#82: Wechseljahrefreundliche Unternehmenskultur
Shownotes
Sind die Wechseljahre denn wirklich so schlimm wie ihr Ruf? Und sollten wir Frauen ab 50 aus dem Arbeitsleben denn gleich mal aussortieren, weil sie nicht mehr so leistungsfähig sind?
Mit Patricia Kocherscheidt habe ich darüber gesprochen, was die Wechseljahre auch Gutes bewirken können und wie wir uns vorbereiten auf die Symptome, die uns da ereilen können. Mit ausreichend Bewegung, ausgewogenener Ernährung, genug Schlaf und weniger Stress ist so viel möglich - so dass wir Frauen ab 50 definitiv noch lange nicht zum alten Eisen gehören, sondern tatsächlich mit unserer Gelassenheit und Erfahrung wertvoll für Unternehmen sind.
Das war ein tolles und ermutigendes Gespräch. Nicht nur für Frauen im mittleren Alter, sondern auch für junge Frauen und natürlich auch für alle Männer spannend.
Horch mal rein, wenn dich Themen wie Frauengesundheit und Menopause interessieren oder/und du - gern mit der Hilfe von Patricia - in deinem Unternehmen dafür sensibilisieren möchtest.
Und informiere dich gern auch beim Deutschen Verband für Wechseljahreberatung e.V., in dem Patricia im Vorstand ist. https://dv-wechseljahreberatung.de/
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In meinen Podcast "SANDRA FRAGT" lade ich mir tolle Menschen aus meinem Netzwerk ein. Ich frage und sie erzählen mir ihre Geschichte. Was kann es Inspirierenderes geben, als Menschen zuzuhören, die ihre Leidenschaft teilen?
Als Kommunikationstrainerin und Rhetorik-Coachin sind gute Gespräche genau mein Ding. Komm also gern auch einmal als Gast in meinen Podcast, um mir deine Geschichte zu erzählen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Wenn wir uns die Frau angucken, wenn wir uns den Frauenkörper angucken was der einfach technisch kann angefangen mit dem Kinderkriegen dann kann dieser Frauenkörper eine ganze Menge und er ist verdammt stark.
00:00:14: Sandra fragt Ich lade mir tolle Gäste ein die mir ihre Geschichte erzählen Freude ich auf spannende Gespräche inspirierende Themen Und fröhliches Blaudern aus dem Nähkästchen.
00:00:45: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Sandra fragt.
00:00:58: Ich bin Sandra, heute befrage ich Patricia Kocherscheid.
00:01:02: Liebe Patrizia!
00:01:03: Ich freue mich sehr dass du da bist.
00:01:05: Ich freu mich auch sehr und herzlichen Dank für die Einladung liebe Sandra.
00:01:08: Immer gern vor allem bei deinem Thema.
00:01:11: weißt dich wer dies Jahr fünfzig?
00:01:14: Du guckst gleich so ja und dein Thema ist ja so Wechseljahre Und ich bin mir ziemlich sicher, ich bin mittendrin in diesen Wechseljahren irgendwie.
00:01:25: Ob nun in der Perimenopause oder schon vielleicht auch direkt drin?
00:01:29: Das kann man ja immer erst sagen wenn es soweit ist und du hast dich entschieden Frauen dabei zu beraten.
00:01:37: in dieser Phase oder wie darf ich mir vorstellen was du eigentlich tust?
00:01:42: Ich versuche es kurz zu fassen und Vielleicht ergibt sich dann im lauf des Gespräch noch was ich denn so alles tu.
00:01:49: Also ich nenne mich Wechseljahreberaterin, wobei der Fokus bei mir persönlich gar nicht zwingend auf der Beratung im Eins zu Eins Setting ist.
00:01:59: Sondern viel mehr in der Aufklärung, Sensibilisierung und auch ein bisschen mehr Bekanntmachung des Themas in Unternehmen, Institutionen und öffentlicher Einrichtungen.
00:02:13: Das heißt das Thema ist tatsächlich viel weiter gefasst als eben diese Eins-zu-eins Beratungen.
00:02:18: Da habe ich natürlich eine ganze Menge an Erfahrungen, die ich gleich gerne mit dir austauschen kann.
00:02:24: Und du hast gerade schon auch was ganz Wichtiges angesprochen, nämlich diese Begrifflichkeiten rund um die Wechseljahre, rund um den Menopause, Perimenopause... Was auch immer da so alles im Orbit schwirrt ist eine ganze Mange und das ist mit einer meiner Aufgaben eben das genau einzusortieren einzuordnen und in verschiedenen Formaten eben da ganz viel wie verhindern, Aufklärungsarbeit zu leisten.
00:02:51: Dann nutze doch gerne dieses Format um hier aufklärungsarbeit zu leisten weil ich glaube viele Menschen wissen nicht was Perimenopause bedeuten soll oder Menopause oder was da eben so mit zusammenhängt.
00:03:04: also wenn du magst kannst das gern mal kurz versuchen zu erklären.
00:03:08: es ist ja bestimmt ein bisschen aufwendiger.
00:03:10: genau
00:03:11: wechseljahre umfassen einen Zeitraum von bis zu zwanzig Jahren und noch mehr.
00:03:18: Das heißt, das ist natürlich immer eine Herausforderung egal ob meine Formate ne Stunde sind anderthalb Stunden Workshops von drei Stunden oder Kurse über mehrere Wochen.
00:03:29: wie bringt man so eine Lebensphase im Leben einer jeden Frau in eine Kurzform?
00:03:35: aber Ich glaube auch, dass wir noch viel für mehr aufklären müssen hinsichtlich dieser Begrifflichkeiten und hinsichtig auch der – ich nenne das mal Erkennungszeichen.
00:03:46: Also sprich auch was Symptome angeht, denn viele von uns kennen ja klassisch die Hitzewahlungen.
00:03:53: Viele haben auch schon davon gehört dass Frauen in den Wechseln möglicherweise Herausforderung mit dem Schlaf haben.
00:04:00: Haben vielleicht gehört das ist auch so etwas wie Stimmungsschwankungen gibt haben vielleicht auch schon mal gehört, dass man es auch sowas wie die zweite Pubertät nennt und das trifft aber tatsächlich insofern ganz gut Und das ist mir immer ganz wichtig, dass wir Frauen selbstbewusst auch wissen.
00:04:18: Es ist ja keine Krankheit.
00:04:19: Das ist eine genauso natürliche Lebensphase wie eben die hormonelle Umstellung während der Pubertät oder auch während einer Schwangerschaft- oder Stillzeit.
00:04:28: Da können viele was mit anfangen nicht nur die Frauen auf viele Männer, auch viele Arbeitgeber können was damit anfangen.
00:04:34: aber diese Wechseljahre sind noch so ein bisschen mysteriös.
00:04:37: Was ist es nun?
00:04:40: Vielleicht von den Begrifflichkeiten.
00:04:41: Menopause ist tatsächlich ein Zeitpunkt, nämlich sozusagen der Zeitpunkt der letzten Monatsblutung und das wissen wir in der Regel erst zwölf Monate im Nachhinein wenn wirklich zwölft Zyklen stattgefunden haben ohne eben ja eine Blutung also einen Zeitpunkt.
00:05:00: Das findet tatsächlich so in der westlichen Welt rund um die einfünfzig Jahre statt.
00:05:05: Wenn du also auch sagst, ich bin fünfzig, Ich bin da mittendrin würde ich sagen ja vermutlich Wobei das nicht heißen musstest du damit einfünftig statistisch sozusagen aufhörst zu bluten?
00:05:15: Es kann auch später sein es kann aber auch bei einigen Frauen früher sein.
00:05:19: So was aber eben wichtig ist dass diese Perimenopause von der jetzt immer mehr gesprochen wird Das ist tatsächlich ein längerer Zeitraum.
00:05:28: Der ist sozusagen um diese Menopause herum.
00:05:30: Das können zwei, drei, vier, sieben Jahre sogar vorher sein auch noch ein, zwei Jahre danach und das ist die Zeit wo die Hormone wie man so schön sagt richtig sammbar tanzen.
00:05:41: Das heißt also wirklich nicht nur weniger werden im Laufe der Zeit sondern auch großen Schwankungen unterworfen sein können.
00:05:49: und diese Schwankung das ist dann das was uns ganz häufig eben auch Symptome und Herausforderungen bereitet.
00:05:56: Das war jetzt schon relativ lang geantwortet, ich weiß nicht ob so klar geworden ist.
00:05:59: Vielleicht nochmal ganz kurz zusammengefasst?
00:06:01: Wann beginnen die Wechseljahre?
00:06:03: Die beginnen vom Prinzip her schon Mitte Ende dreißig nämlich mit dem ersten Zyklos wo kein Eisprung stattfindet denn nur wenn ein Eissprung statt findet produziert unser Körper auch ausreichend pro Gästeron eins der wichtigen Player, wichtigen Hormone hier in diesem Ding in diesem ganzen Spiel.
