und weil wir vielleicht manchmal nicht hinschauen.

00:41:32: Ja ja das unterschreibe ich in diesem Bereich Kommunikation unterwegs merke ich das eben auch, also dass diese ganzen Konflikte oder die Person ist aber doof und mit der kann ich nicht.

00:41:48: Und dies sind das und jenes.

00:41:50: Das hat so oft... Hat es wirklich mit mir selber zu tun?

00:41:54: Mit der Person selbst und einem Päckchen, dass sie rumschleppt.

00:41:59: Warum denn gerade die Person XY da?

00:42:02: Sie besonders triggert mit ihren Verhaltensweisen oder was auch immer!

00:42:06: Genau, da hatte ich jetzt auch erst kürzlichen Coaching.

00:42:11: Da haben wir auch in Trigger besprochen von einer Coachee und haben dann eben geschaut okay warum triggert sie das denn?

00:42:18: Weil wenn es mich triggered dann berührt ist ja irgendetwas in mir und dann sind wir an den Glaubenssatz gestoßen Ich bin dumm!

00:42:25: Und was sich dann auch immer total gerne mache ist also durch Stühlearbeit dann eben den Glaubsatz zu befragen wurde der vielleicht auch schon mal weiter empfohlen aus dem Ahnensystem.

00:42:37: Und meistens gibt's schon jemanden, der den davor auch schon hatte.

00:42:42: Mutter, Vater und dann können wir ihm schauen okay?

00:42:46: Das ist auch was Wichtiges.

00:42:48: wenn die Coaches in den Widerstand gehen.

00:42:51: Dann weiß ich eigentlich meistens auch jetzt bin ich auf einer heißen Spur da liegt wirklich der Hase im Pfeffer weil da eben die Loyalität zu den eigenen Ahnen einfach total spürbar und sichtbar wird.

00:43:02: Und dann wirklich aber zu sagen, es geht nicht um den Bashing der Eltern oder Großeltern sondern wirklich eher um den Verständnis.

00:43:10: Und die Geschichte eben neu zu schreiben und zu schauen was auf Basis dessen eben möglich wird.

00:43:16: Ja... ach das klingt schön!

00:43:18: Und ich glaube genau weil man eben diesem Weg folgt kann man viel besser mit anderen Menschen umgehen und also friedvoller einfach verständnisvoller Harmonischer.

00:43:29: Das soll nicht bedeuten, dass alles dann rosa-rot und glitzrig ist.

00:43:33: Nein auf keinen Fall!

00:43:34: Das wird's auch nicht.

00:43:36: Wir sind ja nie mit unserem Thema am Ende.

00:43:41: Also das ist ja bei mir auch... Ich merke das ja.

00:43:43: Ich befasse mich ja nun lange mit mir selbst auch.

00:43:46: Und diese Sachen ploppen hoch.

00:43:51: Ob ich seit hundert Jahren daran arbeite oder nicht?

00:43:54: Die ploppt so schnell hoch, so schnell kann ich gar nicht denken.

00:43:58: Der Unterschied ist, jetzt sind sie mir bewusst.

00:44:00: Ich nehme sie dann bewusst wahr und kann dann ... Sie überschreiben oder irgendwas damit eben machen.

00:44:06: Sagen nee das stimmt doch gar nicht.

00:44:08: was ich hier jetzt wieder gerade für ein Quatsch denke.

00:44:09: Also ich kann damit etwas machen aber wenn man sich eben nicht damit befasst Dann merkt man es manchmal gar nicht.

00:44:17: Was dafür?

00:44:17: Ein Quatsche in einem Hochpop der einen irgendwie Ja

00:44:22: Genau, und daher der Großteil unserer Entscheidungen auch um Unterbewusstsein gefällt wird.

00:44:26: Es ist halt immer gewinnbringend auch wenn uns Dinge ins Bewusstsein aufsteigen und wir dann nicht eben einfach so ja unbewusst eben von gesteuert werden.

00:44:36: also auf jeden Fall je klarer ich mir auch meinen Team bin und auch mehr verstehe, warum ich vielleicht auch heute der Mensch bin, der ich bin.

00:44:44: Wohl wissentlich natürlich das sich was an meinem Verhalten ändern kann.

00:44:48: Dass du mehr selbst mitgefühlt entwickel ich ja auch mit mir oder Mitgefühl kann ich auch mit anderen entwickeln für ihre Situation.

