#81: Freude an Bewegung durch nervensystemorientiertes Training
Shownotes
Diese Folge enthält so viele spannende Impulse, wie du Kopf und Körper in Balance bringst. Mascha Renzow erzählt aus ihrer Praxis und warum sie selbst von Neuroathletik und Mentaltraining so begeistert ist und was das mit Bewegungsfreude zu tun hat.
Wenn du immer ganz viele Gründe hast, dich nicht zu bewegen, dann höre unbedingt in diese Folge rein und lass dich von der Energie und Begeistung von Mascha anstecken. Bewegung - für Mascha gehört sie in jedem Fall zu einem erfüllten und gesunden Leben dazu. Und so wie sie darüber spricht, bekommt man direkt Lust, wieder zu tanzen, laufen oder welche Sportart einem auch immer richtig gut gefällt. Denn eins ist klar: Es darf sich nicht wie "Müssen" anfühlen.
Lass ein Herzchen da, wenn dir die Folge gefallen hat. Und schreib gern in die Kommentare, was dich besonders inspiriert hat.
Schau in Maschas Mental Sportroom vorbei und folge ihr auf instragram.
In meinen Podcast "SANDRA FRAGT" lade ich mir tolle Menschen aus meinem Netzwerk ein. Ich frage und sie erzählen mir ihre Geschichte. Was kann es Inspirierenderes geben, als Menschen zuzuhören, die ihre Leidenschaft teilen?
Als Kommunikationstrainerin und Rhetorik-Coachin sind gute Gespräche genau mein Ding. Komm also gern auch einmal als Gast in meinen Podcast, um mir deine Geschichte zu erzählen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Das ist einfach phänomenal, wie du durch solche kleinen Bewegungseinheiten dich schon gesund halten kannst und gleichzeitig auch das spielerisch sein darf.
00:00:13: Es muss nicht immer ein Müssen sein!
00:00:16: Sandra fragt.
00:00:19: Ich lade mir tolle Gäste ein die mir ihre Geschichte erzählen Freude ich auf spannende Gespräche inspirierende Themen Und fröhliches Blau dann aus dem
00:00:33: Nähkästchen.
00:00:34: Du möchtest auch mal zu mir in den Podcast kommen, um über deinen Herzensthema zu sprechen oder du hast ein Thema, über das ich einmal mit einem Gast unbedingt sprechen sollte?
00:00:46: Schreibt mir einfach an!
00:00:47: Hallo et Sandra-Richter.com.
00:00:51: Jetzt geht's aber wirklich los mit der neuen Folge.
00:00:56: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Sandra fragt.
00:01:01: Ich bin Sandra, und heute befrage ich Masha Renzo.
00:01:04: Liebe Masha!
00:01:05: Ich freu mich sehr dass du da bist.
00:01:07: Liebe Sandra, ich danke dir für die Einladung.
00:01:09: Es freut mich sehr das ich hier sein darf.
00:01:12: Und jetzt ist ja eine ganz besondere Situation weil... Die liebe Birgit, die bei mir auch schon im Podcast war hat gesagt Du musst unbedingt mal Masha in deinen Podcast einladen.
00:01:23: Das habe ich getan, aber ich weiß gar nicht wer Mascha eigentlich ist und was Mascha so tut!
00:01:29: Also... Ich freue mich wenn du kurz erklärst weil du bist was du machst.
00:01:35: Sehr gerne also mein Name wie du es ja schon gesagt hast.
00:01:39: jetzt Mascha Renzo Und die Birgit habe ich kennengelernt über unsere Arbeit.
00:01:44: Ich bin Mentaltrainerin und Neuro-Atletik Trainerin sowie Sport- und Gymnastiklehrerin Bäm!
00:01:50: Und Sporttherapeutin, die Ausbildung habe ich auch noch gemacht.
00:01:55: Das sind jetzt natürlich viele Berufe und wahrscheinlich werden dir nicht alle etwas sagen?
00:02:00: Ja du kannst ja mal anfangen alles... also wenn das mit dem Athletik, das kommt ja vielleicht.
00:02:06: Soll ich mir der Neuro-Atletik anfangen?
00:02:08: Aber ja da könnte es... Also Neuroatletik klingt ja schon mal wie Atletik fürs Gehirn.
00:02:15: Ja, also es ist das Training vom Nervensystem und vom Gehirn.
00:02:18: Also dann fange ich gerne von hinten an.
00:02:20: Ich habe die Ausbildung zur Neuroathletik-Trainerin gemacht und bei Lars Lienhardt... Lars Lienthardt ist so die Ikone, die die Neuroatletik hier nach Deutschland gebracht hat weil ursprünglich kommt's aus Amerika vom Dr.
00:02:35: Eric Kopp Und es ist ein sehr komplexes Thema, weil wir bisher das Gehirn und das Nervensystem gar nicht so im Fokus hatten was Bewegung angeht.
00:02:43: Wir sind immer sehr stark biomechanisch ausgegangen von der Muskulatur.
00:02:48: So wurde und wird leider immer noch viel gelehrt dass der Muskel des ist aber am Ende des Tages entscheidet das Gehin, was die Beweglungsqualität angeht oder überhaupt was Bewegungen angeht Schlussendlich eigentlich alles Ganz einfach runtergerissen kann, muss ich so vorstellen.
00:03:07: Wir haben unsere Sinne, ob es sitzt also die fünf Klassischen, die wir kennen dann haben wir das Gleichgewicht, wir haben noch die Interorezeption.
00:03:15: Das sind quasi die ganzen Informationen aus den Organen, aus dem Inneren Dann auch die Bewegung an sich Also Informationen Aus den Gelenken, aus der Muskulatur, aus Fasziengewebe und so weiter.
00:03:31: Das alles gibt Informationen hoch ins Gehirn, das Gehirnt interpretiert und integriert diese Informationen.
00:03:40: Und aufgrund dessen kommt dann ein Output zustande.
00:03:44: Also Kraft, Beweglichkeit, Mobilität, Schmerz – das sind alles Outputs vom
00:03:56: Gehirnen.".
00:03:59: Jetzt machen wir keinen Sport, weißt du?
00:04:03: Ja und da geht es nämlich schon weiter.
00:04:06: Unser Gehirn hat die Aufgabe unserem Körper am Überleben zu halten.
00:04:10: das ist die absolute Hauptaufgabe.
00:04:12: eigentlich hat gar keine andere Aufgabe Und Es lebt auch noch in der Steinzeit.
00:04:17: es lebt nicht im einundzwanzigsten Jahrhundert.
00:04:19: und je nach und auch jedes Gehirne Sie sind zwar gleich aufgebaut aber jedes Geirn hat halt andere Erfahrungen gemacht.
00:04:26: Dein Gehirn hat andere Bewegungserfahrungen gemacht als meins.
00:04:31: Positive, negative was auch immer.
00:04:34: und dadurch dass das Gehirne ja möchte, dass wir überleben macht es immer prognosen bedeutet.
00:04:41: wenn aufgrund der Erfahrungen die es gesammelt hat und es ja den Hauptgedanken hat hey ich muss diesen Organismus schützen stellt es immer Vermutungen Heißt, wenn eine Information reinkommt zum Beispiel über deine Augen dann gleicht es ab was schon an Erfahrungen gemacht hat.
00:05:00: Was auch aus den anderen Bereichen für Informationen kommen.
00:05:03: nehmen wir zum Beispiel die Aufregung der Herzschlag erhöht sich.
00:05:07: Das sind lauter Informationen in die verschiedenen Gehirnregionen reinkommen.
00:05:10: Die tun sich ganz schnell miteinander vernetzen und sagen oh also das letzte Mal diese Situation war Das ging gar nicht gut aus.
00:05:19: Also wir drossen lieber mal die Leistungsfähigkeit und dann kann es halt sein, dass man irgendwann der präfrontale Cortex anspringt also auch das Gedankengut wo man schon so merkt.
00:05:31: eigentlich will ich das jetzt gar nicht so richtig machen ja?
00:05:35: Und daran sieht man, dass das Gehirn an schon geschützt hat und das ist weiterhin die Hauptaufgabe.
00:05:43: Es blöde ist halt auch, dass es uns manchmal vor Dingen schützt wo wir sagen, hey ich verstehe das gar nicht.
00:05:48: Warum kann ich denn das jetzt nicht?
00:05:50: Ja und es ist halt weil es aufgrund der Informationen die reinkommen interpretiert und sagt also das ist jetzt nicht gut lasst es mal lieber und du selber sagst aber ja Moment mal.
00:06:01: aber das war doch eigentlich bin ich doch gut darin.
00:06:03: warum habe ich den jetzt die Kraft zum Beispiel nicht?
00:06:09: Ist es, dass ich als Neuroathletik-Trainerin – quasi wenn jetzt Bewegungseinstrengungen sind oder Kraftverlust ist oder auch ein Schmerz da ist.
00:06:18: Dass ich erst mal über die Sensorik schaue, was ist denn dafür eine Fehlinformation, die ins Gehirn reinkommt?
00:06:25: Dass es die Leistung erst gar nicht zulässt!
00:06:28: Das heißt, die Sensorik steht immer vor der Motorik.
00:06:31: Wenn also ein Defizit in der Motoric Ist jetzt also der Fokus auf das Sensorik?
00:06:37: Welcher Bereich, ob es die Augen sind.
00:06:39: Ob's das Gleichgewicht ist oder die Proprezeption braucht denn Unterstützung damit das Gehirn die Bewegung als sicher einstuft und dir dann Leistungen zulässt?
00:06:50: Ja, das ist spannend!
00:06:51: Und wie wenn jetzt sowas über die Augen quasi reinkommt?
00:06:56: Wie stellst du das fest?
00:06:57: dass die Augen nun gerade in Anführungsstrichen des Schulds sind daran dass ich eine bestimmte Bewegung zum Beispiel nicht machen kann.
00:07:03: Das machen wir durch Testen und Re-Testen.
00:07:06: Also es kann zum Beispiel sein, du kommst mit einer Bewegungseinschränkung dann ist das quasi unsere Ursprungsbewegungen.
00:07:13: Dann mache ich einen sogenannten Neurodrill Mit den Augen also zum Beispiel Blicksprünge oder Sakaten oder Pursuits.
00:07:21: also gibt jetzt verschiedene Begriffe.
00:07:22: Es ist ein bisschen schwierig die zu zeigen weil wir uns ja nur hören.
00:07:27: Dann mache Ich diesen Neurodrill Und dann machen wir die Bewegung, die dir vorher Schmerz zum Beispiel verursacht hat oder die Bewegungs-Einschränkung.
00:07:35: Dann merken wir ganz schnell über die Sensorik eine Rückmeldung ob es besser gleich oder schlechter geworden ist.
00:07:43: und diese Information ist unheimlich relevant weil ich dir gerade vorhin erklärt habe du hast ein anderes Gehirn als ich.
00:07:50: das heißt Es kann sein, dass bei dir der Neurodrill wirkt.
00:07:54: Bei mir aber nicht, weil ich quasi einen anderen sensorischen Input brauchen.
00:07:59: Anderen neurologischen Reiz.
00:08:02: Mein Gehirn sagt, das hilft mir jetzt nicht viel.
00:08:05: Das heißt... ist diese Einstufung besser, gleich schlechter und unheimlich wichtig.
00:08:11: Weil wenn es jetzt zum Beispiel schlechter geworden ist dann weiß ich okay das war für das Gehirn nicht die Information die es haben möchte sondern hat sogar noch schlechter gemacht.