00:06:24: Das heißt also zu Beginn geht es allmählich zurück.
00:06:28: Da sind die Zyklen noch regelmäßig, dann fangen sie vielleicht irgendwann an ein bisschen kürzer zu sein als vorher.
00:06:35: aber sie sind auch regelmäßig und so die ersten Symptome, die wir vielleicht spüren ist Das können auch so diffuse Dinge sein, vielleicht dass wir die Gelenke mal spüren.
00:06:45: Bisschen Wassereinlagerung haben das ist die ersten Schlafstörungen vielleicht sind.
00:06:49: Das ist in dieser ganz frühen Phase und dann ein bisschen zeitlich nachgelagert ist es dann so, dass das zweite wichtige Hormone eine ganz wichtige Rolle spielt des Oestrogen oder die Oestrogene.
00:07:00: Das sind unsere Kümmerhormonen was uns ja im Laufe des Lebens in den verschiedenen Phasen dazu bringen, dass wir ja nicht nur gut drauf sind sondern das wir uns eben wie der Dame so sagt im Umgangssprach nicht um die anderen kümmern.
00:07:18: Dass wir aber auch viele Prozesse im Körper einfach gut funktionieren.
00:07:23: Östrogen ist unter anderem beteiligt an dem Knochenaufbau an aufbauenden Prozessen insgesamt, das merken die jungen Mädels auch in der Pubertät.
00:07:31: Wenn dann wir fraulich werden und die Brüste fangen an zu wachsen, die Hüften werden ründlicher.
00:07:37: Viele Prozesse ich glaube da können wir gar nicht im Detail darauf eingehen.
00:07:40: aber das ist sozusagen das zweite Hormon was danach gelagert zurückgeht.
00:07:44: Das heißt die Eierstöcke verlieren ein bisschen an Funktion.
00:07:47: Das kann wie gesagt recht früh passieren und wie vorhin gesagt dann eben ein paar Jahre vor der Menopause fangen diese Hormone an noch mal so richtig zu feuern Weil der Körper möchte ja, dass wir gut funktionieren und dann kommen diese Symptome ins Spiel.
00:08:02: Also Symptomen?
00:08:05: Ich hab mal ... weil ich auch so angefangen habe, irgendwelche Symptom zu haben, irgendwas was mir nicht gefällt ehrlich gesagt, hab ich mir mal ein Buch gekauft und schon auf Seite drei gefühlt war eine Übersicht der möglichen Symptomme zweiseitig.
00:08:19: Und da hatte ich einen herzlichen Dank!
00:08:21: Warum ist denn das jetzt schon wieder so gemein für uns Frauen?
00:08:25: Ich spüre aber auch, also ja gute Sachen irgendwie.
00:08:31: Also so eine gewisse Gelassenheit.
00:08:33: ich weiß nicht ob das damit vielleicht auch zusammenhängt weil man will es einfach nicht nur verteufeln und sagen boah weißt du den Wechseljahr nahm Herzlichen Dank ich will das nicht und so ne?
00:08:44: Das hilft einem ja auch nicht.
00:08:46: Denkst Du es hat auch positive Symptome quasi
00:08:51: Ja Gut, dass du das ansprichst in der Tat.
00:08:54: Vielleicht noch mal ganz kurzen Seitenstrangen.
00:08:57: also wenn ich ihn... Vorträgen, Workshops und so weiter über das Thema spreche.
00:09:01: Dann spreche ich erst mal natürlich viel über den Zyklus der Frau als solch ein, weil diese Hormone von denen wir sprechen die sind in jedem monatlichen Zykulus auch in unserer fruchtbaren Phase also vom Prinzip des Leben lang seit der Pubertät eben wichtig.
00:09:15: Das merken auch viele Frauen schon in der fruchtbaren Phase dass sie möglicherweise in der einen Zyklushälfte bisschen anders draußen als in der anderen Und in den Wechseljahren ist jetzt eben eine sehr große Veränderungsphase.
00:09:28: Das kann wie gesagt zu Symptomen fühlen, die gute Nachricht ist und das liest du dann in diesen Büchern sicherlich auch, dass ja nicht jede Frau gleichermaßen im Anfangszeichen von Symptom betroffen ist.
00:09:39: Es hat ganz viel damit zu tun.
00:09:41: Wie gehen wir durchs Leben?
00:09:42: Welche Haltung haben wir grundsätzlich?
00:09:44: Wie sind wir aber auch sozial eingebunden?
00:09:47: Haben wir vielleicht Begleiterkrankungen oder eben nicht?
00:09:50: Und auch das ist ein ganz wichtiges Thema.
00:09:53: Wie gehen wir an sich durchs Leben?
00:09:54: Wie ernähren wir uns, wie bewegen wir uns?
00:09:57: Wie sorgen für eine gute Schlafroutine?
00:09:59: und wie gehen wir eigentlich mit Stress um?
00:10:01: haben wir da genügend Ressourcen so.
00:10:04: Das heißt, wir können ganz viel für uns tun und wir können eben auch diese Wechseljahre, die Veränderungsjahres durchaus als Chance sehen.
00:10:13: Und es sind viele Frauen, die dem wirklich etwas Positives abgewinnen.
00:10:16: also das Eine ist dass was du angesprochen hast gar nicht so selten dass die Frauen wirklich sagen.
00:10:23: Also auf der einen Seite meint mein Umfeld manchmal zu mir, ich werde jetzt tickiger weil ich häufiger Nein sage.
00:10:31: Gleichzeitig ist es aber eben auch so das wir uns mehr in den Mittelpunkt vielleicht stellen können und sollen und dürfen und eben diese etwas Gelassenheit mit vielen Dingen tatsächlich spülen.
00:10:42: Da spielen uns eben die Hormone auch ein bisschen positiv in die Karten.
00:10:45: Denn dieses kümmere Hormon, wie gesagt, das Estrogen oder die Estrogene, die ein bisschen weniger werden, die genau sorgen nämlich dafür, dass wir vielleicht mehr auf uns gucken und aus diesem Hamsterrad auch ein bissel ausbrechen.
00:10:56: Das ist das eine.
00:10:57: Das zweite ist, dass ganz viele Frauen sehr positiv darauf gucken, dass sie irgendwann aufhören, schlichtweg zu bluten.
00:11:04: Ja?
00:11:04: Das heißt, Sie müssen sich keine Sorgen mehr machen um Menstruationshygiene in dem Sinne.
00:11:11: Sie müssen sich aber dann irgendwann nach der Minupause auch keine Sorgen mehr machen, um das Thema Verhütung.
00:11:18: Das heißt viele Frauen berichten auch von einem viel... Wir sprechen ja hier offen, wir sind ja unter uns von einem vielen offenen und freien Sexualleben.
00:11:25: tatsächlich entdecken sie da möglicherweise auch noch mal neu.
00:11:30: Und der dritte Punkt den ich ganz wichtig und positiv finde ist es die Frauen tatsächlich die sich damit beschäftigen und die offen sind, darüber zu lernen eben genau auch verstehen.
00:11:41: Ich kann eben auch ganz viel für mich und meine Gesundheit tun und nutze diese Veränderung um jetzt schon langfristig vorzusorgen denn ich möchte ja noch ganz lange ganz fit und aktiv sein.
00:11:57: Und das ist jetzt das Zeitfenster, wo wir da genau auf uns drauf gucken können.
00:12:00: Und wenn sich auch merken.
00:12:02: vielleicht noch als Letztes es ist auch nochmal so eine Phase, wie ein bisschen uns miteinander solidarisieren.
00:12:07: tatsächlich also die Frauen, die dann sagen toll dass wir mal zusammenkommen, dass wir über so einen Thema offen sprechen können.
00:12:13: Jetzt habe ich auch mal jemanden, wo ich hingehen kann und daraus ergeben sich auch viele weitere Themen, die die Frauen als sehr positiv empfinden.
00:12:23: Ja, das ist schön.
00:12:24: Es ist nicht nur alles schlecht, das finde ich gut!
00:12:27: Ich habe in dem Buch von einer Frauenärztin geschrieben und sie hat eben auch gesagt, in ihrer Ausbildung im Studium waren die Wechseljahre kaum ein Thema.
00:12:38: Und die Frauen, die so zu ihr gekommen sind als sie selber noch jung war, wurden dann immer an so eine Ecke gestellt.
00:12:43: Na ja, kommen ein bisschen.
00:12:44: beinerlich ticke ich keine Ahnung was hatte denn so?
00:12:50: Aber sie hat nie irgendwie ... Sie hatte ihn nicht behandelt oder irgendwas machen können, weil sie eben immer nur dachte, na ja.
00:12:58: Weil ich Eier quasi, weißt du?