00:44:55: Ja absolut!

00:44:57: Und was mir jetzt gerade noch so einfiel... Wir kommen ja manchmal so Gedanken ne?

00:45:03: Auch mal aufzuhören, die Schuld für das eigene Verhalten aber dann eben so bei den Eltern oder Großeltern oder wem auch immer zu suchen.

00:45:10: Das erlebe ich nämlich manchmal auch, dass man so ja die eigene Verantwortung manchmal vor sich her schiebt und sagt nee meine Eltern waren so doof zu mir und deswegen bin ich jetzt eben auch.

00:45:21: deswegen bin Ich jetzt eben so oder so oder So und wenn man ein Verständnis haben kann für das die Eltern eben es auch nicht besser wussten war da einfach und man diese ganze diesen ganzen Mist einfach mal loslassen kann.

00:45:34: Und dann eben auch aufhört die Eltern dafür so zu blamern, das ist sehr befreiend!

00:45:38: Weil dann kann sich auch dieses Verhältnis wieder verbessern.

00:45:42: Also ich erlebe es ganz oft, dass die Menschen gar nicht mehr zu ihren Eltern fahren wollen und sagen ne mit denen kann man nicht reden und so.

00:45:50: Das muss man erst einmal bei sich auch ein bisschen lösen.

00:45:53: Genau und das kann dann halt eben ... Die Beschäftigung mit der eigenen Familiengeschichte als ein Ziel haben, dass ich eben einfach... also manches ist finde ich dann aber auch dennoch nicht okay.

00:46:05: Aber es ist eben wie du sagst das bringt mir natürlich jetzt nichts heute zu sagen.

00:46:09: Deswegen bin ich so und das ist für immer mein Schicksal.

00:46:14: Sondern eben zu schauen vielleicht kann ich wirklich eine Art von Verständnis für meine Eltern herstellen Verständnis für mich, ich finde das ist immer noch das Allerwichtigste.

00:46:24: Weil ich finde häufig ist dieses Ich kann andere nicht verstehen und ich verurteile die.

00:46:28: ich finde häufiger mache ich zumindest die Beobachtung.

00:46:31: Ist mein innerer Dialog dann ähnlich?

00:46:33: Das also doch ich mich verurteilte.

00:46:36: Und von daher glaube ich und mache auch die Erfahrung dass je Grußzüge ich auch eben mit mir bin oder mehr Verständnissen gegenbringe desto mehr kann ich das eben auch anderen Menschen entgegen bringen und auch erkennen.

00:46:47: Auch die haben ihre Themen.

00:46:49: Und auch die wurden nicht so geboren, sondern das waren eben einfach Umstände.

00:46:53: oder wiederum ... Die eigenen Eltern, die ja wiederum auch ihre Päckchen zu tragen hatten.

00:46:58: Das Spiel kann man ewig weiterspielen.

00:47:00: Es ist niemand befreit von diesen Päppchen.

00:47:03: Ja, schade eigentlich!

00:47:06: Außer man schaut sie sich eben an also... Dann wird mal ein paar los.

00:47:11: Ein paar kann man bestimmt los werden aber ich hab das Gefühl, manche bleiben und vielleicht ist es eben einfach dann auch so, weil ich ... Solange man, also ich sage immer solange man nicht wirklich darunter sehr leidet sind manche Päckchen vielleicht auch da und okay die sind halt einfach so.

00:47:32: Aber eben die Päcking wo man wirklich leidet, wo man sagt mein ganzer Lebensweg oder das wie ich mir meinen Leben vorstelle funktioniert einfach nicht Weil wir diese Päcken da im Weg stehen, weil Zum Beispiel wenn der Männer sind alle doof, weil man mal irgendwann oder eben auch Eltern und Großeltern nicht so schöne Erfahrungen gemacht haben.

00:47:52: Und man kann ihm dann keine Beziehung führen.

00:47:55: Das muss man sich wirklich... Oder darf man sich gerne anschauen?

00:47:59: Weil das ist alles nicht ein Stein gemeißelt und man kann zum Beispiel mit dir diesen in deinem Transgenerationen-Coding immer auch wirklich da mal rangehen an diese Päckchen Erst mal ausschnüren, was da so drin ist.

00:48:13: Das ist vielleicht nicht immer der schönste Moment.