00:08:21: Und man arbeitet auch in der Neuroathletik immer von unten nach oben und von hinten nach vorne.
00:08:27: Das heißt... Von hinten nach vorn.
00:08:32: das Gehörn ist ja unterschiedlich aufgebaut.
00:08:34: Und dann gucke ich erstmal in den kleineren Hirnregionen oder in den Ursprungshirnregion, was da gebraucht wird.
00:08:45: Man kann sich das ein bisschen vorstellen wie in einem Haus.
00:08:47: Ich gucke erst mal dass ich eine gute Bodenplatte habe bevor ich aufs Dach gehe.
00:08:51: und wenn da sich schon Defizite oder wenn ich jetzt zum Beispiel schon weiter vorne war im Hirnbereich und merke oh es ist schlechter geworden, dann weiß ich muss ein Stück zurück Weil es hat das Gehirn überfordert, dann wird wohl in den tieferen Hirnregionen eher die Thematik sein wo das Gehörn einfach Sicherheit braucht.
00:09:13: Und die Augen zum Beispiel sind sehr dominanter Informant für das Gehen weil fast achtzig Prozent unseres Gehirns am Sehen beteiligt sind und deswegen hat das natürlich einen sehr hohen Stellenwert.
00:09:30: nur wenn halt und dann sagt man Geschwindel so Dann kommt das Gleichgewicht, also im Innenohr.
00:09:37: Das vestibuläre System und dann kommt quasi die Proprezeption aus den Muskeln und Gelenken.
00:09:45: Jetzt kann es aber sein, dass ich genau eine Bewegung aus dem Gelenk brauche, die es dann besser macht, aber ich zum Beispiel, wenn ich vorher über die Augen gemacht habe ist schlechter gemacht hat.
00:09:58: Und deswegen ist dieses Testen- und Retesting so wichtig!
00:10:02: Und gleichzeitig, auch wenn diese Hierarchie vorhanden ist.
00:10:07: Ist es natürlich am besten, wenn alle miteinander Synchron arbeiten?
00:10:11: Also das Gehirn mag's am liebsten, wenn aus allen Bereichen die gleiche Informationslage kommt.
00:10:16: Dann ist es am sichersten.
00:10:18: und das merkst du dann zum Beispiel daran, dass eine Bewegung plötzlich ganz leicht fällt oder denkst du überhaupt nicht anstrengend, was ist jetzt los!
00:10:27: Und dann hat das Gehör quasi von allen bekommen.
00:10:29: hey wir sind sicher das ist gut prima Dann mach!
00:10:35: Ich frag mich gerade, also manche Bewegungen fallen mir tatsächlich schwer.
00:10:39: Also ich kann nicht mit übergeschlagenen Beinen sitzen weil das irgendwie reicht meinen Bein nicht über das andere so drüber und ich frage mich grade ob dass auch eben so eine Gehirnursache haben könnte oder ob das vielleicht auch eher was ist wo man sagt okay hier ist der Muskel verkürzt.
00:10:59: Ja und genau das ist so ein Beispiel.
00:11:01: Ein Muskel kann nicht verkürzen, würde ein Muskel verkürzten können dann würden wir irgendwann zusammenzurzeln.
00:11:08: Das ist eine Spannungsregulation die durch das Gehirnzustand kommt.
00:11:13: also der Muskel bekommt Information dass die Spannung höher sein muss laut dem Gehirnen um diese Bewegungen überhaupt auszuführen.
00:11:25: Also das Gehirn wird auch alles machen damit die Bewegungsaufgabe, dieses Gestellt bekommt auch gelöst bekommt.
00:11:33: Wenn es aber aus der jeweiligen Struktur, die es braucht um diese Bewegung optimal auszuführen eben nicht genügend Informationen bekommt dann werden andere Bereiche rekrutiert.
00:11:46: hey wer kann quasi helfen um diese Bewegung auszufühlen, die gewünscht ist?
00:11:52: Ist es blöde?
00:11:52: ist halt dass halt nicht alle Strukturen dafür vorgesehen sind und dann passiert halt so was, das die Spannung höher werden muss damit du zum Beispiel nicht vom Stuhl kippst.
00:12:06: Das wäre jetzt auch doof, das stimmt
00:12:08: ja.
00:12:08: weil also wir nehmen unsere Haltung, nehmen wir es so als selbstverständlich, dass wir aufgerichtet stehen, dass we laufen, das ist nehmt man so hin, läuft ja!
00:12:18: So, das is aber ein hochkomplexer Vorgang da oben.
00:12:22: Das heißt, die ganze Zeit ist das Gehirn danach ausgerichtet.
00:12:26: Ey ich möchte dass du senkrecht bleibst und jeder der Schwindel kennt weiß was oder auch Lage schwindelt wenn plötzlich nur gar nicht mehr weiß wo man is wie schlimm es ist und es ist auch fürs gehirn absoluter Notstand Und deswegen können dann halt schon solche Sachen wie Du jetzt als Beispiel gebracht hast Die Beine überschlagen sein.
00:12:46: Okay Ich kann Dir jetzt natürlich aus der Ferne nicht sagen woran liegt Kann aber dann schon fürs Gehirn sein, okay gut wenn wir das machen kann es sein dass wir umfliegen.
00:12:58: also höre ich mal die Spannung hier damit die Sandra senkrecht bleibt und wie gesagt mir nicht vom Stuhl fliegt.
00:13:07: Also dieses Gleichgewichtsthema, das ist gerade spannend, weil du das so sagst.
00:13:12: Aber ich bin ein relativ ängstlicher Mensch auch und ich habe schon als Kind immer vor solchen Aufgaben, wo ich eben nicht einfach fest auf dem Boden stehe quasi.
00:13:23: Immer ist schon Respekt gehabt.
00:13:26: Habt man das Gefühl gehabt, ich brauche mein Gleichgewichts irgendwie?
00:13:29: Vielleicht kommt es auch von irgendwo wird's kommen möglicherweise aber das hat bestimmt vielleicht damit zu tun Oh, das ist auch schon wieder was, worüber ich noch mal gezielt danach denken muss.
00:13:43: Spannend!
00:13:44: Ja also klar wir kriegen natürlich auch etwas mit ja ob es die Genetik ist oder wie unser Körperbau ist und so weiter und sofort.
00:13:53: Dennoch ist es halt elementar wichtig wie viel benutze ich auch meine Sensorik?
00:14:02: Und beim Gehirn ist es ganz einfach use it or lose.
00:14:07: Und wenn man jetzt gerade das Gleichgewicht nimmt, eigentlich trainieren die Kinder ja ihr gleich Gewicht.
00:14:15: Indem sie Puzzlebäume machen, rumrollen, hüpfen, springen, wo hochklettern und so weiter... Das ist permanent, wird so das Gleichgewicht geschult, geschult geschult.
00:14:26: Und je älter wir werden.
00:14:27: also ich sehe selten noch Leute am Kinder inzwischen auch nicht mehr aber früher hat man bis zum Beispiel am Bordsteinrand zu entlang balanciert.
00:14:35: Ja, so siehst du eher selten dass du das jetzt noch machst.
00:14:40: Dann siehst immer mehr alte Leute mit ihrem blöden Rollator rumflitzen.
00:14:45: da krieg ich zum Beispiel die Vollkrise.
00:14:47: ruhig sie denkt ja der hat in gewissen Bereichen hat er seinen Sinn dann muss es vielleicht für die Rehabilitation oder was auch immer mal geschehen notwendig sein.
00:14:56: würdest du aber mit den älteren Herrschaften wirklich gezieltes Gleichgewichtstraining machen dann brauchen Sie denn nicht mehr.
00:15:04: Nur sie benutzen es gar nicht mehr.
00:15:06: Und durch den Rollator benutzen sie es noch weniger, weil sie sich ja quasi abstützen.
00:15:10: Das heißt das Gehirn lernt immer mehr.
00:15:13: gehen ist gefährlich und deswegen kriegen die Angst frei zu gehen.
00:15:18: Weil gehend ist schlussendlich nichts anderes als umfallen fürs Gehirnen.
00:15:23: Ja wir haben es halt nur trainiert über gleichgewicht dass ich senkrecht bleibt.
00:15:28: Wenn man jetzt aber kleine Kinder angucken Ja wie lange brauchen Sie damit überhaupt mal senkrechts stehen?
00:15:34: bis in den ersten Schritt waren.
00:15:35: Es ist ein Jahr und die haben trainiert jeden Tag, was wie oft hat sie es wieder hingesetzt?
00:15:41: Sie haben so gemacht jeden Tag mehrmals.
00:15:47: Und man hatte halt auch ... Ich will jetzt nicht lügen, wie viele Jahrzehnten ich weiß es nicht vielleicht dreißig Jahrzehn immer noch so ein bisschen den Gedanken das unsere Gehirn quasi mit achtzehn fertig und dann geht sowieso alles bergab.
00:16:03: Ist jetzt nicht so Sondern es ist neuroplastisch.
00:16:08: Bedeutet, es ist ungelogen bis zur Barre
00:16:12: veränderbar.".
00:16:14: Das heißt das Alter kann man nicht mehr vorschieben!
00:16:19: Ja, also auch gut so.
00:16:20: Also ich fand das auch als ich das mal irgendwo gelesen habe eine gute Information.
00:16:25: Weil man wirklich immer so dachte naja ab spätestens vierzig geht's wirklich richtig bergab und dann Kannste vom Leben eigentlich nichts mehr erwarten, so gefühlt.
00:16:35: Also wirklich überspitzt gesagt und dann wirst du fünfzig und dann bist du sechzig Und das stimmt ja nicht.
00:16:41: also ich kenne so viele leute die älter sind und Die mobs fidee sind quasi geistig rege körperlich total fit.
00:16:50: also das ist alles eigentlich quatschen.
00:16:52: und Ich glaube wenn man schon vorher denkt oh nee jetzt werde ich alt weißt du dieses Jahr werde ich fünfzig weiß doch
00:16:59: ein
00:17:00: bisschen Ja, dann geht mir das schon an den Nieren so.
00:17:03: Aber wenn man eben schon so ran geht, oh Gott jetzt ist es bald vorbei!
00:17:06: Jetzt kann ich kaum mehr laufen, whatever ne?
00:17:08: Das ist natürlich quatsch und dann will das Gehirn ja auch gar nicht haben vielleicht diese Informationen.
00:17:14: Ich will nicht dass mein Gehirnt diese Information kriegt.
00:17:16: sagen wir mal so
00:17:18: Ja und da kommst du schon in meinen nächsten Berufsbereich, das ist Mental Training Alles beginnt mit dem Mindset.
00:17:25: Wenn ich mir immer einräht, ja das wird nicht gut oder ich werde alt und so weiter.
00:17:32: Das Gehirn würde alles machen damit du recht behältst dann würd's halt danach ausgerichtet.
00:17:37: also ich merke es auch.
00:17:38: Ich habe jetzt noch zwei Jahre bis ich fünfzig werd.
00:17:42: wenn ich sehe man sagt wie alt ich bin oder ich werd oft gesagt hast du Kinder sag ich ja ich hab Kinder.
00:17:47: wenn sie mich dann fragen wir als Indie-Kinder und ich sagen wie alt meine Kinder sind dann ist es schon so ein Stirn rund zu haben was die sagen so hä?
00:17:53: Hast aber früh Kinder gekriegt Ach neuer, das jetzt nicht.
00:18:00: Ich film mich aber mal null und gar nicht so!
00:18:02: Ja?