00:13:01: Und das hat sie dann sehr bedauert als sie selbst in dieser Phase war, weil es sich selber erlebt hat wie das ist und dann tat ihr das leid und dann hat sie erst angefangen sich damit zu befassen was ein bisschen spät ist.
00:13:11: aber ja Hast du so das Gefühl, weil du dich an diesem Feld bewegst dass es in den medizinischen Ausbildungen jetzt mehr Thema ist?
00:13:22: Es bewegt sich gerade jetzt aktuell eine ganze ganze Menge.
00:13:26: Also das eine was ich sagen kann ist vielleicht auch nochmal das kam vielleicht auch noch nicht so raus.
00:13:31: Nicht jeder kann etwas mit Wechseljahreberatung anfangen.
00:13:35: Vielleicht müssen wir das ganz kurz nochmal vorziehen.
00:13:37: Sandra.
00:13:38: Ich vertrete hier wechseljahr Beraterinnen die nicht medizinisch unterwegs sind in dieser Beratung.
00:13:45: Wir kennen uns sehr gut aus, mit allem rund um Hormone.
00:13:50: Wir haben aber ganz häufig den Fokus auf diesen vier Lebensstilfeldern die ich vorhin nannte und begleiten die Frauen wirklich ganzheitlich dabei.
00:13:59: oder eben auch wie gesagt in Vorträgen der Aufklärungsarbeit gucken wir immer sehr ganzheitliche auf die Frau so die Medizin Da stehen ja insbesondere die Gynäkologen dafür, ist tatsächlich so dass selbst heute noch in der Ausbildung dessen ganz klein Raum einnimmt.
00:14:19: Aber und das ist ein sehr positives.
00:14:21: aber es gibt seit vielen Jahren wirklich seit vielen jahren die deutsche Menopause-Gesellschaft.
00:14:26: Das is' ein Verband eben der Gynänikologen und auch noch weiterer ärztlicher Richtungen die sich auf dieses Thema fokussieren.
00:14:36: Die machen viel an Forschungsarbeits, die machen auch viel Anaufklärungsarbeit.
00:14:41: Gibt es dort auch Online-Formate wo jeder interessierte sich einwählen kann?
00:14:47: Und die sind sehr stark dahinter dass dieses Thema nicht nur in der Ausbildung mehr wird oder auch jetzt aktuell in der Fortbildung was vielleicht ein bisschen schneller und einfacher umzusetzen ist bevor mal so'n Medizinkorrikulum komplett durch alle Gremien gegangen ist oder gar der erste Gynecologe nach dann möglicherweise einem angepassten Studium ausgewählt ist, also die machen heute schon ganz viel.
00:15:09: Was passiert noch und das erlebe ich empfinde ich als wahnsinnig hilfreich und positiv?
00:15:14: Die Ärzte haben ja Leitlinien nach denen sie arbeiten Und die Leit Linie zur Peri- und Postmenopause ist jetzt aktuell überarbeitet worden.
00:15:24: Sie liegt im Moment in einer sogenannten Konsultationsfassung vor.
00:15:28: Das heißt man hat bis Ende September es ist noch Zeit zu kommentieren und dann geht's irgendwann in die finale Fassung.
00:15:36: Und diese Leitlinie hat tatsächlich im Vergleich zu der Alken ist sie wesentlich breiter schon angelegt.
00:15:42: Das heißt also die Medizine, die Gynäkologen haben jetzt dann mit dieser neuen Leitline auch noch mehr Informationen, Empfehlungen, Handlungsempfehlung zur Diagnostik, zur Therapie aber eben auch zu den Symptomen.
00:16:00: Es wird nicht mehr nur von Hitzewallung gesprochen, sondern es werden viele andere Dinge dort behandelt.
00:16:10: Warum freut mich das so?
00:16:12: Nicht nur weil die Medizin weitergeht, sondern weil das hoffentlich dazu führt, dass ganz viele Gynäkologen, die hoffentlich alle gut geschult werden und sich damit gut befassen, die Frauen künftig auch ein bisschen breiter sehen!
00:16:26: Und auch eben, wenn eine Frau zum Gynäkologen mit Schlafstörungen kommt.
00:16:30: Was ja vielleicht nicht unbedingt so ein Thema im Vordergründig für den Gynädologen ist aber dann viel schneller hellhörig werden und möglicherweise dann auch ein bisschen breiter sich die Frau insgesamt ankommt.
00:16:40: also es passiert ne ganze Menge.
00:16:42: noch ist es noch nicht so glaube ich wie wir uns das alle wünschen würden Aber es geht definitiv in die richtige Richtung und Die leute menopause gesellschaft und auch andere Fachverbände machen da wirklich einen ganz ganz tollen Job.
00:16:54: Ja, das ist schön.
00:16:56: Das Frauengesundheit überhaupt mal thematisiert wird so deutlich.
00:17:00: Also ich hatte immer so das Gefühl... und es war nicht nur ein Gefühl, dass viele Sachen eben eher für den Mann gemacht sind und gar nicht so sehr für die Frau.
00:17:12: Das fängt schon an, weißt du?
00:17:13: Ich war letztens bei der langen Nacht der Wissenschaften und da war ich in so einem Simulationslabor übelst cool und da konnte man eben wieder dieses Wiederbeleben.
00:17:23: Üben hast du ja so Puppen.
00:17:25: Und es sind alles männliche Puppe, da gibt's keine Frau.
00:17:29: Keine Person wo Brüste noch im Weg sein könnten oder so.
00:17:33: Oder ein BH vielleicht auch stören könnte.
00:17:35: So was kommt einfach nicht vor und das ist sehr bedauert.
00:17:39: Wir sind immer mindestens mal fünfzig Prozent der Bevölkerung.
00:17:43: Aber da hab ich auch das Gefühl, es tut sich einiges in dieser Richtung.
00:17:48: da würde ich dir auch auf jeden Fall zustimmen.
00:17:50: Also zum einen weiß ich, es gibt diese weiblichen Puppen weil einer meiner Vorstandskollegenden im Deutschen Verband verwechselte eine Beratung die hat nämlich mal so ein Dummy sozusagen Ich glaube wieder beleben dürfen.
00:18:02: also es gibt sie und Auch hier wiederum ist die Medizin Inzwischen aufgewacht.
00:18:09: Es gibt ja schon erste Lehrstühle auch für geschlechtersensible Medizin, es gibt Forschungsgelder inzwischen auch aktuell auch für das Thema Wechseljahre aber auch Frauengesundheit insgesamt.
00:18:22: ich glaube schon dass wir da in den nächsten Jahren noch eine ganze Menge Bewegung erwarten dürfen.
00:18:27: Gleichwohl ist es so, das können wir auch aktuell in der Presse lesen.
00:18:31: Dass unser Gesundheitssystem ja an der einen oder anderen Stelle möglicherweise eben aber auch mit Budget-Ristriktion verbunden ist und daher glaube ich bleibt es im Moment ein bisschen mal abzuwarten was uns wie schnell sich wirklich tut.
00:18:46: Aber ich würde dir zustimmen Es passiert etwas.
00:18:50: Ist es noch ein Weg zu gehen?
00:18:51: auf jeden Fall
00:18:52: Ja.
00:18:54: Ich finde jetzt schon gut dass man darüber sprechen kann.
00:18:58: Also dieses komplette Ding, Menstruation ist so schambehaftet gewesen für mich als junge Frau und es ist schon einfach witzig wie wir uns heimlich Tampons zugesteckt haben wenn man mal keinen hat damit ja niemand sieht.
00:19:11: oh die blutet gerade.
00:19:14: das war so peinlich einfach und das muss es gar nicht sein.
00:19:20: ich meine dass ganz natürlich alle Frauen durchleben das also warum war das überhaupt so?
00:19:26: Und das finde ich halt richtig gut, dass man jetzt auch offener über sowas sprechen kann und dass auch Männer nicht... also schon einige wahrscheinlich.
00:19:34: Dass sie nicht mehr hochrot anlaufen wenn Sie mitkriegen die Frau kauft hier Periodenprodukte.
00:19:40: Also mein Mann würde mir auch Tampons kaufen ohne Probleme.
00:19:43: Das find' ich sehr löblich von ihm.
00:19:46: Ja!
00:19:47: Ich stelle fest, dass wir manchmal glaube ich die Männer auch unterschätzen.
00:19:54: an der Stelle Ich hatte ja vorhin gesagt, ich bin in Unternehmen und halte dort Vorträge.
00:20:00: Und ich halte da im Schwerpunkt-Vorträge und Webinare zum Thema Wechseljahre Frauengesundheit der Frau.
00:20:09: aber tatsächlich in ein paar Unternehmen habe ich zum einen auch was das Publikum angeht geöffnetes Publikum, da wird jetzt nicht gesagt es ist speziell für Frauen oder was sondern da kann jeder hinkommen und das kommen auch die Männer gut.
00:20:24: Die Frauen überwiegen aber es kommen auf die Männer.