00:48:15: Es ist teilweise sicher schmerzhaft auch.

00:48:18: Also Coaching is can well enough ja?

00:48:21: Absolut nicht!

00:48:22: Bei mir wird eben auch geweint und ich muss aber auslachen also ein Teil von mir das betriebe vielleicht komisch schnell... Ich freue mich ja wenn die Leute mal weinen weil dann ist etwas gelöst worden oder dann sind sie immer an dem Punkt wirklich das zu fühlen und dieses Gefühl auch mal zuzulassen Das ist so krass, manchmal sagen die dann auch nach diesen Weinen, dass sie sich wie befreit fühlen.

00:48:45: Dass da eine Last weggefallen ist und das ist natürlich der schönste Moment wenn man sagt okay jetzt haben wir wirklich mal ein Päckchen zumindest mal so verkleinert, dass es nicht mehr so lähmend ist.

00:48:56: Und das finde ich auch so wichtig weil für mich impliziert den eigenen Körper mitzunehmen.

00:49:00: Ich hatte davor schon ganz viel auf Verstandesebene Ja, verstanden.

00:49:07: Und hab dann aber irgendwie wirklich gemerkt in manchen Themen komme ich trotzdem nicht weiter auch wenn ich es vom Kopf her verstehe.

00:49:12: und deswegen finde ich eben diesen Ansatz jetzt mit dem Transkranationalen und da den Körper noch einzubeziehen so wichtig weil wir an einem bestimmten... Es ist wichtig den Kopf mitzunehmen, aber an einen bestimmten Punkt kommen wir einfach nicht weiter, wenn wir auf der Verstandesebene bleiben.

00:49:31: Es ist schon verrückt, dass der Körper manchmal schon viel eher weiß.

00:49:33: Was der Kopf noch nicht weiß so.

00:49:35: Aber ich habe früher auch nicht gesehen aber ja es tatsächlich so und man merkt das auch wir sind ja da sehr aufmerksam und gucken hier auf unsere Menschen die da mit uns zusammenarbeiten.

00:49:46: Man spürt manchmal auch vorher schon also weil man sieht wie sie zum Beispiel zusammenzucken so mal ganz leicht oder sich eben verkrampfen dann siehst du dass der körper Das zeigt, was da gerade was ist.

00:49:58: Auch Glaubenssätze können mit einer bestimmten Gestik verbunden sein.

00:50:02: also wenn man dann mal anfängt darauf zu achten es ist wirklich hoch spannend und was ich auch zuvor hin noch ergänzen wollte mit dem Thema wo du gesagt hast manche Päckchen dürfen wir uns anschauen Tatsächlich auch nicht.

00:50:14: Also oft sind das Thema Beziehungen oder auch finanzielle Fülle, aber tatsächlich auch der Beruf.

00:50:19: Das wollte ich gerne nochmal ergänzen weil ich da auch mal ein Coaching zu hatte wo dann eben der Coachie aufgefallen ist.

00:50:26: Oh!

00:50:26: Ich bin eigentlich Lehrerin weil meine Mutter das wollte und mich mal zu fragen mache ich eigentlich... Oder meine Oma.

00:50:37: Mache ich eigentlich meinen Job?

00:50:39: Weil der mich wirklich erfüllt?

00:50:41: oder möchte ich etwas tun aus Loyalität zu einer Person, aus meinem Ahnsystem bei diese Personen ist nicht leben konnte.

00:50:49: Gerade bei uns Frauen wo wir auch ein paar Ahnen vor uns haben die unter Umständen noch nicht arbeiten durften und das kann man sich immer nochmal wieder anschauen und ohne natürlich auch immer natürlich ja dass man alles direkt abbrechen muss aber vielleicht werden dann einfach ein paar kleine Türen geöffnet und über die kann sich dann immer wieder was Neues ergeben.

00:51:11: Und das ist eben das Spannende auch, wenn man anfängt sich Dinge zu erlauben.

00:51:18: So wie du es auch mit der Wohnung vorhin beschrieben hast.

00:51:21: Wenn man dann anfängt, sich Dinge zur Erlauben und so sagen ja klar habe ich das verdient dass ich mal einen Job hab der mich erfüllt oder wenn ich überhaupt weiß was mich erfüllen würde.

00:51:29: und plötzlich öffnen sich Türen weil ich anders in die Welt blicke.