00:18:02: Ich musste mich dann immer selber so beherrschen und denkst, hey Mann du wirst bald ein Viertel in halbes Jahrhundert ist ja krass.
00:18:10: Und weil du auch die älteren Leute angesprochen hast, das macht halt unheimlich was aus.
00:18:17: Wie du was für ein Gedankengut hast und wie du den Tag da angehst oder deinen Körper im Bewusstsein hast ob du dich bewegst, ob du geistig fit bleibst und auch flexibel bleibest ja?
00:18:30: Oder auch körperlich.
00:18:32: und wie ich es gerade vorhin gesagt habe use it or lose it.
00:18:35: Das ist ganz ganz einfaches Prinzip.
00:18:42: Wie starte ich schon mit meinen Gedanken?
00:18:45: Weil danach die Energie folgt der Aufmerksamkeit.
00:18:50: Und von dem her war ich auch so dankbar, die Neuroathletik dann noch entdeckt und gefunden zu haben als Ausbildung nach dem Mentaltraining, wo ich die Ausbildungen vor Corona gemacht habe Weil das so schön die Brücke war zwischen dem Kognitiven und dem Körperlichen, weil ich ja den Sport- und Gymnastik-Lehrer gemacht habe.
00:19:12: Und den Sporttherapeuten.
00:19:14: Und dann gesagt, oh, jetzt wird es ein richtiges Gesandkonzept!
00:19:18: Es ist so cool, weil wir einfach Kopf und Körper nicht trennen können.
00:19:23: Die gehören unmittelbar zusammen.
00:19:25: Ja?
00:19:25: Die tauschen sich ja permanent aus.
00:19:27: Sie sehen ja nicht gegeneinander.
00:19:28: Die sind ja füreinander.
00:19:29: Und auch Schmerz... Das ist im Grunde ein Signal.
00:19:34: Da gibt es, gehören uns die Informationen.
00:19:36: hey guck mal da ist was nicht in Ordnung.
00:19:39: schau mal danach.
00:19:41: und auch da schon wie gehe ich damit um sage ich oh das jetzt gegen mich ich mache da jetzt das ist blöd.
00:19:48: oder sag ich okay irgendwas möchte mir gesagt werden.
00:19:52: wo kann ich denn jetzt mal schauen dass es besser wird.
00:19:57: Denkst du grad die ganze Zeit, ich hatte früher ganz schlimme Rückenschmerzen?
00:20:01: Da war ich noch jung.
00:20:02: Obwohl ich noch Jung war, hatte ich schlimme Schmerzen und hab halt permanent immer nur so manuelle Therapie oder irgendwie sowas aufgeschrieben bekommen.
00:20:11: Dann machst du dann ein paar Übungen und langfristig hilft das eigentlich nicht.
00:20:15: Weil man da eben auch wirklich nur körperlich was hier drückt und da drückt.
00:20:20: Das ist gar nicht ganzheitlich!
00:20:22: Und wie du das jetzt gerade beschreibst, glaube ich, das hätte mir da auch ... viel besser geholfen, wenn man mal so alles ein bisschen angeguckt hätte.
00:20:31: Und vielleicht auch wirklich was man so denkt!
00:20:36: Also das ist ja bei mir auch auf Themen, also wenn die Leute schon so rangehen und sagen oh nee kann ich nicht dann wird ja die ganze Körperhaltung irgendwie enge und das ist für nichts gut ehrlich gesagt.
00:20:47: Das stellst du ja dann sicherlich auch fest.
00:20:51: Und was man eben denkt.
00:20:52: Wenn man aber denkt, ja, kann ich, kriege ich hin?
00:20:54: Ich werde nachher gleich mal eine Weile bewusst denken, dass sich mein Bein über das andere schlagen kann.
00:20:59: Was dann passiert!
00:21:01: Natürlich kann nicht das.
00:21:03: Als Jugendliche oder als junge Frau hab' ich denn immer gesagt, na das... ...ich kann das nicht weil meine Oberstänkel zu dick sind.
00:21:09: Also ist ja schon gar keine.
00:21:10: Aber wir können ja nie mal ehrlich sein und ich denke es kann eigentlich nicht der Grund sein.
00:21:19: Du merkst schon, Ich muss gleich viel darüber nachdenken, wie ich das jetzt für mich gleich wieder nutze.
00:21:26: Was du mir hier alles erzählst.
00:21:29: Ja oder wenn der Gedanke einfach dazu führt dass es dich jetzt motiviert zu sagen okay ich möchte es rausfinden nicht möchte das ändern ich gehe jetzt in ein Training oder sonst irgendwas ja und dann ist es schon eine ganz andere Energie so wie es gemeint hat die Energie folgt Aufmerksamkeit.
00:21:48: Ja, definitiv.
00:21:49: Ja cool!
00:21:50: Du wohnst irgendwo in der Nähe von Stuttgart und man kommt dann quasi zu dir, du hast vielleicht eine Praxis oder so und dann guckst du dir das mit den Menschen die da zu dir kommen.
00:21:59: Also machst du diese Tests?
00:22:02: Und dann übt ihr auch irgendwie.
00:22:04: oder wie integrierst du beides Körper und Kopf?
00:22:11: Ich hab hier in Flacht weiß ich auch Flacht... Das ist ein kleiner Ort in der Nähe von Stuttgart.
00:22:17: Da habe ich mein Mental Sport Room und ich arbeite unterschiedlich, also ich hab einmal so klassisch einen Kursraum wo ich Kurse gebe ob es Pilates ist oder ob es TRX, ich weiß nicht, kennst du TRX?
00:22:31: Das sind so Schlingen die vom Deckel runterhängen wurde ganz körper Training mitmachen kannst und dann auch Meditation- und Fastientraining.
00:22:42: Das ist so der Kursbereich und auch da bringe ich schon die Neuroathletik mit hinein.
00:22:49: Da trainieren wir quasi in der Gruppe, auch individuell – also die Tests sind die gleichen aber quasi die Übung ist die Ausgangslage.
00:23:01: Also nehmen wir jetzt zum Beispiel Roll up, roll down von Pilates.
00:23:06: Das ist, weiß ich nicht ob du das kennst?
00:23:07: Du sitzt und dann tust du dich quasi Wirbel für Wirbel nach unten rollen auf der Mathe und wieder Wirbel-für-Würbel nach oben.
00:23:14: Aber alles mit dem Sitzen!
00:23:15: Du rollst dich nicht wirklich nach hinten.
00:23:17: Doch, du rollst sich in die Rückenlage hinein.
00:23:18: Ah
00:23:18: ja okay.
00:23:19: Genau.
00:23:19: Und dann gehst du zum Beispiel von der, wenn du in deine Rückenlage bist, gehst dann z.B.
00:23:23: in die Handrille.
00:23:23: Das heißt, dann gehen die Beine hoch, da ober auch Kerobock geht hoch und du trainierst dann die Bauchmuskulatur.
00:23:30: Also Pilates fließen die Übergänge von einer Übung in die nächste hinein, auch mit der Atmung kombiniert.
00:23:36: So und dann haben wir jetzt zum Beispiel das Roll-Up-Rolldown einen Gleichgewichtsbewegung vorher und dann gehen wir wieder ins Roll-up, roll down.
00:23:48: Und dann geben mir die Teilnehmer mit einem Daumen nach oben in der Mitte oder nach unten zeigenden Feedback und dann dürfen sie sich das aber selber merken weil ich kann mir dann bei den fünfzehn Leuten nicht merken okay ja die Alena hat das, die Sandra hat dass, die Silke hat jenes sondern das dürfen Sie selber!
00:24:05: Die merken es entweder körperlich durchs Körpergefühl oder dass die Übung zum Beispiel leichter geht und dann schalten die quasi diesen Neurut Drill vor Und dann gehen sie ins Rollup-Rolldown.
00:24:16: Das ist so der Gruppenbereich, den ich mache und das biete ich in allen Themen mit an meine Neuroathletik.
00:24:26: Dann können die Leute auch natürlich eins zu eins Coaching bei mir buchen.
00:24:31: Und es ist ganz unterschiedlich.
00:24:34: Jugendliche kommen oft über das Mentaltraining erstmal zu mir.
00:24:38: Also ich habe oft Reiter, die haben da noch das Thema Pferd.
00:24:42: Und beim Mentaltraining spielt halt die Konzentration, die Motivation.
00:24:46: Die mentale Stärke und die mentale Wettkampfvorbereitung, so quasi Aufregung
00:24:51: usw.,
00:24:51: eine große Rolle.
00:24:54: Da kann ich auch wieder schön Kopf- und Körper miteinander verbinden.
00:24:58: Das ist ein bisschen wie überhaupt dein Mindset?
00:25:00: Wie ist dein Gedankengut?
00:25:02: Was sind da so die Thematiken?
00:25:04: Und wie wirkt sich das körperlich aus?
00:25:07: Da matcht es auch wieder gut weil manche kannst du besser über den Körper so ein bisschen greifen, weil das dann für sie auch einfacher ist.
00:25:15: Weil es vielleicht vorher auch noch nicht so in Worte fassen können.
00:25:17: die können quasi nur sagen ja ich bin halt aufgeregt und dann gucke ich halt auch da.
00:25:22: okay gut wie äußert sich denn die Aufregung?
00:25:25: Können wir das auch durch Atemübungen zum Beispiel hinkriegen oder durch andere Neuro Drills dass sich die Aufregerung legt oder wir gehen halt mehr in den mentalen Bereich ob das dann die realistische Selbsteinschätzung ist oder über prognose Feedbackbögen und so weiter und sofort.
00:25:41: Und so ist es individuell machbar im Einzeltraining als auch in der Gruppe, aber klar, im Eins zu Eins kannst du noch mal ganz tiefer anders einsteigen ja?
00:25:52: Das ist klar!
00:25:53: Dann halt auch sportspezifisch oder themenspezifisch weil es ist schon auch wichtig dass die Klientin wirklich die Thematik behandelt bekommt, weil das ist natürlich auch die Motivation dann da tätig zu werden.
00:26:12: Also handlungsfähig zu sein.
00:26:14: Weil ich gebe Ihnen quasi das Werkzeug aber am Ende des Tages müssen Sie es selber umsetzen.
00:26:20: dabei kann ich Ihnen nicht helfen.
00:26:22: also ich bin quasi Hilfe zu Selbsthilfe.
00:26:26: Das ist für mich auch manchmal so dass Problem früher gewesen, ehrlich gesagt.
00:26:32: Ich wusste schon eigentlich ganz genau was mein Körper brauchen würde aber gemacht habe ich es dann trotzdem nicht.
00:26:39: Was?
00:26:40: Wie kann man damit umgehen?
00:26:41: also das ist ja dann kommt ja auch vom Gehirn dieses.
00:26:44: warum macht man das jetzt nicht so?
00:26:45: dieser innere Schweinehund oder wie auch immer meines Nennen mag gibt's dafür auch irgendwelche Tricks wie man seinem Gehirnen vielleicht sagt doch machen wir jetzt doch Machen wir jetzt irgendwie
00:26:57: Ja, hat viele Möglichkeiten.
00:27:00: Also ein großes Thema ist einmal wie hoch ist schon das Schmerzkran?
00:27:05: Wie viel leide ich wirklich darunter?
00:27:07: oder sage ich mir eigentlich finde es gar nicht so schlimm und schwupp bis daraus.
00:27:14: was ein großer Motivator ist sind die eigenen Werte die man hat.