00:20:26: Das finde ich schon mal sehr gut.
00:20:28: Das zweite ist dass es ein paar Unternehmen gibt die tatsächlich dann in so eine Vortragsreihe auch mal die Wechseljahre des Mannes mit aufnehmen.
00:20:37: Das heißt da ist mein Ziel publikum sind die Herren und es geht um die Herren um die Männer Gesundheit Und ich glaube, wir brauchen beides.
00:20:45: Also die Frauengesundheit ist wichtig und sie muss sicherlich wie in vielen anderen Bereichen auch noch stark gefördert werden.
00:20:52: aber wir dürfen die Männer auch nicht vergessen mit ihrer eigenen Gesundheit.
00:20:56: Und gerade das Thema Wechseljahre.
00:20:57: man diskutiert ja immer gibt es eigentlich die Wechsel Jahre des Mannes.
00:21:00: mir ist eigentlich egal wie man das Kind nennt.
00:21:02: Fakt ist auf jeden Fall bei denen verändert sich auch was Ab einem gewissen Alter, das Testosteron gefällt nicht ganz so krass zurück und so schnell wie bei uns Frauen.
00:21:12: Aber auch dort verändert sich was die Männer spüren sollen.
00:21:14: Das sagen sie auch!
00:21:15: Und Sie sind ganz aktiv dabei.
00:21:17: und wenn ich dann eine Folie auflege wo ich zeige dass manche Symptome tatsächlich ähnlich identisch sind ja Dann macht es auch bei den Männern ganz schnell klick im Kopf sagen achja stimmt also diese Vergesslichkeit.
00:21:31: Mein Beispiel ist ja immer, stellt euch vor ihr geht in den Keller und wisst nicht mehr was ihr da eigentlich wolltet.
00:21:35: Und dann sagen die Männer immer Ja genau, kenne ich!
00:21:38: Ich sag's seht ihr?
00:21:39: Und so geht es den Frauen auch vielleicht noch ein bisschen schlimmer oder noch ein bißchen anders manchmal gelagert aber vom Prinzip ist es ähnlich ne Oder wenn wir die Männern mit ins Schwunzeln bringen und die Frauen im übrigen teilweise auch wenn ich dann sage naja guck mal Bei uns Frauen, bei euch Männern verändert sich was.
00:21:57: Die Haare auf dem Kopf werden weniger auch die Männer bekommen ein Beuschlein manchmal wachsen sogar leichte Brustchen und bei den Frauen ist es auch so aber ein bisschen anders.
00:22:09: Wir setzen auch ein bisschen am Bauch an wir haben ähnliches Bauchfett mit ähnlichen Konsequenzen.
00:22:15: Bei uns ist das mit den Haaren etwas anders.
00:22:17: ja sie werden auch ein wenig lichter vielleicht vorne einem Stirnansatz.
00:22:20: dafür wachsen Sie uns an Stellen wo wir eigentlich ungern haben.
00:22:24: Ah ja, stimmt.
00:22:25: Das Hexenhaar oder wo auch immer und dann sind die Männer ganz schnell dabei.
00:22:28: also von daher ich glaube wir können aber das Thema Wechseljahre angeht gerne immer beide oder alle.
00:22:34: lasst mich sagen alle Geschlechter mitdenken.
00:22:37: es ist ja nicht isoliert ne?
00:22:38: Ich weiß nicht wie's dir geht Aber Es Ist Ja Nicht Isoliert.
00:22:41: Die Wechsel Jahre der Frau Machen Weder Halt Vorm privaten Umfeld noch Machen Sie halt Am Arbeitsplatz.
00:22:48: Wir Nehmen Ja unsere Gesundheit Unser Wohlbefinden unseren Körper überall mithin.
00:22:53: Und wenn du dann in Unternehmen berätst, ist dann auch ein Ziel das Unternehmen wie auch immer das geschehen kann rücksichtsvoller umgehen mit Menschen und Menopause oder was denkst du?
00:23:07: Was man erreichen kann.
00:23:09: Wenn man dazu berät.
00:23:12: also Lass mich von der Seite beantworten, was wird denn gewünscht?
00:23:17: Was wird gewünscht von den Frauen in Unternehmen.
00:23:21: Aber auch von denen die sozusagen meine Auftrag geben sind.
00:23:25: Das können sein Personalabteilungen, Gleichstellungsbeauftragte des Betriebliche Gesundheitsmanagement wäre auch immer eine Diversity und Inklusion, aus welcher Brille auch immer man das Thema Frau- und Frauengesundheit betrachtet.
00:23:39: Aber vielleicht bei den Frauen was wünschen die sich denn?
00:23:42: Und das sollte dann irgendwie ja immer mit berücksichtigt werden wenn wir darüber sprechen worum machen wird es eigentlich in den Unternehmen?
00:23:48: Die Frauen wünschten sich in erster Linie überhaupt erst mal eine Offenheit.
00:23:52: Das heißt ja nicht dass jede Frau am Arbeitsplatz dann acht Stunden am Tag über ihre Wechseljahre spricht.
00:23:58: Es würde sie ja mit anderen körperlichen oder psychischen Ich sag mal, Themen auch nicht unbedingt machen.
00:24:04: Aber dass ich zumindest weiß man kann hier offen drüber sprechen.
00:24:08: Ähm...ich darf offen sagen mir ist grad irgendwie zu warm.
00:24:13: können wir das Fenster öffnen obwohl es vielleicht gar nicht hochsammert ist?
00:24:16: oder was du vorhin angesprochen hast ich weiß da sich ganz entspannt mit eben meinen Hygienethemen meinem Beutelchen was ich vielleicht in der Schublade hab auf die Toilette gehen kann oder vielleicht stehen da sogar Tampons binden, was auch immer wir brauchen wenn wir vielleicht in der Phase sind wo wir ganz besonders stark bluten.
00:24:37: Das ist das was gewünscht wird.
00:24:38: diese Offenheit damit umgehen zu können überhaupt erst mal eine Sensibilisierung der Führungskräfte.
00:24:44: Es ist schon auch so je nachdem in welcher Branche wir gucken haben wir unterschiedliche Themen.
00:24:49: ja gucken wir in die Branchen in denen ich jetzt hier im Rhein-Main-Gebiet häufig bin dass es ganz viel ich sage mal Office Arbeit also Finanzdienstleistungen im weiteren Sinne noch ein paar andere Branchen, aber das haben wir hier einfach viel.
00:25:05: Dann sind es eher diese pragmatischen Sachen.
00:25:07: oder es ist dann eher die Frage kann ich dann auch wenn ich nicht so eine Phase habe wo ich einfach schlecht schlafe morgens dann eben nicht ganz so schnell fit bin?
00:25:16: Kann ich denn auch mal vielleicht doch ein bisschen öfters Homeoffice machen oder auch mal in dem Meeting vielleicht indem sich mich einwähle?
00:25:24: Ich will schon doch mal auslassen.
00:25:26: ja also das sind vielleicht solche Fragestellungen plus noch viele andere.
00:25:30: Gucken wir in andere Branchen, wo es auch um Uniformen geht.
00:25:34: Könnte es auch sein dass man sich die Frage stellt wie aktiv sind sie eigentlich?
00:25:41: Wie gehen wir damit um?
00:25:42: so?
00:25:43: oder wenn wir ja in der Pflege sind da ist das natürlich nicht so einfach.
00:25:50: Da kann ich nicht einfach sagen Ich habe jetzt eine Hitzeballung ich gehe jetzt nicht zum Patienten Aber vielleicht habe ich dann irgendwo zumindest für die Pausen, die ich habe einen etwas geschützteren Raum an Ruheraum.
00:26:01: Wo ich einfach da mir so ein bisschen Auszeit gönnen kann.
00:26:05: Also es sind ganz vielfältige Themen, die damit einhergehen und das Ziel glaube ich aus Unternehmensperspektive ist es wie gesagt zum einen diese Phase genauso zu betrachten als alle anderen Lebensphasen im Leben einer Mitarbeiterin eines Mitarbeiters.
00:26:22: Das finde ich schon mal wichtig, das ist auch wichtig drüber zu sprechen.
00:26:26: Dass es eben genau nicht so eine Stigmatisierung gibt.
00:26:28: Ich weiß nicht wie's dir da im Umfeld geht.
00:26:30: also ich höre dann häufig jetzt wird wieder ein Frauenthema durchs Dorf getragen könnte man meinen.
00:26:37: ich find aber nicht weil es ja nicht in dem Sinne ein Frauenthema was wir uns jetzt ausdenken weil wir gerne darüber reden sondern Es bewegt uns und es bewegt sollte die Arbeitgeber bewegen.
00:26:47: warum?
00:26:49: Es gibt inzwischen deutschsprachigen Raum, sondern wirklich in ganz vielen Ländern Befragungen.