00:51:34: Die

00:51:34: Welt ist nicht anders, aber ich blicke halt anders auf sie.

00:51:37: Und ich hab ja auch... Also meine Hypothese wäre wenn ich jetzt vorher nicht zu diesem Päckchen gearbeitet hätte dass sich diese Tür zu dieser Wohnung vielleicht gar nicht gesehen hätte weil irgendwie hier in der Altstadt eine Wohnung zu kriegen ist also schon Glücksspiel eigentlich!

00:51:53: Da hatte ich einfach wahnsinnig Glück oder vielleicht eben auch nicht weil ich eben an meinen Themen gearbeitet habe und das dadurch möglich wurde.

00:52:00: Ja, ja.

00:52:01: Der Blick verändert sich und das finde ich auch gut so, ne?

00:52:03: Und ich finde es super dass du das machst, dass du dich damit so intensiv beschäftigt hast und weiter beschäftigst!

00:52:11: Also man kann ja dann irgendwie gar nicht mehr aufhören mit Weiterbildung weil man einmal so

00:52:15: will wenn man einmal in die Spiel drin ist.

00:52:20: Weil das wirklich spannend ist... Ja, was man hätte alles manchmal auch schon früher wissen hätte sollen.

00:52:27: Also ich habe erst mit vierzig ungefähr angefangen mich damit so auseinanderzusetzen also nach vierzig sogar.

00:52:34: und jetzt denke ich eben manchmal mein Gott hätte ich das mit zwanzig schon alles gewusst so weiß da hätte ich mich damals schon mit mir ein bisschen auseinandersetzt.

00:52:42: wir wären so viele Situationen erspart geblieben, die mich natürlich auch wieder zu der Person machen, die ich heute bin.

00:52:50: Keine Frage!

00:52:51: Aber manches wäre halt einfach echt nicht notwendig gewesen.

00:52:54: Das muss ich auch sagen.

00:52:56: und... Ich kann den Gedanken total verstehen.

00:52:59: Gleichzeitig glaube ich, dass sich die Themen auch immer zeigen, wann sie dran sind und... ...ich habe da für mich so das Bild von einer Wippe gefunden.

00:53:07: also wenn ich zum Beispiel eine Person bin, die sich total schlecht durchsetzen kann... ...schlecht die eigenen Bedürfnisse äußern kann dann kenne ich sozusagen nur das eine Ende der Wippee.

00:53:16: Dann versuche ich daran zu arbeiten dann rutsche vielleicht erst mal das andere extrem aber diese um diese Pole oder durch das Kennenlernen der Pole, kann ich total gut die Mitte finden.

00:53:26: Also weißt du was ich meine?

00:53:27: Dadurch dass ich die Erfahrung mache weiß ich ja am Endeffekt auch, was ich nicht möchte und kann mich da vielleicht heute noch viel mehr wertschätzen wenn es mir dann gelingt Grenzen zu setzen weil ich auch die andere Seite kennengelernt habe und ist nicht selbstverständlich für mich ist und da einfach sich selbst Zeit zu geben.

00:53:45: also eine wohlwollende Haltung ist bei egal was man macht ob sie Zypnose ist Aufstellungen Coaching immer das Wichtigste und dann zieht man da auch am meisten draus.

00:53:54: Weil im Endeffekt hätten wir natürlich alle schon eher anfangen können, aber es bringt ja auch nichts.

00:54:00: genauso wenig wie zu sagen meine Eltern sind jetzt halt schuld wie ich heute bin und was da bleibe ich jetzt halt so.

00:54:06: also das geht ja in eine ähnliche Richtung finde ich.

00:54:08: Ja, ja das stimmt.

00:54:09: Das nützt einfach gar nichts.

00:54:11: da hast du absolut recht.

00:54:12: dieser Gedanke kommt mir trotzdem...

00:54:15: Wie gesagt, ich kann doch mit Haste stehen!

00:54:18: Aber eher so ein bisschen schmunzelt auch, weil ich mir denke meine Güte ja.

00:54:21: Du warst da so und jetzt sage ich ganz überspitzt extra du warst so doof!

00:54:27: Warum warst du da nicht schon so so so?

00:54:28: Und warum hast du das noch nicht gewusst?

00:54:30: aber ich mache es eher mit Schmunzeln ist jetzt nicht wirklich so dass ich mich da jetzt geisle dafür ja, dass ich nicht schon eher angefangen habe Das bringt wie du sagst eigentlich auch nichts.