00:27:20: also wenn mich zum Beispiel der Wert Gesundheit sehr hoch priorisiert ist bei mir vom Körper gefühlen für eine Körperwahrnehmung.
00:27:31: Mir fühlt sich das nicht so gut an, mir ist es wichtig dass ich darauf aber Rücksicht nehme.
00:27:38: dann kann man da schon wieder weiterarbeiten quasi mein warum, mein was und mein wie kann ich's denn machen?
00:27:45: Und wenn wir da über den Wert zum Beispiel angeht hast du eine höhere Wahrscheinlichkeit anzufangen und gleichzeitig auch dran zu bleiben.
00:27:54: Weil deine Werte sind dir halt sehr, sehr wichtig!
00:27:57: Und je mehr du natürlich nach deinen Werten dein Leben ausrichtest, desto konkurrenter fühlst du dich dann wenn Fühlen, Denken und Handeln im Einklang sind?
00:28:05: Ja ja das klingt immer so föhnen.
00:28:10: Es ist irgendwie gar nicht so einfach.
00:28:12: also es Passieren ja viele Dinge im Laufe unseres Lebens, die uns ein bisschen davon wegführen.
00:28:17: Deswegen finde ich immer alles gut was hilft dabei wieder auf diesen guten Pfad zurückzukommen und sich mal darauf zu besinnen weil du das eben auch gerade mit dem Gesundheitsbewusstsein und so sagst.
00:28:31: Manchmal habe ich das Gefühl dass die Menschen gar nicht mehr so auf ihren Körper hören dass sie gar nicht mehr erfühlen, ob der Körper jetzt eigentlich irgendwas hat oder eben so drüber gehen weiß.
00:28:44: Eigentlich ist es ziemlich deutlich und trotzdem wissen Sie mit der Information jetzt einfach erst mal nichts anzufangen und ignorieren's?
00:28:51: Oder denken sich naja was solls ist dann jetzt nicht so schlimm und habt dich mal nicht so whatever.
00:28:55: ne das kommt bei dir bestimmt auch vor dass du das Gefühl hast, dass die Menschen da bewusster werden dürfen.
00:29:06: Ja absolut, vor allem sich auch wieder selbst zu vertrauen.
00:29:10: Dieses ganze Biohacking mag in manchen Sachen ganz nice sein.
00:29:15: auf der anderen Seite entledige ich mich damit total oder tue ich mich selbst im Mündigen mir meine Intuition zu vertrauen oder meinem Körpergefühl und meiner Körpervernehmung weil ich sage mal unser System ist ja danach ausgerichtet dass es mir gut gehen soll.
00:29:31: Ja, deswegen haben Freunde es auch mit dem Schmerz gemeint.
00:29:34: Da meinst du das Gehirn und der Körper nicht böse?
00:29:36: Sondern das ist eigentlich eine Liebeserklärung gesagt, hey guck mal... Das ist gerade nicht in Ordnung, schau doch bitte danach!
00:29:44: Was könnte es
00:29:44: sein?!
00:29:45: Und so gehe ich ja auch mit mir dann schon in einen ganz anderen Dialog hinein wenn ich auf mich achte.
00:29:51: also wenn ich mich selber wertschätze wir reden immer so viel von Selbstvertrauen und selbstbewusstsein und Respekt und was weiß ich Ja, aber wie viel tue ich mich denn erst mal selber wertschätzen?
00:30:01: Und wenn ich diese Kostbarkeit, die ich da habe oder in der ich lebe schon gar nicht berücksichtige.
00:30:07: Dann denke ich mir Ups!
00:30:08: Wie willst du das dann nach außen tragen?
00:30:12: Weil schlussendlich weiß man auch über jegliche Persönlichkeitsentwicklungen und so weiter und sofort... Die einzige Person, die sich ändern kann oder die mich ändern kann bin ich ja selbst.
00:30:23: Und dann ist es doch eigentlich wichtig sich da selbst wertzuschätzen.
00:30:28: Und Gesundheit ist halt in unserer Leistungsgesellschaft, das ist so eine Grundvoraussetzung.
00:30:33: Ja also ja das muss ich ja haben!
00:30:35: Das ist doch selbstverständlich, wieso soll ich denn dafür was tun müssen?
00:30:39: Wenn kommt immer dieses Thema Müssen, ja Müssen tust du gar nix, dann brauchst aber auch nicht bei mir Jammern Ja, also das ist dann schon auch mein Credo.
00:30:47: Und da sage ich ja, dann lass es, okay aber dann nicht einmal bei mir nicht rum!
00:30:51: Also wer zu mir kommt und sagt, ich möchte was ändern?
00:30:53: Dann sind die Türen offen und bin ich auch bereit.
00:30:55: und ich sage aber auch bei allem über alle Leute steht bei mir Training dahinter.
00:31:00: Es heißt Mental Training, es heißt Neuroathletik Training weil wir einfach so funktionieren unser Gehirn lernt Überwiederholung Wiederholung, wiederholung.
00:31:12: Egal ob so positiv oder negativ ist.
00:31:13: Wobei die negative Erfahrung, die geht leider gleich ins Langzeitgedächtnis.
00:31:18: Die positive das dauert bis an die zehn Sekunden musst du das emotional wirklich positiv gespürt und gefühlt haben damit es im Langzeit Gedächtnis bleibt.
00:31:27: also da sind wir wieder über Lebensthema Und wenn ich aber dieses Wissen habe Kann ich das dementsprechend natürlich auch gestalten?
00:31:37: Und dann werden wir auch immer mehr positive Dinge passieren, ob es kleine Erfolge sind.
00:31:44: Dass ich jetzt heute gemerkt habe, hoch ist, konnte ich ja meine Beine überschlagen oder Ja geil!
00:31:52: Ich bin heute Total an der Keksdose vorbei, weil es mich heute gar nicht juckt.
00:31:57: Also das müssen gar nicht immer die riesen Dinger sein!
00:32:00: Das sind schon die Kleine.
00:32:01: und wenn ich mir die aufmerksam mache, wenn ich mit dir bewusst mach, fütter' ich ja damit mein Gehirn auch schon und sag, oha, da war jetzt eigentlich... Da war ich jetzt schon echt gut drin.
00:32:12: Das ist ja klasse.
00:32:13: Eigentlich macht's ja auch echt Spaß dann, weil ein kleiner Erfolg ist.
00:32:21: Ich glaube auch, dass man wirklich viel mehr auf das gucken sollte was gut funktioniert und nicht immer nur auf das bisschen was eben vielleicht auch noch nicht funktioniert.
00:32:29: Aber das merke ich natürlich bei mir auch.
00:32:32: also inzwischen macht man sich es natürlich bewusster.
00:32:35: aber jetzt hatten wir eine Fahrradtour und dies war die Hölle auf Erden für mich.
00:32:40: ne?
00:32:40: Das war ziemlich bergig!
00:32:43: Ja, ich bin ein Flachlandfahrer.
00:32:46: Und ich habe mich da eben auch wirklich ganz schön hochgequält, aber ich hatte eben auch vorher schon so ... Ich guck so den Berg hoch und denke mir, nee, das schaffe ich auf gar keinen Fall.
00:32:55: Das kann ich nicht schaffen!
00:32:56: Und natürlich, ne?
00:32:57: Sofort!
00:32:58: Und das habe ich auch sofort gespürt wie der Körper dann alle Kraft verliert jetzt mal ganz überspitzt gesagt, dann bin ich halt abgestiegen und hab geschoben weil ich eben wirklich keine Kraft mehr hatte.
00:33:09: Weißt du, jetzt wo du das alles so erzählst, ist mir noch mal bewusster, dass ich das sofort auch gespürt hab.
00:33:14: Okay, jetzt habe ich gedacht, das schaffe ich nicht!
00:33:16: Also schaff ich es auch nicht.
00:33:18: Genau.
00:33:19: Dann ziemlich deutlich.
00:33:20: Oh, ob ich den Berg nochmal schaffe?
00:33:22: Nee, obwohl ich will nicht.
00:33:25: Das war so schlimm... Das ging über vier Kilometer die ganze Zeit bergauf.
00:33:34: Ah ja, er weiß jetzt bin ich aber voll angespitzt weil ich mir denke na vielleicht muss ich aufhören zu denken.
00:33:38: Ich kann das nicht.
00:33:39: also in vielen Bereichen gelingt mir das gut Weil man sich sehr inzwischen auch bewusster macht wie gesagt weil man ja auch an sich gearbeitet hat Und viele Sachen auch so ein bisschen besser versteht.
00:33:50: Aber ich glaube gerade so was meine körperliche verfassung angeht Da muss ich jetzt aber nachdem wir gesprochen haben gleich noch mal eine schippe drauf legen um da noch bewusst darauf zu achten Wie oft ich eigentlich denke ne kann ich nicht und dann kann ich es eben auch nicht.
00:34:05: Krass, ja.
00:34:07: Ja?
00:34:09: Das ist ein guter Plan!
00:34:13: Ich wusste, dass er das gefallen wird und dann hast du mich jetzt schon mal überzeugt, weil es in vielen Sachen... Es ist für mich auch deutlich spürbar so.
00:34:22: Aber eben, dass wir im Fahrrad fahren, ich denke immer die Joggen sind nicht meins So weißt du?
00:34:31: Und dann jogge ich so ein paar Meter und denke mir, was für eine Hölle ist denn das.
00:34:33: Ist doch doof!
00:34:34: Gefällt mir nicht so.
00:34:35: Und ich frag mich jetzt gerade... ...ist Joggen wirklich nicht meins oder denke ich nur, Joggan ist nicht
00:34:40: meint?!
00:34:42: Ja, kannst ja ausprobieren.
00:34:45: Aber wir haben so viele verschiedene Sportarten.
00:34:48: Es muss ja nicht immer uns joggen sagen.
00:34:49: Jeder denkt, man muss immer joggen-joggen-Joggen.
00:34:52: Also ich höre von einigen die gehen joggen und sagen, ich habe eigentlich gar keinen Bock drauf.
00:34:55: und dann frage ich ja warum machst du es dann?
00:34:59: Dann macht doch was anderes.
00:35:00: Es gibt ja Schwimmen, es gibt Radfahren... Also ich tue zum Beispiel super gerne in Leinen.
00:35:08: Ich gehe auch mal gerne joggen so ist das nicht.
00:35:10: Also ich gehe jeden Dienstag mit meiner Freundin morgens gehen wir eine Runde durch den Wald laufen.
00:35:16: Das macht super Laune!
00:35:17: Der ist aber jetzt natürlich auch nicht das Joggenprimär im Fokus sondern dass wir da halt einfach Zeit miteinander verbringen und es halt noch im sportlichen Kontext.
00:35:25: Ja super Für mich selber, wenn ich die Wahl habe zwischen Inliner oder Jogging-Schuhen, dann werde ich immer zu den Inlinern rüber schwenken.
00:35:34: Weil sie machen mir halt Spaß!
00:35:36: Bewege ich mich aber genauso oder länger?
00:35:39: Ich sage mal, ich kann mit meinen Inlinen zwanzig dreißig Kilometer am Stück fahren.
00:35:43: Irgendwann ist mit dem Joggen eher eine Herausforderung.
00:35:45: Also da ist jetzt meine Motivation auch nicht so da.
00:35:48: Da sag' ich zwischen fünf und zehn Kilometern ja das ist okay.
00:35:52: Ach gönn wir Inline gehen, bin ich auch eher da am Start.
00:35:56: Deswegen, es gibt so viele Sportarten.
00:35:59: Da kann man für sich die passende finden und darum geht's ja schlussendlich.