00:26:56: Kleinere Studien vielleicht auch keine hochwissenschaftlichen aber eben Befragerung in Unternehmen von Frauen in den Wechseljahren wo unter anderem ja rausgekommen ist und das höre ich auch im Umfeld mit dem Sprechen natürlich viel über dieses Thema Und was da raus gekommen ist dass eben Frauen Mit ihren Symptomen möglicherweise Arbeitszeit reduzieren Wenn eben nicht so offen drüber gesprochen wird, warum?
00:27:23: Weil sie vielleicht sagen naja ich kann mich ja jetzt nicht einfach einen halben Tag sozusagen irgendwie abmelden.
00:27:28: Da melde ich im Schirmgebaren ganzen Tag krank obwohl ich eigentlich gar nicht krank bin aber vielleicht unpästlich wie vorhin besprochen.
00:27:34: Kann aber auch dazu führen wenn wir uns Karrierewege angucken dass Frauen sich eben weil die sich gerade meine Zeit lang Arbeitsfähig, so leistungsfähig fühlen sich solche Fragen stellen wie na ja.
00:27:45: Wie lang geht es denn jetzt noch mit diesem Wechseljahres-Symptom?
00:27:47: Kann ich dann überhaupt eine Beförderung annehmen?
00:27:49: Schaff' ich das?
00:27:50: Ja, schaffe ich das so ne Vorbildfunktion vielleicht auch als Führungskraft einzunehmen wenn ich selber möglicherweise mich dann öfters mal ins Homeoffice begebe?
00:27:59: Geht das eigentlich?
00:28:01: Das sind tatsächlich Fragen wo's aus Arbeitgeber Sicht auch um Leistungsrägerinnen gilt die wir ja eigentlich nicht verlieren wollen, bis hin zu des Frauen auch früher in Ruhestand gehen.
00:28:14: Das Vorhaben oder manche haben gar nicht... Ich habe sogar schon sozusagen einen vorzeitigen Ruhstand unterschrieben weil ich einfach denke dass es in der Form nicht mehr geht und das ist natürlich schade gibt jetzt noch keine konkreten Zahlen was das volkswirtschaftlich bedeuten würde aber das ist schon auch ein Thema was die Unternehmen tatsächlich bewegt.
00:28:32: Also auf der einen Seite Frau, Frauenförderung, Frauengesundheit wohlbefinden.
00:28:37: Auf der anderen Seite aber auch aus Arbeitgebersicht was geht uns möglicherweise verloren an Talenten und Arbeitskraft wenn wir damit nicht so umgehen?
00:28:47: Ja ich habe in meiner Phase in der ich mich jetzt befinde den Wunsch dass man es flexibler für mich gestaltet.
00:28:56: Also ich kann es mir selber flexibel gestalten und das ist gerade gut.
00:29:00: Irgendjemand hat das mal so gesagt, ob das irgendwie belegt ist weiß ich jetzt nicht.
00:29:04: aber weil du das grad zu erzählst dann denke ich, ich kenne viele Frauen in etwa meinem Alter vielleicht sogar teilweise noch ein bisschen älter die sich da tatsächlich selbstständig machen weil sie dort eben flexibler an Sachen rangehen können.
00:29:19: Also ich habe wirklich so Schwankungen, dass ich manchmal völlig antriebslos und müde bin.
00:29:26: Und wenn ich aber eben zu Hause bin zum Beispiel, dann hau' ich mich kurz hin und weiß nicht, zwanzig Minuten oder so und dann bin ich wieder fit.
00:29:32: das kann ich im Büro halt nicht machen.
00:29:34: Und da ist auch so ein Ruhesaum Gold wert weil ich hab erst in einer jetzt vielleicht zwei Jahren oder so angefangen Migräne zu bekommen hatte ich früher nie.
00:29:43: Und auch da in einem Raum, wo ich weiß.
00:29:45: Ich kann mich dort zurückziehen und habe dann halt mal eine Stunde einfach Dunkelheit.
00:29:49: also bei mir muss es dann wirklich dunkel sein und dann geht's aber auch wieder.
00:29:52: Also solche Möglichkeiten zu schaffen weil ich bin natürlich absolut leistungsfähig.
00:29:57: trotzdem drum herum bin ich mega leistungspfähig ja aber manchmal brauche ich eben anders pausen Und da wünsche ich mir manchmal so Flexibilität einfach.
00:30:07: Also ehrlich gesagt, wünsche Ich mir allgemein schon Zeit meines Lebens mehr flexibilität.
00:30:11: vielleicht liegt das auch ein bisschen an mir Dass ich mich nicht so in dieses nine to five so pressen kann.
00:30:17: selber Das kann schon sein.
00:30:20: aber ich merke es jetzt gerade dass Es für mich enorm wichtig ist ne dass sich da so ein bisschen auf mich gucken Kann und dann eben So weiß okay heute fange ich vor um neun gar nix an oder.
00:30:33: Aber dann habe ich manchmal so abends hochfasen, weißt du?
00:30:37: Ja.
00:30:37: Und das Spannende daran ist... Jetzt kann ich bestätigen, es sind viele Frauen in der Zeit und ich selber ja auch.
00:30:44: Also ich habe fast dreißig Jahre lang im Unternehmensumfeld gearbeitet bevor ich mich vor vier Jahren selbstständig gemacht habe.
00:30:53: Ich hab damals gar nicht mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht.
00:30:59: Fährerweise muss ich auch sagen, ich habe mich erst damit angefangen zu beschäftigen ohne zu merken dass ich selber schon drin bin.
00:31:05: Das hat mich einfach an sich interessiert.
00:31:06: Ich war damals sieben, sie machten vierzig und hab überlegt will ich so in diesem Hamsterrad weiterarbeiten?
00:31:14: Ich glaube das geht ganz vielen so.
00:31:15: heute verstehe ich.
00:31:22: und habe dann eben angefangen, mich mit dem Thema zu beschäftigen.
00:31:25: Und dann popten so die ersten, wie du auch saßt, popte das erste Buch auf.
00:31:28: Und irgendwie muss ich mich damit beschäftigen?
00:31:30: Ich hab mich immer schon für Medizin und an Anverwandtes interessiert.
00:31:32: So bin ich in die Wechselreberatung gekommen.
00:31:37: Aber ja also es sind viele, die sich selbstständig machen.
00:31:39: in dieser Zeit... ist aber natürlich auch gar nicht für jeden die Lösung.
00:31:45: Nicht jeder kann das, nicht jeder will das.
00:31:47: und genau deswegen ist es zwar schön für einen Teil, die das dann so leben können und umsetzen können, aber es gibt ja eben auch einen Teil der kann und will das vielleicht nicht.
00:31:57: und deswegen gucke ich eben auch so stark auf dass was in den Unternehmen passiert weil diese Flexibilität oder diesen Ruheraum, den du jetzt noch mal quasi bestätigt hast Das ist schon was, wo jedes Unternehmen gucken kann.
00:32:13: Was kann ich denn unterstützend tun?
00:32:15: Was habe ich vielleicht schon?
00:32:16: und es gibt Unternehmen die sind schon sehr weit in diesem ganzen Gesundheitsthema.
00:32:20: ja also die haben ein tolles Gesundheitsprogramm vielleicht auch durch eine Betriebskrankenkasse oder den betriebsärztlichen Dienst mit unterstützt.
00:32:29: Die haben vielleicht schon Ruheräume andere eben noch nicht.
00:32:33: Die einen sind schon sehr weit und buchen mich gleich für eine Vortragsreihe tief zum Thema Wechseljahre.
00:32:39: Und die anderen sagen, wir sind noch nicht so weit?
00:32:41: Könntest du vielleicht erstmal ganz allgemein was über die Hormone bei Frauen erzählen in allen Lebensphasen?
00:32:47: Da muss man ja auch gucken, wo holt man die Frauen ab?
00:32:50: Wo holt mal die Unternehmen ab?
00:32:52: Und das Schöne ist aber es gibt so viel.
00:32:55: Ja also wo auch die Frau sich sozusagen raussuchen kann zumindest mal was Informationen angeht gibt's ja immer mehr für mich manchmal fast schon zu viel und vielleicht verbirrend.
00:33:04: Ich weiß nicht, wie es dir geht.
00:33:06: Aber nun bin ich in dieser Bappel drin und höre natürlich an sieben Tagen die Woche, vierundzwanzig Stunden lang egal ob Social Media ist oder die Bücher hinter mir im Schrank oder was auch immer ich so lese.
00:33:18: Es ist natürlich für mich alles Frauengesundheit wechseln Jahre aber ich glaube das wird auch mehr.
00:33:22: Das würdest du auch sagen dass man da immer mehr irgendwie findet verwirrt auch manchmal.
00:33:27: Aber es ist spannend.
00:33:28: ja
00:33:30: Ich hab manchmal so das Gefühl oder die Befürchtung.
00:33:33: Ich würd's mal befürchtungen nennen wollen, ne?