00:54:40: und dieses Wohlwollen mit sich selbst und anderen umgehen Ich mag das Wort wohlwollen auch super gerne davon ausgehen, dass wir selbst okay sind und alle anderen auch.

00:54:52: Genau!

00:54:53: Und auch stolz auf wo sonst sind das... Also ich meine, wir sind jetzt halt in der Coaching-Bubble aber es gibt ja viele Menschen die sich ihre Themen gar nicht anschauen und sich eben zu sagen Ich bin auch stolzt auf mich und erkenne mich dafür an, dass ich's tue weil Ich glaube auch, wenn ich meine Team heile, dann hat das eine Auswirkung auf die ganze Welt.

00:55:13: Und ich weiß es ist immer sehr galaktisch aber da glaube ich ganz fest dran und dass es irgendwie auch das was mich dann auch immer wieder weiter machen lässt.

00:55:23: Ich denke ne, das ist ja alles nicht umsonst sondern... ...es ist ein Puzzleteil!

00:55:28: Und es wird alles Auswirkungen haben.

00:55:31: Weißt du was ich dich mal noch fragen will?

00:55:35: Wenn du mit Freundinnen unterwegs bist, kannst du diese Coaching-Brille absetzen?

00:55:42: Schwer.

00:55:45: Aber ich weiß natürlich nicht, dass ich nicht coache ohne Auftrag.

00:55:48: Ich meine bei langjährigen Freundinnen die wissen das einfach auch schon und ich habe damit natürlich irgendwie auch schon früh angefangen als ich von Coaching noch nichts... gehört hatte und dann aber mir einfach Freundinnen immer so rückgemeldet haben, ich will hier zu sprechen ist irgendwie mal so schön.

00:56:04: Und danach geht es mir immer besser!

00:56:07: So bin ich dann irgendwann auch auf meine systemische Bratheausbildung gekommen usw.

00:56:12: Aber was ich schon immer dazusage, das ist jetzt ein Impuls der mir kommt und deswegen musst du das nicht machen.

00:56:19: Du kannst selber schauen, was du damit machst.

00:56:22: Das finde ich schon wichtig weil ich eine Zeit lang... ...habe ich da auch sehr drin gesteckt mit.

00:56:27: Ich habe jetzt die Weiße im Löffel gefressen und... ...ich hab jetzt das ganze Wissen und so, und das gebe ich jetzt an alle weiter,... ...und deswegen müssen sie sich doch auch ihre Themen anschauen.

00:56:36: Und da bin ich einfach schon auf die Nase gefallen zu Recht... ...und da auch irgendwie gemerkt, so ne, es geht nicht darum, dass ich jetzt jeden hier bekere

00:56:45: also.".

00:56:47: Ja!

00:56:47: Also damit nehme ich auch manchmal so ein Thema,... ...um mich da zurückzuhalten und mich nicht wie ein Coach... zu verhalten, einfach.

00:56:57: Also das was ich übernommen habe oder eben versuche zu übernehmen ist dieses mal wirklich zuzuhören?

00:57:06: Das viel mir wirklich schweren und das war für mich so ein Moment.

00:57:08: da war es für mich mega hilfreich so eine Ausbildung zu machen Weil ich hab immer gedacht, die Leute erzählen mir so gern ihr Zeug.

00:57:16: Weil ich dann eben irgendeine Idee habe oder irgendwas und dann geht's ihnen besser.

00:57:19: Also ich hab für mich immer den Auftrag, wenn jemand seine Probleme mit mir geteilt hat... ...hab' ich den Auftragt rausgehört, löse bitte dieses Problem!

00:57:27: Aber das ist eigentlich nicht der Auftrag schon gar nicht im Coaching.

00:57:31: Und da mich zurückzunehmen, wirklich zurückzunähen, das fiel mir echt ganz lange schwer.

00:57:37: Jetzt kann ich mich zwar zurücknehmen aber ich merke wie mich das... Ich bin so ein bisschen frustriert, wenn ich spüre die haben dann Thema und machen aber nichts.

00:57:46: Weißt du?

00:57:47: Und ich muss mir immer wieder dieses Thema anhören und ich darf aber nicht sagen okay jetzt gibts mir mal hundert weiß ich nicht Pipa Po Euro und dann gehen wir mal an diese Sache wirklich ran.