00:36:04: Hauptsache, sich bewegen.
00:36:06: Bewegung ist alles.
00:36:08: also ich sage auch immer oder mein Slogan ist Bewegung macht lebendig das ist einfach auch so.
00:36:14: Ja Und jeder kennt sie ja Das ist ja auch bekannt Sobald ich mich bewegt habe.
00:36:22: Also wenn ich jetzt schon meinen inneren Schweinehund überwunden hab.
00:36:25: Danach sage ich ja schon, oh Chaka.
00:36:28: Das war jetzt mal richtig cool.
00:36:29: und wenn es dann auch noch gut getan hat oder währenddessen je nach Mindset habe ich ja da schon schüttend sich da ja schon wieder Serotonin und Dopamin und was weiß ich eher kriegst ja den ganzen Cocktail.
00:36:46: Und das ist ja dann auch schon wie ein schönes Lebensgefühl und dadurch bringe ich ja eine ganz andere Lebendigkeit durch die Bewegung in mein Leben.
00:36:53: also Für mich wäre ein Leben ohne Bewegung nicht lebenswert.
00:36:59: Deswegen versteht es manchmal überhaupt nicht, wie da manche sagen in meinem Alter brauche ich das nicht mehr.
00:37:06: Ich denke, was?
00:37:08: Ich habe da gar keine Lust drauf, da nur rumzuhocken oder im Bolator durch die Gegend zu wackeln.
00:37:17: und wir sind halt jetzt irgendwie in einem Alter wo ich mir denke okay, wie sollen denn die nächsten zwanzig dreißig Jahre noch aussehen?
00:37:24: Da weiß ich klipp und klar, wie ich die haben will.
00:37:29: Und danach richtig's aus!
00:37:31: Ja, ja... Also das ist bei mir auch so inzwischen Bewegung.
00:37:37: Eigentlich war es schon immer so.
00:37:39: Ich hab mich schon immer gern bewegt.
00:37:40: Ich habe viel Sport gemacht und vor allem habe ich getanzt als Mädel.
00:37:44: also meine Mom sagt, ich konnte eigentlich eher tanzen als laufen.
00:37:47: Also ein bisschen geschickt habe ich irgendwie schon immer und Musik liebe ich eben auch.
00:37:51: Und ich hab früher als Jugendliche so in Schulzeiten, da war ja laufend irgendwie ... konnte man mehrere Tage in der Woche auf Disco gehen und so.
00:37:59: Das war meine Welt!
00:38:00: Ich sag's dir, ich hab's so gern getanzt oder eben auch zu Hause getanzt.
00:38:04: Und dann irgendwann, also da hab' ich sowieso viel Sport gemacht, ich habe auch Volleyball gespielt und so, es ist schon immer ein mega bewegter Mensch.
00:38:11: Dann hab ich irgendwann angefangen zu studieren und dann saß ich nur noch da.
00:38:15: Daher kamen die ganzen Rückenschmerzen tatsächlich auch so ein bisschen traurige.
00:38:24: Die traurige Phase meines Lebens irgendwie.
00:38:26: Wenn plötzlich diese ganze Bewegtheit fehlt, da fehlt einfach ein großes Stück.
00:38:33: Das empfinde ich auch ganz genau.
00:38:34: Aber das war mir zu dem Zeitpunkt nicht so ganz bewusst.
00:38:37: Ich hab mich immer gefragt was habe ich denn?
00:38:38: Wieso ist tut man dann jetzt alles weh?
00:38:40: Ich habe doch früher mich so viel bewegt und hat mir nie etwas weh.
00:38:43: So aber eben also diesen Umkehrschluss dann dass es vielleicht daran liegt dass ich mich jetzt nicht bewege und nur noch auf meinem Hintern sitze Und mich eigentlich auch ziemlich langweile mit dem was ich da mache dass es vielleicht Schuld daran sein könnte, da war ich noch nicht draufgekommen.
00:38:59: Aber ja zum Glück später.
00:39:01: dann aber jetzt merke auch meine Arbeit ist schon oft sitzend und wenn ich den ganzen Tag wieder gesessen habe tut mir auch ein bisschen was weh und vor allem schläf mir immer der Puppo rein.
00:39:14: Ich muss mich bewegen, ich muss mal etwas machen und laufe halt viel also nicht joggen aber ich renne halt viel draußen rum.
00:39:20: so ich versuche jeden Meter eben zu gehen Denke ich jetzt aber gerade, ich sollte wieder mehr tanzen.
00:39:27: Weißt du Musikern machen?
00:39:28: Also meine Freundin Luise und ich, wir treffen uns immer montags acht Uhr online weil sie wohnt im Passau Und ich ja ein Radebeutel bei Dresden das ist ziemlich weit weg.
00:39:37: Treffen wir jetzt acht Uhr und dann tanzen wir so fünfzehn Minuten miteinander, jeder nach ihrer Musik und das ist immer richtig schön.
00:39:44: es gibt gute Laune Und du bewegst beim Tanzen, das finde ich eben so gut daran.
00:39:48: Du bewegst ja alles mal durch!
00:39:50: Also wie ich tanze jedenfalls, weißt du?
00:39:52: Ein bisschen aufeinander, dann bewegt man alles einmal durch und das ist so gut... Oh Mann!
00:39:59: Wieso gibt es keinen coolen Partys mehr für
00:40:00: uns?!
00:40:01: Das finde ich nicht okay.
00:40:04: Ja aber das ist doch super weil dann baust du den Montag einfach aus oder baust einen einfach für dich noch eigene Elemente.
00:40:13: Das muss nicht immer die Stunde Training gleich am Tag sein.
00:40:18: Da reichen viele kleine Momente, kleine Mikro-Bewegungsmomente.
00:40:24: und gerade Tanten hast du genau richtig gesagt das ist da bewege ich einfach alles mal durch.
00:40:29: Da benutze ich auch mein Gleichgewicht weil ich mich plötzlich dann wieder drehe.
00:40:32: Ich gehe mal hoch, ich gehe mal runter.
00:40:34: Das Gehirn darf lernen wo sind meine Arme?
00:40:39: Lagestellung im Raum.
00:40:40: Also da kommt so viel.
00:40:41: Tanzen ist fürs Gehirn, so wertvoll.
00:40:44: und dann wie du es auch gesagt hast, dann gibt's einfach Lebensfreude!
00:40:48: Ja ich finde Musik... also ich liebe auch Musik.
00:40:50: Ich kann mit Musik mir jegliche Stimmung hochholen die ich haben will ja Und ich mache das auch manchmal.
00:40:57: Dann Boogie Wonderland.
00:41:01: Das ist für mich von ziemlich besten Freunden.
00:41:05: kennst du den Film?
00:41:07: Und wo er da bei seinem Arbeitgeg, wo Freund der Geburtstag ist und sie die klassische Musik macht.
00:41:14: Er kennt das hier ein... So jetzt zeig ich dir mal gute Musik und dann brach der Boogie Wonderland rein und dann tanzt ihr so cool!
00:41:23: Ich sag wow, das sind
00:41:24: nicht so cool.
00:41:26: und jetzt jedes Mal wenn ich es irgendwie für mich braucht mache ich das rein und tanze auch so und denke ja okay cool Jetzt kann ich wieder an Schreibtisch sitzen und mich konzentrieren Weil einfach mal geschwind, alles resettet worden ist.
00:41:39: Du hast einfach Leerlebensfreude kreiert über Bewegung und dann habe ich auch wieder Lust nicht zu konzentrieren.
00:41:46: also es ist dann auch so dass das sich dann auch wieder in der Lage zu finden.
00:41:51: Also bei mir ist es So Ich muss plötzlich auch inzwischen viel mehr sitzen weil ich halt auch Büro arbeiten hab.
00:41:59: Boah Sandra!
00:42:00: Ich krieg die Krise wenn ich da manchmal vier fünf Stunden sitzen muss Und dann stehe ich auf und frage mich, hey manche machen das jeden Tag acht Stunden.
00:42:10: Ja die stehen quasi vom Bett auf, steigen ins Auto, fahren ins Büro und wieder zurück.
00:42:15: Das wäre für mich die Hölle.
00:42:18: Ich könnte es nicht.
00:42:19: Ich könnts echt nicht!
00:42:21: Deswegen bin ich mit meinem Beruf so dankbar.
00:42:23: Also ich empfinde auch ganz viel dass es gar kein Müssen ist und ich war dankbar, dass ich da auch in meinen Beruf beweglich bin.
00:42:34: Ja, das ist schön.
00:42:36: Wenn man etwas gefunden hat, was einen so glücklich macht ... Das ist eigentlich das Allerbeste!
00:42:42: Aber ich kenne viele Menschen, die wirklich in ihren Bürojobs oder was auch immer für Jobs ziemlich unglücklich sind und dann kommt das ja auch noch oben drauf.
00:42:51: Vielleicht hast du ein Bürojob?
00:42:52: Findest den auch noch
00:42:53: doof?!
00:42:54: Und dann sitzt du da den ganzen Tag bewegst dich nicht... Hast den ganzen tag schlechte Laune und irgendwie ... Ich meine wir haben nur dieses eine Leben.
00:43:01: vielleicht kann man sich das Wenn man jetzt sagt, die Sicherheit brauche ich aber.
00:43:05: Das ist ja für manche auch ein hoher Wert, Sicherheit zu haben.
00:43:08: Vielleicht kann man sich trotzdem mit so kleinen Dingen wie du es gerade gesagt hast den Tag so ein bisschen schöner machen dass man dann vielleicht mag man auch Musik und dann steht man halt mal kurz auf und tanzt durchs Büro oder so.
00:43:19: Ich glaube viele würden sich sogar freuen wenn man das initiiert Und dann hat man viel mehr Spaß auch miteinander.
00:43:24: So Für manches ist das vielleicht auch gar gar vermutlich.
00:43:27: Aber Man muss halt gucken was was es möglich bisschen besser wird und man sich mal zwischendurch bewegt.
00:43:36: Also ich habe noch ein anderes Büro, dort sind total viele Treppen.
00:43:42: Man muss immer irgendwo hin.
00:43:43: Wenn ich mal auf Toilette muss, muss ich eine Treppe runter.
00:43:45: Wenn nicht zum Drucker muss, dann muss ich auch ziemlich weit.
00:43:47: Das ist für mich aber richtig gut!
00:43:49: Ich kriege richtig viele Schritte zusammen wenn ich arbeiten dort im Büro bin meister weil erst einmal bis dahin komme ich ja schon irgendwie gelaufen und dann kann ich eben hochtreppe rauch treffe um manche machen Das nicht mit dem Fahrstuhl.
00:44:01: Aber ich genieße das eben wirklich dieses Trepp-Auftrepp ab, dann zu machen mehrmals am Tag.
00:44:06: Brauchig!
00:44:07: Was sonst?
00:44:08: Oh nee, da sitzt sich ja auch noch...
00:44:10: Ja genau.
00:44:11: Dann
00:44:11: unruhig.
00:44:13: Und so wie du es gerade gesagt hast im Büroalltag die kleinen Bewegungspausen.
00:44:19: also mit einer Kollegin zusammen mache ich das Neuroseetraining zum Beispiel und da sind wir in Firmen weil Thema Bildschirmzeit.
00:44:31: Die Augen werden halt enorm belastet, also nicht nur im Büro sondern dann geht es jetzt zu Hause weiter entweder Fernsehen, Handy und Co.
00:44:39: Und das ist ja auch schon so viel starres.