00:33:35: Und so mehr wir darüber reden und umso mehr man eben auch sagt na, wir Frauen müssen dann halt irgendwie flexibler sein.
00:33:40: Wir brauchen ja mal einen Päuschen, dies ist das jenes.
00:33:43: Dass das auch wieder zu diesem Bild führt ... Frauen sind eben der Schwächere geschlecht!
00:33:49: In bestimmten Berufen kannst du das einfach nicht machen, so eine Frau einzustellen.
00:33:53: Das bedauere ich sehr,
00:33:54: ne?!
00:33:54: Also... Ich kann mir schon vorstellen dass es vielleicht manchmal wie eine Herausforderung ist.
00:34:01: Und dennoch, weißt du ich bin dafür Frauen können alles.
00:34:03: Basta!
00:34:07: Also ja gut okay also nicht jede Frau kann... Alles.
00:34:09: ich kann zum Beispiel garantiert keinen Marathon laufen weil ich es aber auch nicht will.
00:34:14: Aber du weißt wie's meinen, dieses dass man ein bisschen so abwertet.
00:34:18: So naja ihr mit euren Phasen so erst habt ihr immer eure Tage und seid schlecht drauf vorher und während ihr die Tage gehabt habt ihr gar keine Energie.
00:34:25: Also eigentlich seid ihr nur zwei Wochen lang irgendwie halbwegs leistungsfähig und dann kommt die Menopause, da geht gar nichts mehr.
00:34:32: Was völlig übertrieben ist natürlich!
00:34:36: Kannst du irgendwas ermutigen, das sagen was mich von dieser Befürchtung befreit?
00:34:41: Ich glaube, ich kann ja die Befürchtung oder Angst oder wie auch immer wir es nennen mögen nicht nehmen.
00:34:46: Und das ist das was ich vorhin auch mit dem Stichwort Stigma ansprach.
00:34:49: Das ist schon etwas über das sich auch mit den Unternehmenspreche.
00:34:54: deswegen frage ich ja auch immer wo setze ich auf wenn ich zu euch komme?
00:34:59: Das heißt bei mir gibt's auch kein Standardrepertoire weil dass nicht funktionieren würde finde ich sondern man muss mal gucken wo steht das Unternehmen?
00:35:06: wo können wir da aufsetzen?
00:35:09: Wie ist die Unternehmenskultur?
00:35:10: Wie wird da draufgeguckt, aber ich glaube das was du jetzt sagst es ist ja gar nicht mehr zwingt nur auf die Unternehmen bezogen.
00:35:15: Das geht ja auch.
00:35:16: im privaten Umfeld kann das ja genauso sein dass dann auf die Frau vielleicht geguckt würde und jetzt fängt sie schon wieder an von ihren Wechseljahren zu erzählen.
00:35:27: Mein Blick darauf ist auch tatsächlich sehr divers.
00:35:32: Auf der einen Seite schaue ich drauf Wenn wir uns die Frau angucken, wenn wir uns den Frauenkörper angucken was der einfach technisch kann angefangen mit dem Kinderkriegen dann kann dieser Frauenkörper eine ganze Menge und er ist verdammt stark.
00:35:50: Und er geht durch verschiedene hormonelle Basen.
00:35:53: nicht nur jeden Monat ja tatsächlich haben die Männern nicht.
00:35:58: also wir gehen jeden monat.
00:35:59: dadurch können das aushalten können damit umgehen Und ich finde, das ist schon mal erstmal ein positiver Blick.
00:36:06: Weil es sollte jedem erst einmal die Schultern sozusagen breiter machen und sagen wir stehen ja für diese Kraft der Körper allein.
00:36:13: Es hat ja irgendeiner gewollt dass wir so funktionieren wie wir funktionieren und zwar nicht als Bestrafung sondern als einfach sehr wichtige Funktionen, die wir da auch haben.
00:36:21: Wichtige Aufgabe, wichtige Energie, die daraus nehmen können.
00:36:25: Ich finde dann den Blick schön in andere Kulturen, wie die mit dieser Lebensphase der Wechseljahre umgehen wo die Frauen, die eben dann aufhören zu bluten und nicht mehr diesen Anfangszeichen Funktion des Gebären sich plakativ sage ich das jetzt haben.
00:36:41: Dann eine andere Funktion auch in der Gesellschaft möglicherweise ein, nämlich nämlich die der weisen Frau, ja?
00:36:48: Die mit ganz viel Erfahrung vielleicht eine andere Aufgabe ausfüllt.
00:36:52: Auch das finde ich wichtig zu nennen!
00:36:55: Dann spiegel ich immer ganz gerne das was bei den Männern passiert Weil da passiert ja auch eine ganze Menge im Leben.
00:37:01: Und so wie man uns jetzt in die Ecke stellen könnte, die Wechseljahre, könnten wir die Männer ja auch plakativ irgendwo hinstellen und sagen, guck mal irgendwie mit fünfzig fangen sie an sich die Haare zu kaufen oder haben irgendwas anderes, so midlife Christmäßig... Auch da sind ja Veränderungen im Gange also bei beiden Geschlechtern.
00:37:22: Also ich finde das sind ein paar Perspektiven, die man da reinbringen kann.
00:37:27: Und die Frage ist ja auch, warum müssen wir eigentlich überhaupt noch darüber sprechen, dass Frauen anders sind?
00:37:31: und woher kommt eigentlich diese Angst?
00:37:36: Auch hier wiederum eine Lanze für die Männer zu brechen.
00:37:40: Wir müssen halt mit ihnen sprechen darüber!
00:37:42: Also ich finde, wir müssen nicht nur unter uns Frauen über dieses Thema Wechseljahre sprechen, sondern das was ich vorhin sagte – wir müssen die Männer mitnehmen.
00:37:49: Die müssen es ja auch verstehen und häufig genug verstehen wir selber gar nicht, was in uns davor geht Und wissen eben mit Anfang vierzig nicht, warum wir plötzlich Symptome bekommen haben vielleicht Angst um Gottes Willen.
00:38:01: Mein Herz schlägt jetzt irgendwie ne?
00:38:02: Hab so Extrasistolen abends im Bett.
00:38:05: was ist das?
00:38:05: hab ich jetzt irgendwie eine Herzkrankheit oder habe ich Rheuma weil mir die Gelenke wehtun?
00:38:11: Das kann natürlich auch alles einer andere Ursache haben.
00:38:14: Es muss nicht alles Wechseljahre sein, das ist auch wichtig zu sagen.
00:38:18: Vieles was auch die Schildtrüse betreffen kann weil es ähnliche Symptome hat.
00:38:22: Das ist halt einfach ein sehr komplexes Gebilde.
00:38:24: unser Körper ja aber nicht alle sind die Wechsel-Jahre Aber es kann eben so sein.
00:38:28: das heißt wir wissen vielleicht selber noch gar nicht so genau.
00:38:30: da muss viel Aufklärung betrieben werden aber Wir müssen die Männer gleich mitnehmen finde ich.
00:38:35: Das Ist übrigens auch ganz spannend wenn man in die Unternehmen guckt und mit Führungskräften spricht.
00:38:42: Und es ist egal, ob es weibliche oder männliche Führungskräfte sind.
00:38:46: Die haben ja auch Berührungsängste.
00:38:49: Also das heißt die stellen sich ja auch die Frage wie kann ich so ein Thema eigentlich ansprechen?
00:38:55: Dass ich auch nicht in einen Fettenapft trete!
00:38:58: Ich weiß nicht ob du dir denken kannst an was ich gerade denke aber wenn wir von Frauen sprechen Anfang vierzig wie ein Beuschlein einsetzen dann könnte die Frau möglicherweise an sich einfach ein bisschen viel gegessen haben, die könnte eine Krankheit haben.
00:39:14: Die könnte schwanger sein oder es ist das wechseljahre Beuschlein.
00:39:18: Ich will jetzt als Führungskraft irgendwie weil ich auch merke, die ist gerade vielleicht nicht so drauf wie ich sie sonst kenne.
00:39:23: Ich möchte Sie fragen... Wie geht es dir?
00:39:27: Gibt es irgendwas, wie ich dich unterstützen kann und möchte aber vielleicht irgendwie auch verstehen braucht sie vielleicht gerade diese Ruhephase oder was hat sie denn?
00:39:36: Weil er interessiert mir jetzt.
00:39:37: Aber das ist eben Berührungsangst!
00:39:40: Und ich glaube, ja man kann immer sagen es wird in der Ecke gedrängt aber ich finde einfach wichtig bleibt dabei wir müssen darüber sprechen.
00:39:48: In angemessenem Rahmen, das Setting berücksichtigen die Wünsche der Frauen berücksüchtigen aber auch des Umfeldes und ich glaube dann sind wir auf einem ganz
00:39:57: guten Weg.
00:39:58: Das bestätige ich mal hier so Als ich nach Jünger war, da war das immer so mit einem beschämenden Moment auch.