00:57:56: weißt denn den Auftrag kriege ich nicht und ich denke so boah gib doch nicht unbedingt mehr das ist zu eng manchmal auch.

00:58:02: ne aber geh doch mal ins Coaching oder so weil ich mir so wünsche dass sie glücklich sind Weißte, dass sie diese Themen loslassen können.

00:58:10: Dass Sie eben einsehen, Mensch du hast ein gutes Leben verdient und darfst dir erlauben eine glückliche Beziehung zu führen oder was eben auch immer das Thema ist weißt Du?

00:58:20: Und ich kann dann immer nichts machen so richtig weil den Auftrag müssen Sie ja auslösen!

00:58:25: Das frustriert mich

00:58:27: Das kann ich total verstehen und das kenne ich auch.

00:58:30: Und gleichzeitig bin ich jetzt an dem Punkt, dass ich mir denke aber ich habe auch mein eigenes Timing mit meinen Themen und bei manchen von meinen Themen würde meine Freundin wahrscheinlich auch denken oh sie ist irgendwie immer noch nicht gelöst warum.

00:58:46: Gleichzeitig finde ich aber, also wir sind dann natürlich auch möglicherweise Menschen die eben durch unsere Haltung Menschen einladen über ihre Themen zu sprechen.

00:58:55: Und gleichzeitig finde ich gerade wenn man nicht dafür bezahlt wird darf man schon Grenzen setzen und sagen so Ich habe es mir jetzt wirklich zehnmal angehört.

00:59:03: das Thema Das ist natürlich auch da wieder wohlwollend.

00:59:09: Ich stehe halt nicht mehr zur Verfügung dafür, wenn du Klägerin sein möchtest.

00:59:13: Also entweder jederjenige möchte dann eine Lösung finden oder eben nicht.

00:59:16: also ich setze da dann teilweise zumindest versuche ich mich da gerade drinnen schon auch Grenzen zu setzen weil das natürlich so eine Dynamik ja eben auch aufrecht erhalten kann.

00:59:25: achja ich habe aber immer jemanden mit dem ich da mal wieder darüber sprechen kann Und gleichzeitig weiß ich aber natürlich auch nicht, was für den Anders das Beste ist.

00:59:34: Also da muss ich mich immer wieder so bei Ertappen, dass ich denke, wieso machst du nicht das und das?

00:59:38: Und dann immer wieder nein Anika!

00:59:39: Du bist nicht die Expertin für jemand anders Was du weißt ja nicht mit Löffeln gefressen.

00:59:46: Auch wenn ihr schon viel mit solchen Themen beschäftigt hast, jeder hat sein eigenes Timing und auch viele Wege führen nach oben.

00:59:51: also nur weil ich jetzt vom Transkanational total begeistert bin muss das auch nicht wiederum für jeden was sein andere machen vielleicht wirklich eher Hypnose oder wie auch immer.

01:00:01: Ja, viele Wegen führen nach oben das hast du gut erkannt.

01:00:06: man muss halt immer gucken was für die Leute gerade Sinnstiften ist und was bringt.

01:00:12: Das ist auch manchmal, wenn die zu mir kommen ... Ich hab das Gefühl, dass ein Thema da kann ich dir nicht helfen oder ich vermute, ich kann dir da nicht helfen?

01:00:20: Dann guck ich in meinem Netzwerk, wer das vielleicht eher übernehmen kann.

01:00:24: Und gerade wie du es am Anfang gesagt hast bei richtig krassen Themen, dass man wirklich abgrenzt und sagt nee, das ist wirklich eher etwas für eine Therapie.

01:00:35: Ich bin halt keine Therapeutin, ne?

01:00:38: Keine Psychotherapeutin von daher.

01:00:40: Und das macht sich mir dann auch nicht an.

01:00:43: Alles kann man einfach nicht lösen.

01:00:47: Auf jeden Fall ... mega spannend dieses Transgenerationale.

01:00:52: Also eben wirklich zu gucken was ist bei den Ahnen und Ahnen im Los gewesen.

01:00:58: Und zu gucken ob da vielleicht eins dieser Themen die man so rumschleppt... Ob sie damit irgendwie zu tun haben könnten und das mal aufzulösen Das ist, glaub ich, echt eine wirklich Sinnbringende Sache.