00:44:44: Also Starres nach vorne schauen Dann starre Sitzen und so weiter und sofort.
00:44:49: Und meine Kollege und ich, wir haben das Neuro-Sehtraining ins Leben gerufen wo wir es auch geschafft haben dass es von den Krankenkassen bezuschusst wird sind wir in Deutschland weit die ersten und einzigen als du ja und was ist auch noch von dem Krankenkasten bezuschusst wird.
00:45:07: sie ist Sehtrainerin und ehemalige Optikerin und ich halt mit meinem Beruf da gehen wir auch in die Firmen machen das teilweise in Präsenz und teilweise sogar online.
00:45:20: Und geben wir halt dann Übungen, dieses System testen, retesten wie kannst du deine Augen gesund halten?
00:45:28: Da beziehen wir auch den kompletten Körper immer mit ein weil Sehen findet nicht allein im Auge statt der ganze Körper ist am Sehen mit beteiligt und da machen wir mit denen auch am Wildschirm Übung die jetzt erstmal mit dem Auge gar nichts zu tun haben.
00:45:44: ja Und danach sagen sie, hey jetzt bin ich ja viel entspannter und sehe zum Beispiel wieder klarer oder so was.
00:45:52: Das ist einfach phänomenal wie du durch solche kleinen Bewegungseinheiten dich schon gesund halten kannst
00:46:01: und
00:46:02: gleichzeitig auch das spielerisch sein darf.
00:46:06: Es muss nicht immer ein Müssen sein!
00:46:09: Ja, ich finde auch wenn jemand zu mir sagt du musst jetzt das und das machen denke ich sofort ne muss gar nix.
00:46:16: Dann schwindet auch die Lust es zu machen.
00:46:18: also dieses müssen.
00:46:20: ein furchtbares Wort.
00:46:22: Du gehst halt gleich in den Widerstand rein?
00:46:24: Ja eben.
00:46:25: Mir hilft ihm auch zu wissen ist nicht notwendig jetzt zwei Stunden lang Sport zu machen oder eine Stunde lang Joggen zu gehen oder diese ganzen großen Dinge sondern eben wirklich eher häufiger eben zwischendurch so kleine Sachen zu machen und wenn es eine Minute ist, besser als gar nichts.
00:46:43: Das hilft mir sehr und ich habe auch einen speziellen Sportprogramm.
00:46:47: also das haben zwei Herren entwickelt bei denen ich mit Mitglied bin sozusagen Und die haben mir viele Übungen gezeigt, mit Rotation zu tun.
00:46:57: Also alles mal durchrotieren weißt du?
00:47:00: Das tut auch so gut und das ist nicht so ein mega anstrengender Sport wo dann schwitzt wie sonst was sondern du rotierst einfach mal alles durch und das jeden Morgen paar Minuten zu machen das war für mich der totale Game Changer.
00:47:14: Es muss nicht immer riesengroß sein.
00:47:17: Wenn du dir zu viel vornimmst, dann schaffst es eh nicht und hast genug Ausreden, warum das jetzt gerade nicht geht.
00:47:22: Aber so kleine Sachen, die reinpassen... Also wenn man eben sitzt kann man ja auch mal die Füße drehen.
00:47:28: Das ist doch da völlig... Muss ich auch gleich machen weil sie während des Erzählern
00:47:32: von mir an meine Füste zutrehen!
00:47:35: Aber weißt Du solche Dinge?
00:47:37: Oder auch mal den Schultern, dann Kreisen oder whatever, dass man einfach nicht so stark einfach nur da sitzt.
00:47:43: Ja und ich finde, man darf ja auch unterscheiden zwischen Bewegung und Sport.
00:47:48: Es kriegt immer schon gleich überall den Stempel Sport drauf und bei Sport ist es natürlich mit Leistung verbunden und mit Anstrengungen.
00:47:57: Das Trikot wird halt nicht von alleine nass.
00:48:02: Dann darf ich ja unterscheiden zwischen, okay.
00:48:05: Ich mache jetzt Bewegungseinheiten in meinem Büroalltag.
00:48:08: Ob es dieses Rotieren ist was du sagst oder wie... Was wir auch für Themen an oder Bewegungseinheiten anbieten über unser Neuroseetraining und so weiter und sofort dann kann ich sagen ok das sind meine kleine Mikrobewegungsmomente im Alltag dass ich mich da einfach schon mal wieder ein bisschen die Körperwahrnehmungen geschult habe schon allein das wahrnehmen.
00:48:30: Das ist ja dann schon sehr wertvoll, wenn ich auch drauf höre, hey was kommt denn für ein Feedback von meinem Körper?
00:48:35: Sagt er mir um, wär mal wieder ganz gut dich zu bewegen?
00:48:39: Ja, dann machst du und klar dass nicht jeder seine Mittagspause in eine Stunde den Waldjoggen gehen möchte, finde ich auch legitim.
00:48:46: Man macht es vielleicht am Wochenende oder irgendwann anders oder keine Ahnung.
00:48:51: Ich find man darf dann unterscheiden zwischen Bewegungseinheiten.
00:48:59: Würdest du sagen, man könnte nur mit Bewegungseinheiten auch gut durchs Leben kommen und auf Sport gleich ganz verzichten?
00:49:06: Ich frage für einen Freund.
00:49:13: Jetzt kommen es auf die Bewegungseinheiten drauf an, ja?
00:49:18: Also ich sag mal wenn ihr halt nur sitzt und nur die Schultern kreist also das von mir ist auch zehnmal am Tag werden sich wahrscheinlich trotzdem andere Themen einfach bewertbar machen.
00:49:28: Weil wir haben einfach ein Bewegungsapparat unser Gehirn und der Körper sind auf Bewegungen ausgerichtet.
00:49:35: Also ich sage mal so wann ist es Sport?
00:49:39: Wenn?
00:49:40: es muss jetzt keine spezifische Sportart sein Und sie muss vor allem nicht im Wettkampfmodus stattfinden, damit sie – und das ist meistens auch so wenn sie nicht in dem Wettkämpfbereich ist, dass er dann auch Verletzungsärmer ist.
00:49:57: Also kommt es ein bisschen darauf an.
00:50:01: Nur er sollte sich halt ein bisschen mehr bewegen als nur sitzen- und sitzende Bewegungseinheit machen.
00:50:08: Wenn er dann zum Beispiel spazieren geht oder ab und zu mal auf den Rad fährt Das wäre dann schon sinnig.
00:50:13: Wenn er das natürlich als Sport getitelt, weiß ich jetzt nicht.
00:50:18: Ich kenne ihn nicht!
00:50:20: Ja ja... Also ich glaube dieses Gefühl man hat sich mal verausgabt und also wenn man wirklich mal sich richtig angestrengt hat da kommt so ein Glücksgefühl.
00:50:31: Also wenn ich jetzt weiß ich bin jetzt früher immer auch wieder so dummes Zeug gedacht wie Wandern ist jetzt finde ich so wandern und es lag auch viel daran dass ich immer Bummel letzte war weil ich eben vielleicht auch ein bisschen käuche und so, hab mich halt immer ein bisschen geschämt.
00:50:44: Dann dachte ich ach nee du bist dann wieder die Letzte und alle müssen auf dich warten unangenehm alles einfach irgendwie.
00:50:50: das habe ich mal ein bisschen abgelegt Ich bin jetzt immer noch die Letzte aber dann ist es ebenso.
00:50:56: Aber weißt du wenn du dann oben bist?
00:50:57: Und du guckst dann in die Ferne und du weißt Du hast es jetzt geschafft!
00:51:00: Du hast dich da hochgequält teilweise auch und dich hier einfach mal ein bißchen angestrengt.
00:51:05: Dieses Glücksgefühl möchte ich gar nicht missen.
00:51:07: Weißt du Also auch als wir diesen bekloppten Berg hochgeradelt sind, bzw.
00:51:10: ich hochgelaufen... Das war währenddessen die Heule!
00:51:13: Ich wollte das Fahrrad einfach an die Ecke schmeißen.
00:51:16: Aber ich habe es geschafft.
00:51:17: Ich bin oben irgendwie angekommen und ich bin auch da in unserer Unterkunft gut angekommen.
00:51:21: Und ich hatte noch nicht mal am nächsten Tag Muskelkatern.
00:51:22: Das sind alles so positive Momente, die mir fehlen würden wenn ich mich ein bisschen anstrengen würde.
00:51:28: Weißt du?
00:51:30: Ja, absolut.
00:51:31: Das ist ja dann das Schöne, weil man einfach etwas geschafft hat.
00:51:36: Wir hatten ja vorhin das Wort, bevor wir mit dem Podcast begonnen haben, mit dem Zumuten.
00:51:41: Natürlich
00:51:42: war es eine Zumutung!
00:51:43: Es war in dem Moment ne Zumutung und ich muss diesen bekloppten Bergdamm jetzt auch den Fahrrad schieben und eigentlich bin ich müde und verschwitzt und die anderen Reihen mir davon... Was mache denn hier für ein Käse?
00:51:53: Ja, das war ne Zumutungen im Moment.
00:51:55: Gleichzeitig hast du aber den Mut gehabt des Fahrrads da hochzuschieben.
00:51:59: Andere hätten ja, weiß ich, falls ihr gerade mal wieder back-up und ihr könnt nicht mal.
00:52:03: Und das Gefühl wäre viel ätzender gewesen wie sich da jetzt quasi ein Stück weit durch zu quälen.
00:52:11: Also ich sage mal, es darf einfach auch mal sein!
00:52:14: Das wird nicht alles immer easy peasy sein deswegen auch... Ich denke es auch immer so oft wenn man die Leistungssportler also wirkliche Spitzensportler Profisportler.
00:52:24: Wir sehen immer nur das Endprodukt im Fernsehen, was es aber für eine Leistung dahinter steht?
00:52:30: Was für eine Disziplin!
00:52:32: Wie viel Tränen und Schmerzen.
00:52:35: Das kriegt bloß keiner zu Gesicht.
00:52:38: Die zahlen aber einen echt hohen Preis dafür.
00:52:42: Und ich sage mal, das geht ja uns in vielen Bereichen nicht nur im Sport sondern auch in anderen Sachen.
00:52:52: Das müssen wir manchmal auch ein bisschen durchquellen müssen und natürlich ist es nicht immer schön.
00:52:57: nur wenn man's dann geschafft haben können wir sehr stolz auf uns sein und unser Gehirn lernt Wir haben es überlebt
00:53:06: Ja, ich glaube auch.
00:53:07: Wir brauchen eben immer mal auch so Erfolgserlebnisse und diese Erfolgserlebnisse kann man eigentlich nur kriegen wenn es mal anstrengend war.
00:53:12: Wenn dir alles so leicht fällt und du durchs Leben, oh easy peasy lemons queasy dann hast du das nicht weil alles eben einfacher ist.
00:53:19: Natürlich ein anderer Hinsicht auch angenehm ne?
00:53:23: Weil dann hast Du vor nichts vielleicht auch Angst, weil Du denkst gelingt Dir sowieso alles.
00:53:26: Auch das wäre auch schön.
00:53:28: Jero!
00:53:28: Das kannst ja trotzdem haben des Mindset, ja?
00:53:31: Weil gibt's doch auch den... den schönen Spruch lieber gescheitert als nicht versucht?
00:53:41: Ja, definitiv.
00:53:43: Du ärgerst dich wenn du es nicht versucht hast.
00:53:44: Du weißt ja nicht.
00:53:46: Dann denkst immer ach man weiß was gewesen wäre und dann...