00:40:07: Wie bist du denn wieder drauf?
00:40:08: Hast wohl deine Tage, wenn man mal nicht gleich gut drauf war oder seine Meinung gesagt hat und das empfand dich als ziemlich doof, ehrlich gesagt!
00:40:20: Wenn man sich als Frau nicht wie die Norm verhält, die andere einem aufbürden wollen, dann hat man immer gleich seine Tage.
00:40:28: Und das ist zickig oder so und es ist halt etwas wo ich auch denke wenn wir mehr miteinander darüber sprechen und dieses Stigma ein bisschen verloren geht und man gar nicht mehr so einen Quatsch auch denkt weil man eben aufgeklärter ist.
00:40:41: Das kann für alle nur positiv sein.
00:40:43: also für mich war gerade die Pubertät eine echt nicht so schöne Phase einfach Ja, also auch da.
00:40:50: Es gab nicht so viel Aufklärung dazu irgendwie und es war eben immer so ein ... Man schweigt eigentlich, man spricht dann nicht drüber, das ist peinlich.
00:41:01: Und dadurch hat jeder mit sich zu Kämpfen gehabt und ich glaub dieses Miteinander was wir jetzt wo wir älter sind haben.
00:41:09: Also ich erlebe das auch sondern diese Solidarisierung mit anderen Frauen.
00:41:13: Das hätte ich mir da schon gewünscht ehrlich gesagt Aber das war da auch zu meiner Zeit noch nicht.
00:41:17: Und ich hoffe halt jetzt dadurch, dass wir viel mehr darüber sprechen, dass die jungen Mädchen, die nachkommen, dass es da anders ist, dass sie anders damit umgehen können?
00:41:26: Ich habe ein bisschen Einblick also nicht nur durch meine eigenen beiden Töchter aber auch weil ich selber in einer Schule zwei Jahre lang einen Unterricht mitgestaltet hab zum Thema Lernen und Gesundheit für acht-undneuen Kläste.
00:41:40: Also mitten in der Pubertät, Mädels und Jungs... Da ging es Neben dem Thema, wie lerne ich?
00:41:47: Auch um eben was brauche ich zum Lernen.
00:41:50: Da brauchte die Gesundheit.
00:41:51: Das sind wir im Übrigen bei ähnlichen Themen wie die, die wir mit den Frauen in den Wechseljahren auch besprechen Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stressmanagement.
00:41:58: Da ist man gar nicht so weit voneinander entfernt.
00:42:01: Und ich habe immer eben auch versucht dieses Thema Pubertät ein bisschen mit einzuflechten weil Ich wusste das es auch im Biologieunterricht nicht unbedingt Raum findet, wie es vielleicht finden könnte.
00:42:15: Ich meine die klassischen Dinge schon aber dass man eben mal so ein bisschen sich ein bisschen breiter darüber austauscht was bedeutet das eigentlich und früh vielleicht schon anfängt wo sind denn da die unterschied jetzt zwischen den Jungs und Mädels?
00:42:26: Das auch das beide Geschlechter auch da wiederum in dem Moment schon verstehen Wo ist der Unterschied?
00:42:32: Was wird anders verlaufen also so'n bisschen zukunftsorientiert?
00:42:35: Das findet leider noch nicht statt.
00:42:37: ich würde's mir wünschen Aber immerhin gibt es diesen Biounterricht, wo so ein bisschen Sexualkunde immerhin gemacht wird.
00:42:44: Aber die Wechseljahre kommen da eben nicht vor.
00:42:46: Das ist ja auch aus Pubertät sich noch recht weit entfernt ihrer Weise und das ist auch noch scheinend recht weit entfernt wenn wir so des klassische Alter, wann auch immer das klassische alter ist einer Frau wenn sie denn schwanger wird uns angucken.
00:43:02: aber eigentlich ist es nicht richtig man müsste dieses Thema irgendwie anders schon frühzeitig vermitteln.
00:43:08: Aber ich bin bei dir.
00:43:09: Ich wünsche mir das auch für die jüngere Generation sehr, aber dass sie viel offener sind und schon mehr mitbekommen.
00:43:21: So weit bin ich noch nicht.
00:43:22: Während du das so sagst, überlege ich gerade schon ... Vielleicht sollte man auch mal was anbieten genau für diese ganz junge Generationen.
00:43:32: Mit Blick auf... Wie könnt ihr denn eigentlich gut, gesund und gestärkt durchs Leben gehen?
00:43:39: Ganz generell.
00:43:41: Spannendes Thema!
00:43:42: Ja, gute Idee macht das.
00:43:46: Ich habe gerade so gedacht, dass das Thema Bewegung ist.
00:43:51: bei mir... Also ich hatte eine Phase gehabt, da hab' ich mich fast gar nicht bewegt.
00:43:56: Man ist ins Büro und irgendwie ... Und das kam jetzt aber auch wieder dieser Wunsch, mich mehr zu bewegen.
00:44:03: Also es war nicht nur weil ich dachte, oh Gott bevor ich hier meine ganzen Knochen zerbröseln und gar keine Muskulatur habe... Das war nicht der Auslöser dafür!
00:44:13: Bock
00:44:14: hab, mich mehr zu bewegen.
00:44:15: Mehr zu laufen ... weiß ich nicht.
00:44:17: Irgendwie meinen Körper zu bewenken und vielleicht ist das auch was, was man intuitiv, weil der Körper eben so ein Wunderwerk ist?
00:44:26: Dann vielleicht spürt okay jetzt ist die Zeit, du musst was machen für deine Gesundheit.
00:44:31: Weil du das immer schön aufzählst Bewegung Ernährung Schlaf Stressreduktion.
00:44:36: Und ich habe das Gefühl automatisch jetzt irgendwie Ich will nicht sagen, ich bin nicht gestresst Aber ich bin viel weniger gestresst.
00:44:44: Und mich stressen auch ganz andere Dinge so, ne?
00:44:46: Also manche Dinge, wo ich mich früher tierisch drüber aufgeregt hätte und weiß nicht, wenn ich mich so angestrengt hatte das noch irgendwie zu lösen.
00:44:53: Da denke ich jetzt...
00:44:54: naja!
00:44:57: Ich bin entspannt, ich bin entspannend, ich Bin entspannt.
00:45:00: Und vielleicht ist es auch so, weißt du, so ein Ja, vielleicht macht der Körper das auch automatisch irgendwie, dass man selber ja einfach mal bisschen mehr auf sich hört und dann eben schon fühlt okay Jetzt baue ich das.
00:45:15: Ob das jetzt speziell wird das Beispiel so zutrifft und ob man das implizit ja die Frage damit verbunden hat, dass auch was mit den Wechseljahren und diese kommunale Umstellung zu tun.
00:45:25: Das weiß ich gar nicht.
00:45:26: aber du sprichst einen sehr wichtigen Punkt an.
00:45:31: Ich habe vorhin gesagt Man kann sich unheimlich viel informieren inzwischen über diese Lebensphase.
00:45:36: Es gibt wie gesagt Podcasts, speziell dafür und Tolle im Übrigen.
00:45:41: Es gibt ganz viele Bücher und es werden immer mehr.
00:45:44: Es gibts Webinare dazu was auch immer.
00:45:48: also man kann sich ganz viel informieren.
00:45:50: Man könnte jetzt in jedes dieser Themen die wir da angesprochen haben ganz lange ins Detail gehen.
00:45:58: ich glaube das überfordert aber manche.
00:46:01: Das sag' ich auch an meinen Webinarvorträgen was auch einmal Workshops dass ich immer sage Die Wechseljahre sind so individuell wie ihr es seid.
00:46:10: Und es gibt nicht one-size-fits all und nicht alles, was wir besprechen muss auch jeder sozusagen anwenden oder umsetzen denn das würde wirklich viele von uns echt in zusätzlichen Stress bringen.
00:46:25: So!
00:46:26: Dann gebe ich gleichzeitig mit auf den Weg... Das ist mir wirklich ein Herzensanliegen.
00:46:30: genau das, was du sagst wenn wir gar nichts wüssten wäre mein Rad hört auf euren Körper.
00:46:38: Das ist wirklich ganz wichtig, denn der sagt uns tatsächlich ganz häufig wenn wir genau hinhören was wir brauchen und der sagt in manchen Situationen dass wir Ruhe brauchen oder dass wir Bewegung brauchen.
00:46:50: Oder er sagt uns auch nicht nur rational wissen wir es ja eigentlich eh.
00:46:54: Der zeigt uns das dann auch an irgendwelchen Reaktionen, dass wir vielleicht doch noch mal ein bisschen genauer hinschauen was wir essen und trinken.
00:47:02: Gerade in den Wechseländer verändert sich so viel.
00:47:05: Wie viele Frauen sagen mir, ich hab immer gern einen Glas Rotwein getrunken und ich vertrag's gar nicht mehr?