01:01:12: Also ich find's zumindest total...

01:01:14: Ja!

01:01:15: Ich glaube das auch, ich glaube es auch.

01:01:17: Die ganze Zeit wenn du so davon erzählt hast sind mir natürlich auch Dinge durch den Kopf gegangen mit meinen eigenen Ahnen und Eltern und Großeltern und so.

01:01:25: Und ich denk dann immer ja, ich weiß warum ich manche Pakete trage.

01:01:33: auch ein bisschen mit diesen Paketen befasst und kann da ein bisschen wohlwollender damit umgehen, aber manche haben eben noch nicht drauf geguckt.

01:01:41: Und ich glaube das ist gut dabei drauf zu schauen warum manche es so mit sich rumschlägt?

01:01:45: Warum man sich manche Sachen nicht erlaubt oder warum man eben weiß ich nicht ja vor manchen Sachen sich auch fürchtet.

01:01:55: auf jeden Fall spannend Mach weiter so.

01:02:00: Das würdest du auch machen, wenn ich es nicht sage, nicht wahr?

01:02:02: Auf jeden Fall!

01:02:04: Total

01:02:04: cool.

01:02:05: und dass du jetzt noch diese Aufstellungssache machst.

01:02:08: also das ist eben wie gesagt aus so einer Sache die kommt immer wieder zu mir.

01:02:13: Also immer wieder spreche ich mit Leuten darüber jetzt ja auch mit dir.

01:02:16: Gut da habe ich dich zwar glaube ich danach gefunden.

01:02:20: Ja weil nur das ist etwas was ich glaube ich sollte das mal machen.

01:02:24: Also ich habe ja tatsächlich auch zu meinen, man sieht es jetzt nicht aber zu meinen Füßen sind meine Schleichtiere und ich hab als Kind tatsächlich schon super gerne Schlechtiere aufgestellt.

01:02:33: Und das war auch das während meines Mars.

01:02:35: Das hatte ich mein erstes systemisches Berater-Seminar.

01:02:39: da habe ich mich einfach... weil ich jetzt nicht reine Psychologie studiert habe.

01:02:42: Ich hab pädagogische Psychologie und Bildungswissenschaften studiert, aber dann als Welterbesuchstranke hab' ich mir natürlich auch da schon in alle mögliche psychologischen Seminare noch mit reingesetzt.

01:02:51: Und da hat die Therapeute damals gesagt sie stellt mit Schleichtieren auf und ich war hin- und weg und dachte oh mein Gott wenn ich ja der Max mit Schleihtiern arbeiten kann... Dann werde ich definitiv das machen!

01:03:02: Und Sie sind tatsächlich auch hier im Coachingraum und ich hab's ihr alle wieder von meinen Eltern her gekramt macht damit auch ab und zur Aufstellung.

01:03:12: Ich find's total faszinierend, weil ich finde da kommen wir einfach nochmal auf eine andere Art und Weise an die Themen ran als wenn wir es eben nur auf reinen Kognitiver Ebene besprechen.

01:03:20: Ja genau das hatten wir ja schon.

01:03:23: Kognitive reicht nicht muss auch muss es ein bisschen im Körper fühlen so und das Gefühl zuzulassen dass es da löst sich dann endlich vielleicht sehr schön.

01:03:37: Liebe Anika, ich danke dir ganz herzlich für dieses wunderbare Gespräch.

01:03:41: Für die vielen Impulse, die du zu diesem Thema gegeben hast... Ich hab das Gefühl wir sollten uns noch mal unterhalten!

01:03:48: Sehr gerne!

01:03:51: Ich werde alles verlinken was zu dir führt damit ihr liebe Zuhörenden auch mit Anika in Kontakt treten könnt wenn ihr vielleicht auch gerade ein Päckchen habt dass euch so ein bisschen nervt oder nicht gefällt Oder was auch immer in euch gerade los ist.

01:04:10: Herzlichen Dank, liebe

01:04:11: Annika!

01:04:12: Vielen Dank, Liebe Sandra!

01:04:16: Das

01:04:17: war Sandra fragt.

01:04:20: Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Anhören der Folge und vielleicht konntet ihr den einen oder anderen Impuls für euch mitnehmen.

01:04:26: Am besten ihr abonniert euch diesen Podcast Denn dann könnt ihr die folgenden tollen Gespräche nicht mehr verpassen.

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