00:53:51: Wir hätten auch gut werden können.
00:53:54: Na klar!
00:53:54: Und manchmal ist das Scheitern gar kein richtiges Scheiter in dem Sinne, weil man lernt ja auch aus diesem Scheitern was.
00:54:01: Man weiß ja... Also für irgendwas ist es ja oft gut dann auch und es ergeben sich andere Möglichkeiten.
00:54:07: Es geht eine Tür auf.
00:54:09: Warte mal wie war das?
00:54:10: Geht eine Tür zu, geht eine andere auf irgendwie so.
00:54:13: Das ist schon auch so.
00:54:15: Also das ist immer wieder bei diesen Mindsetten.
00:54:17: Dieses bisschen positiv betrachten von Dingen, also wie ich mich früher auch... Das ist jetzt eine kleine Kleinigkeit.
00:54:22: aber ich habe mich dann früher auch geärgert.
00:54:24: wenn jetzt die Bahn verpasst irgendwie so kurz und dann musste ich ewig warten oder die Bahn kam halt viel später und ich musste halt so warten und hab gesagt meine schöne Zeit die verplämpere ich hier und habe mich einfach total geärgert darüber.
00:54:37: und jetzt inzwischen genieße ich das weißt du?
00:54:39: Dann laufe ich dann halt auf dem Bahnsteig hin und her.
00:54:42: Dann hab ich gedacht, oh prima, hab ich noch mal kurz zehn Minuten meine Ruhe, kann ja ein bisschen in den Her laufen über die Welt nachdenken so weißt du?
00:54:48: Und macht das ganz entspannt und freu mich über die Zeit, die mir jetzt gegönnt ist.
00:54:55: Weißt Du?
00:54:55: Das ist ja jetzt meine Zeit!
00:54:56: Niemand quagt mir rein, ich muss auch nicht irgendwo hin weil ich kann ja nirgendwo hin, weißt
00:55:00: Du?!
00:55:01: Ja und das zu verändern, das bringt es voll, das Leben wirkt leichter.
00:55:09: Bist du auf dem Bahnsteig, hast du schon eine Bewegungseinheit gemacht?
00:55:12: Eben!
00:55:14: Ja.
00:55:14: Und früher habe ich noch so gedacht, das ist ja Alba und du kannst jetzt hier nicht hin oder her laufen.
00:55:18: Also wenn ich Leute gesehen hab die das machen was nicht sehr oft vorkommt aber manchmal schon.
00:55:22: Jetzt denke ich mir ist ein Meerefürst.
00:55:24: Ist mir so bewusst, ob die denken, Gott hat die eine Macke, was rennt denn dir hin und her?
00:55:29: Eigentlich denken sie eher eigentlich, es ist ne gute Idee jetzt mal hier hin undher zu laufen.
00:55:33: Weißt
00:55:34: du... Eben, es ist ja auch oft so.
00:55:36: Ich kann mich auch erreden oder das kennt jeder bestimmt von uns eine Situation ob sie in der Schule oder früher wird irgendwas gesagt und du denkst oh Gott ich hab's überhaupt nicht verstanden.
00:55:46: traue ich mich jetzt zu fragen oder nicht?
00:55:48: Und dann gehst du die Hand hoch und du dängst okay blamier mich jetzt hier aber völlig egal ich habe es nicht verstanden.
00:55:54: und dann plötzlich zehn andere ich auch nicht.
00:55:57: und dann denkst du aha also man ist selten damit allein.
00:56:02: ich glaube Sie sind da schon echt Und froh, wenn es so Vorreiter gibt die dann auf dem Bahnsteig auf und ablaufen.
00:56:08: Ja sagen auch das könnte ich eigentlich auch machen.
00:56:10: Aber ich finde es eigentlich cool dass ihr das macht.
00:56:12: Ich möchte mich jetzt vielleicht auch bewegen.
00:56:14: also von dem her finde ich das auch immer gut weil's dann auch authentisch von sich selber ist ja.
00:56:22: Also man sagt okay ich stehe jetzt dazu dass ich hier den Bahnsteiger auf und Ab marsche hier weils mir jetzt einfach Mietheim ist.
00:56:29: Ich will mich jetzt ein bisschen bewegen tut gut.
00:56:32: Ja warum nicht?
00:56:34: Ja, dazu muss man sagen ist unser Bahnsteig hier wirklich sehr schönes.
00:56:37: Man kann da ins Grüne gucken auf die Weinberge.
00:56:42: Das bin ich toll.
00:56:43: dank!
00:56:44: Ein guter Platz zum Abhängen.
00:56:47: Aber auch so, manchmal merke ich dass ich abends nach einem harten Tag dann bin nicht mehr ganz gut drauf und denke mein Zug hat Verspätung.
00:56:57: aber auch daran nutze sich die Zeit entweder um noch schnell was zu lesen oder so.
00:57:01: Ich habe eigentlich immer irgendwas zu lesend dabei.
00:57:04: Also die Zeit kriegt man rum.
00:57:06: Aber ich sehe halt viele Leute, die die Zeit eben rumkriegen, indem sie auf ihr Smartphone gucken und es ist halt ... Die Haltung der Leute!
00:57:13: Ich guck auch auf mein Smartphone.
00:57:15: Es ist nicht so dass ich da komplett ohne Smartphone leben könnte überhaupt.
00:57:19: Ich hab da sehr viel Informationen drin aber wenn ich immer seh wie die Leute permanent mit dem Kopf nach vorn auf dieses Ding staunen, denke ich mir auch.
00:57:28: also das kann eigentlich für den Körper auch eigentlich nicht so gesund sein irgendwie
00:57:33: Also noch nicht zumindest.
00:57:35: Das Gehirn ist ja neuroplastisch, das heißt wenn irgendwann sich das so durchzieht dann hat irgendwann das Gehirne und der Körper gelernt dass es normal also ein paar Jahrhunderte noch dauern gibt's ja dieses Bild wo du quasi siehst wie es vom Affen hoch geht zu Menschen bis er senkrecht steht.
00:57:55: jetzt gehts halt wieder zurück
00:57:58: Stimmt, ja.
00:57:59: Und dann ist das so nett mit einem Handy in der Hand und er hat den Kopf nach vorne gebeugt.
00:58:04: Ja, stimmt.
00:58:07: Aber nee ich will aber nicht!
00:58:08: Ich möchte das nicht.
00:58:10: Ich möchte
00:58:11: mein Kopf nicht soweit vornahmen die ganze Zeit und auf dieses dumme Ding starben?
00:58:15: Ich nenne es auch liebevoll das dumme ding.
00:58:18: Gar nicht liebevoll, ich weiß.
00:58:20: Weil ich weiß, es nützt mir in vielerlei Hinsicht, aber es ist auch etwas was mir Zeit raubt wenn ich nicht bewusst damit umgehe.
00:58:29: Ich glotz da drauf und denke mir, hier guck'n dann skollig und skollich und skallich... Und es war einfach ziemlich viel Miss, den ich eigentlich gar nicht unbedingt wissen müssen!
00:58:38: Es war aber schön bunt, weißt du?
00:58:40: Dann gucke ich auf die Uhr, halbe Stunde rum, denke ich mir, ui, da hättest jetzt auch Sport machen können zum Beispiel.
00:58:46: Ganz oft ist das bei mir so, dass Leute zu mir sagen ja für sowas habe ich keine Zeit.
00:58:51: Also, wieso was?
00:58:53: Man setzt sich mal kurz hin und überlegt mal wie man seinen Tag gestalten will.
00:58:56: Einfach an das verschiedene Dinge oder eben mal Sport machen oder mal meinetwegen meditieren oder mal wieder ein Buch lesen.
00:59:03: Hab ich keine Zeit!
00:59:04: Und dann guckt man dann so, wie viel Zeit sie am Handy verbringen.
00:59:08: und dann ist plötzlich der Gedanke, vielleicht kann ich das ein bisschen reduzieren und doch mal wiederlesen.
00:59:16: Muss immer gucken, was einem wichtig ist und was einem auch noch gut tut.
00:59:19: Da sind wir wieder bei dem Anfang dieses bewusst wahrnehmen, was der Körper einem signalisiert.
00:59:24: Wann ist es eigentlich noch gut für mich und wann ist es vielleicht auch gar nicht mehr so gut für ich da ein bisschen hinzuhören?
00:59:31: Ja und was halt die Zeit angeht schlussendlich ist das Prioritäten setzen.
00:59:36: ja und gut klar Handy weiß man inzwischen auch dass das permanentes Belohnungssystem aktiviert bedeutet, man sollte Disziplin dann wieder haben.
00:59:49: Das setzt aber wieder Willenstärke voraus und Willensterke ist halt auch eine verbrauchbare Ressource.
00:59:54: Es ist so!
00:59:55: Wir sind am Abend nicht mehr so willensstarke wie am Vormittag.
01:00:00: Und mit dem Wissen kann man dann aber wieder sagen ja okay gut.
01:00:04: also wenn ich weiß Ich bin morgens willens stärker Dann mache ich da die Sachen, die mich eher herausvornen.
01:00:10: Bedeutet Wenn Bewegungen oder eine Sport-Einheit machen mich, dann verleg ich sie zum Beispiel in den Vormittag.
01:00:18: Dass ich sage okay gut da kostet es mich einfach viel Willenstärke und viele... Ich habe hier auch morgens Kurse und das eine dabei die sagt oh das ist eigentlich überhaupt nicht meine Uhrzeit da morgens.
01:00:32: aber gut ich komme jetzt mal!
01:00:35: Und jetzt sagt's inzwischen Das is ihr bester Tag in der Woche weil sie ganz anders in den Tag startet.
01:00:42: Sie ist vom Kopf her fitter, sie ist vom Körper her aktiver Es fällt ihr alles leichter an dem Tag und die sagen das Schöne ist ich weiß dass ich schon was getan habe.
01:00:55: Das fühlt sich gut an.
01:00:59: Ja deswegen sagt sie wird weiterhin jetzt nicht unbedingt.
01:01:04: Also bleibt weiterhin ein bisschen der Morgenmuffel oder jetzt nicht so.
01:01:08: Aber sie kriegt jetzt hin, das einmal die Woche zu machen.
01:01:11: Das hat sie jetzt geschafft.
01:01:13: Sie ist damit happy und freut sich jeden Mittwoch früh, dass er das machen kann.
01:01:18: Der Tag ist dann auch zu einer Uhrzeit noch wo es sagen kann.
01:01:21: Cool!
01:01:21: Es ist jetzt nicht mitten am Tag ich kann es trotzdem in meinen Job rein starten.
01:01:26: Mega!
01:01:26: Ja
01:01:27: ja...
01:01:28: Und dann hat ihre Willensstärke da schon angezapft?
01:01:33: Und gleichzeitig hat sie ja sogar noch auf das Konto eingezahlt.
01:01:37: Weil Sie gesagt haben, hey ich hab's geschafft!
01:01:39: Das ist halt ein volles Kohlegefühl.
01:01:41: Also es ist ja dann ein doppelter Gewinn eigentlich.
01:01:46: Ja Ich merke das auch auf jeden Fall dass wenn ich morgens nichts mache, also nachmittags abends passiert auch nicht mehr viel.
01:01:52: Also ich habe auf jeden fall auch so eine Phase, morgens wo mehr Willensstärke habe.
01:02:01: Für manches brauche ich jetzt auch gar nicht unbedingt Willenstärke, dann weiß ich, ich mache das jetzt einfach.
01:02:04: Manches wird ja auch zu einer Art Gewohnheit.
01:02:09: Aber auf jeden Fall morgens bin ich da eher ein Fan davon und ich hab halt auch so diese Phase gehabt, dass ich auch so dachte, ich bin eher morgenmufflig und ich will eigentlich jetzt gar nicht aufstehen.
01:02:20: Und ich musste auch nicht auf stehen?
01:02:22: Also man muss ja nicht immer so... also ich muss es nicht!
01:02:24: Manche haben vielleicht Arbeitszeiten, wo sie irgendwo sein müssen.
01:02:28: Aber das habe ich nicht zum Glück und hab dann aber eben so in den Tag reingeschluft.
01:02:33: Weißt du so richtig?
01:02:35: Man aufgestanden und kommen dann auch schwer an die Gänge.
01:02:39: Und dann habe ich mal wieder so ein Buch gelesen Fünf Uhr Club oder so heißt das und da wird empfohlen, um fünf den Wecker zu stellen.
01:02:47: Und dann eben die erste Stunde des Tages zum Nutzen für zwanzig Minuten Sport, zwanzich Minuten Meditation, Journaling sowas.
01:02:53: Und zwanzzig Minuten noch was lesen lernen irgendwie so.
01:02:58: Ich habe es nur einmal geschafft mit dem fünft Uhr aufstehen ehrlich gesagt aber ich hab jetzt den Weckern auch immer um sechs gestellt.
01:03:04: Um sechs funktioniert bei mir richtig gut!
01:03:06: Das ist immer noch eine Stunde eher mindestens als früher Und ich genieße das voll, diese Zeit morgens zu haben.
01:03:13: Also für mich ist es gut weil ich schaff dann schon so total viel.
01:03:19: Irgendwie hab dann mein Sport gemacht, hat diverse Dinge schon gemacht und kann dann eben frisch an den Rechner und meine Dinge tun habe auch bessere Ideen irgendwie als wenn ich nur rumschlufe.
01:03:31: Schon gleich morgens, weißt du?
01:03:35: Ist ja auch so, also einmal noch kurz zu den Gewohnheiten wo du vorhin gesagt hast.
01:03:40: Wenn ich etwas regelmäßig gemacht habe dann traue mich dafür gar keine Willenstärke mehr weil es schon eine Gewohnheit geworden ist.
01:03:47: Da fällt's mir dann eher auf wenns nicht mehr da ist.
01:03:49: allerdings fühlt sich aber jetzt komisch an.
01:03:51: Wo isnt das?
01:03:52: Und so kannst du das ja mit einer Bewegung oder mit einer Sporteinheit morgens auch schon machen!
01:03:58: Also so wie ich sitz meiner... einen Klientin geht.
01:04:01: Die sagt, die will das gar nicht mehr missen wenn sie jetzt mal das nicht waren und sagt es war ganz komisch dass ich am Mittwoch früh nicht da war.
01:04:07: also dadurch merkt es ist schon eine Gewohnheit geworden Sie braucht dafür keine Willenstärke mehr anzapfen.
01:04:13: Und das andere was ihr gesagt hast mit dem fünfe oder sechs Uhr Das ist ja als ich sage schlussendlich ist es egal ob es fünf oder sechs uhr.
01:04:23: Die Frage ist eher, wie bist du schon in den Morgen gestartet?
01:04:26: Und ich weiß es jetzt nicht mehr ganz genau.
01:04:29: Ich weiß aber dass es drei Zeitfenste gibt wo das Gehirn quasi besonders aufnahmefähig ist und es ist quasi morgens nach dem Aufwachen.
01:04:42: Das heißt da kannst du schon definitiv wirklich das Gehören oder dein Mindset und alles in die entsprechenden Stadtlöcher geben, wie wird der Tag wohl von laufen?
01:04:55: Weil da ist einfach das Gehirn am Aufnahmefechsen.
01:04:59: Es ist aufgeruht und es ist auf geräumt durch den Schlaf usw.
01:05:03: Deswegen wenn du dann natürlich schon morgens die Bewegungseinheit machst was liest oder auch noch Gedanken, oder auch schon dein Tag sortiert.
01:05:13: Dann ist es dann auch schon ausgerichtet und das zweite Fenster ist so um den Mittag.
01:05:18: Das heißt wenn du zum Beispiel von irgendwo zurückkommst, nehmen wir jetzt ein Beispiel Kinder von der Schule ja dass da das zweite fenster
01:05:27: ist
01:05:28: wo am Aufnahmefähigsten ist und dann kurz vom Schlafen gehen.
01:05:33: Und wenn du diese drei Zeitfenster im Grund weiß, kannst du sagen okay mit was fütter ich denn dann bewusst mein Gehirn?
01:05:42: Nehmen wir jetzt das Beispiel viele... Erwische ich mich auch.
01:05:46: Stehst du morgens auf erster Gang zum Handy um zu gucken muss irgendwas gemacht werden.
01:05:52: aber sind wir mal ehrlich dieses aber völlig egal ob es eine Stunde später ist Ob ich aufs händige guckt habe oder nicht weil Wenn es Notfall gewesen wäre, dann hätte ich das in der Nacht schon auch mitbekommen.
01:06:05: Weil die Handys kannst du ja auch inzwischen anrufen ist und nicht so dass man nur Nachrichten schicken muss!
01:06:10: Also da kann ich ja quasi schon mal wählen wie starte ich denn mein Tag?
01:06:14: Wie fütte ich denn meinen Gehirn und damit mein Mindset und mein Tagesablauf?
01:06:19: Wie lasse ich den starten?
01:06:24: Ja, eben.
01:06:24: Und genau das ist wahrscheinlich einfach das Wirkungsvolle daran an diesem Konzept fünf Uhr Club, ob der nun fünf oder sechs Uhr ist.
01:06:30: Er wird wirklich wurscht.
01:06:32: aber du startest anders in den Tag weil du ja mit dir beginnst und nicht schon gleich mit irgendeinem Gehassel und irgendwie das muss ich noch ein jenes, noch ein jedes, noch einen daß und noch ein who.
01:06:42: was für ein bürter tag.
01:06:49: Ja, ich bin auch felsenfest überzeugt.
01:06:51: Und es ist ja auch tatsächlich so, ne?
01:06:52: Der Kopf und Körper.
01:06:54: Das hängt alles miteinander zusammen.
01:06:57: Man darf da viel besser noch hinhören ... was der Körper einem so sagen möchte.
01:07:04: Auch wenn man eine Entscheidung trifft oder manche belächeln so Bauchgefühl.
01:07:07: Aber ich glaube, der Körper weiß einfach schon viel und eher als manchmal der Kopf so.
01:07:14: Also das ist schon ein Wunderwerk!
01:07:17: Und dadurch dürfen wir vielleicht auch noch ein bisschen besser drauf hören.
01:07:21: Ja, definitiv!
01:07:22: Also es ist ja so dass die Darmhirnachse... also wir wissen ja das der Darm im Grunde eigenes Gehirn hat und dass sie miteinander kommunizieren.
01:07:36: und das ist diese Intuition dieses Bauchgefühl.
01:07:40: Wir verlernen es bloß weil wir quasi gar nicht mehr unsere Intuition trauen weil wir so von außen zu geballert werden, dass wir dem gar nicht mehr vertrauen.
01:07:50: und schlussendlich weiß man sogar das dieses Bauchgefühl oder dieses Daumgehirn schneller ist als unser Gehirn zwischen den Ohren.
01:08:01: Ja ja genau!
01:08:03: Also liebe Menschen die ihr hier zuhört hört mal auf euren Körper und auf eurem Daumgehirn Das weiß ich schon ganz genau.
01:08:13: Bescheid!
01:08:14: Und dafür braucht es aber eben mal so Leerlaufmomente, finde ich... Also wenn man den ganzen Tag durchzieht und sich selbst gar keine Pause mal gönnt, dann hört man's einfach auch nicht mehr oder nimmt sie nicht mehr so richtig wahr.
01:08:26: Deswegen habe ich früher auch nicht beachtet.
01:08:31: Da ging nur Arbeit, Arbeit, und oh Gott eine Pause darfst du nicht machen?
01:08:35: Du musst doch hier durchracken und du musst dich doch beweisen was auch immer man für Gedanken hat.
01:08:40: Und jetzt inzwischen habe ich eben öfter mal so kurz zu pausen, wo ich mal aufstehe von meinem Stuhl hier.
01:08:49: Und durch die Wohnung gehe und mal nach draußen gucke oder whatever, also einfach mal wirklich erholsame Sachen machen, wo man eigentlich mal nichts macht bestenfalls gar nichts, kurz mal nichts!
01:09:01: Dann kommen auch Signale und dann kann man sie auch wieder wahrnehmen finde ich dieses Nichts machen, das fällt vielen sehr schwer und mir fühlt es auch unfassbar schwer.
01:09:11: Aber jetzt inzwischen gelingt mir das gut und das ist wirklich für mich wichtig auch also vielleicht für alle anderen auch wichtig.
01:09:19: aber ich habe bei mir persönlich sehr deutlich gemerkt was das ausmacht auch mal Ruhfasen zu haben.
01:09:27: Ja also es sind auch elementar Wichtung wichtig.
01:09:30: ja Also der Körper und das Gehirn brauchen Regeneration damit überhaupt wieder Leistungen möglich ist.
01:09:38: Deswegen sagst du auch im Mentaltraining, gewonnen wird in der Pause.
01:09:43: Oh das ist schön!
01:09:44: Gewonnen wird an der Pause?
01:09:46: Das ist fast schon ein schönes Schlusswort.
01:09:52: Also liebe Mascha, du hast mir sehr viel zu denken gegeben und spannend was du machst und spannend auch diese ganzheitliche dieser ganzheitlichen Ansatz finde ich mega wertvoll und gut.
01:10:03: also liebe Menschen die hier zuhören und vielleicht aus der Gegend von Stuttgart sind Geht doch mal zu Mascha und macht einen Kurs mittwoch morgens zum Beispiel.
01:10:11: Ja, super!
01:10:12: Seid alle herzlich willkommen.
01:10:13: online gibt's mich auch also... Ah, ist landweit?
01:10:16: Ist es möglich?
01:10:18: ja.
01:10:18: Naja, das ist wichtig zu wissen.
01:10:21: Sonst denkt man so nach Stuttgart ist jetzt aber gar nicht meine Ecke.
01:10:26: Das ist eine Ecke, das stimmt.
01:10:28: Aber wie gesagt viele Dinge mache ich auch online.
01:10:31: Das geht auf.
01:10:33: Also ich verlinke in den Show notes alle Kontakt und also Kontaktmöglichkeiten zu dir.
01:10:40: Liebe Menschen, meldet euch beim Mascha!
01:10:42: Und dir liebe Wanderer danke ich sehr für das schöne Gespräch.
01:10:45: Ich habe wieder sehr viel gelernt Spannende Impulse bekommen.
01:10:49: Ganz ganz herzlichen Dank dass du da warst.
01:10:51: Ja ich dank dir.
01:10:52: Sandra hat mir sehr viel Spaß gemacht.
01:10:54: Vielen Dank.
01:10:56: Ach freu ich mich Schön Das war Sandra fragt.
01:11:02: Ich hoffe Du hattest Spaß beim Anhören der Folge und könnt es den einen oder anderen Impuls für dich mitnehmen.
01:11:08: Abonnier dir diesen Podcast sehr, sehr gern damit du auch die nächsten Folgen nicht verpasst!
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