00:47:10: Wo ich immer denke gut weil Alkus eh schlecht.
00:47:12: aber das hat tatsächlich auch was mit diesen Veränderungen im Körper zu tun wo ich dann denk dass doch super wenn der körper dir zeigt dass du es grad nicht gut verträgst dann lass es bitte weg.
00:47:22: Wenn der Körper dir zeigt Du bist müde Dann wäre ja erstmal zu gucken, was kann ich denn tun?
00:47:28: Warum bin ich so müde.
00:47:29: Wie kann ich mir ruhigönnen?
00:47:30: Seit dann ist es jetzt eine ganz krasse Müdigkeit, wo vielleicht irgendwas Organisches dahinter steht.
00:47:35: Aber dieses Thema hört wirklich gut auf euren Körper und wenn ihr von diesen vielen Informationen die ihr da lest und diese vielen Tipps, die ihr vielleicht kriegt, was machen wollt, dann bitte sucht euch die zwei drei kleinen Schrittchen aus, umsetzt, wo ihr dranbleibt.
00:47:56: Wir wirklich nachhaltig dann auch etwas erreicht.
00:48:00: und du hast den Marathon vorher angesprochen.
00:48:02: das ist mein Lieblingsbeispiel wenn ich über die Bewegung in den Wechseljahren spreche.
00:48:08: da sage ich eben immer genau ihr müsst jetzt nicht plötzlich Marathonläufer werden.
00:48:13: ja also für manche von uns reicht es auch schon wenn wir einfach an sich ein bisschen mehr Bewegungen in den Alltag einbauen.
00:48:21: Ich bin viel unterwegs, aber ich kenne ja die Zeit sozusagen als Schreibtischtäterin.
00:48:26: Da hätte es schon mal viel geholfen, wenn nicht einfach ein paar Treppen... zu Fuß gelaufen, wer anstelle den Aufzug zu nutzen oder zwei drei Stationen vorher mit der Bahn auszusteigen und den Rest zu laufen.
00:48:37: Oder was auch immer das Fahrrad zu nehmen.
00:48:40: Und für den Nächsten, der schon ein bisschen sportlicher ist, der geht dann schon einen anderen Schritt.
00:48:43: Für den ist dann der erste Schritt wirklich regelmäßig jetzt Krafttraining zu machen dass wir unsere Muskeln eben erhalten oder gar stärken.
00:48:51: und für den der schon super fit ist ja der läuft vielleicht ne Marathon und nimmt das als Trainingsmöglichkeit.
00:48:57: also mir es Lieber, wenn wir kleinere Schrittchen machen.
00:49:01: Aber dafür sie auch wirklich nachhaltig umsetzen als wenn wir sozusagen überall versuchen mitzureden und zu machen.
00:49:08: Ich glaube das ist einfach unrealistisch.
00:49:11: Ja ich merke es ja auch an mir selber.
00:49:14: Weil ich neige dazu immer so viel vorzunehmen.
00:49:19: Und dann merke ich aber so oft im Weg, nee.
00:49:21: Nee ist eigentlich nicht machbar und dann gebe ich es auch wieder auf.
00:49:25: Das habe ich jahrelang so betrieben.
00:49:26: Ich hab tausende Dinge angefangen, nix irgendwie weitergemacht... ...und jetzt habe ich eine Routine also zusätzlich zu dem dass ich viel laufe und so entwickelt eben so gezielte Bewegung zu machen, die mich nicht mega anstrengen.
00:49:39: Wo ich nicht stundenlang irgendwas machen musste aber wo ich merke die tun mir richtig gut weil bei mir war echt ein krasses thema Ich war wirklich wie so eingerostet mein granzer körper ich konnte mich gar nicht mehr so richtig bewegen wenn ich zum beispiel mal spontan zur bahn rennen musste weil die da schon anfuhre und ich ja noch die schaffen wollte.
00:49:57: das ging nicht ich konnte meine beine gar nicht richtig heben und es hat dann irgendwo gezippt und gezielt zogen und weh getan.
00:50:04: also ich konnte nicht mal mehr spontan.
00:50:09: Ich war so sportlich als junger Mensch, ich hab ganz viel Sport gemacht.
00:50:13: Und dann im Laufe der Zeit auch Schranktisch-Täterin ist das alles weg gewesen und ich war wirklich eben eingerostet und da habe ich angefangen kleine Sachen zu machen, Rotationsübungen und jetzt kann ich ohne Probleme wieder zur Bahn rennen und es macht mich total glücklich!
00:50:34: würde eben nach wie vor kein Marathon schaffen.
00:50:36: Und noch nicht mal ein Halbmarathon.
00:50:37: und auch fünf Kilometer joggen ist für mich eher hellendartig, das ist einfach nicht mein Sport.
00:50:42: Aber es muss ich ja auch nicht!
00:50:43: Ich kann mir etwas anderes aussuchen was ich mache, was mir vielleicht auch mehr Spaß macht wo ich mich aber ein bisschen bewege weil das macht mich persönlich sehr zufrieden wenn ich mich bewegt habe.
00:50:55: Es ist ganz wichtig und tut dir gut.
00:50:59: Dieser Sport ist nicht nur wichtig Unsere Herz-Kreislaufgesundheit, das wissen wir alle.
00:51:05: Ausdauersport der Kraftsport über den müssen wir sprechen in den Wechseljahren weil eben die Muskeln abbauen und wenn wir nichts tun Weil wir die muskeln aber auch brauchen für unseren körper für auch wiederum Die Knochen Gesundheit dass wir die knochend ordentlich bewegen Wir brauchen sie auf den Grundumsatz usw.
00:51:24: Das heißt wir brauchen Beides aus Dauer und Kraft.
00:51:28: Das ist wichtig, aber es macht auch tatsächlich unsere Seele glücklich.
00:51:32: Und wir können.
00:51:33: egal was wir anpacken finde ich auch wie du das aussaß.
00:51:38: man kann stolz auf sich sein wenn man etwas umsetzt und Es müssen nicht die riesigen dinge sein und manchmal hilft es schon nur die ich sag mal laufschuhe spazierschuhe wie auch immer turn schuhe anzuziehen und Mal raus zu gehen vor die tür das ist so ähnlich wie ich das dann.
00:51:56: Ja, das kennen vielleicht viele Eltern oder was auch immer.
00:51:59: Wenn man selber auch mal irgendwie etwas erarbeiten musste diesen Schweinehund zu überwinden?
00:52:03: Ich meine, das ist ja erstmal der Schritt und dann meistens läuft es ja dann auch.
00:52:07: Und wie toll fühlen wir uns wenn wir eben nicht auf der Couch sitzen geblieben sind sondern sind doch vielleicht nochmal nach dem Essen eine Runde spazieren gegangen oder gar eben haben richtig gehen Sport gemacht.
00:52:17: Dann fühlen wird uns einfach gut Wir können uns auf die Schulter klopfen.
00:52:22: Und so sehe ich das mit allen anderen Dingen eigentlich auch, ob wir uns jetzt wenn man das Thema Stress ansprechen dann doch mal die Zeit nehmen.
00:52:30: Wenn nicht als hätten wir keine Zeit?
00:52:32: Wir nehmen sie uns nur nicht immer so wie wir es müssten zu sollten.
00:52:35: aber wenn wir uns die Zeit genommen haben für uns egal was ist, ob's nun das entspannte Bart ist, das Fußball, die Massage oder der Waldspaziergang was auch immer können wir uns auf die Schulter klopfen weil wer Ein Schrittchen mehr tun für unsere Gesundheit und das kannst du bei Ernährung und Schlaf und sonst was eigentlich genauso durchspielen.
00:52:54: Da sagst Du eben was, wir haben die Zeit!
00:52:56: Wir nehmen sie uns noch nicht... Also und das liegt eben auch manchmal daran dass die Leute so sagen oh nee das ist jetzt so riesig viel zeit habe ich nicht.
00:53:04: Die denken, sie müssten das stundenlang alles machen.
00:53:07: Aber oft reichen zwischendurch mal fünf bis zehn Minuten wieder zurückkommen und die Zeit hat man ... Ich hab aber früher das auch nicht glauben wollen.
00:53:16: Ich war so hektisch!
00:53:17: Ich hatte nicht ... Also ich konnte nicht ruhig sein im Sinne von, ich konnte es durchaus mal schweigen.
00:53:24: Aber mein Körper konnte nicht still sein einfach.
00:53:28: Ich habe immer irgendwie gezappelt, bin unruhig geworden.
00:53:31: in meinem Kopf sind ganz viele Sachen rumgegangen, bestes Beispiel wärm von meiner damaligen Chefin mal so Schwebebad geschenkt bekommen.
00:53:38: Weißt du wo du so auf dem Wasser liegst?
00:53:39: einfach nur eine Stunde lang?
00:53:41: Das war für mich die Hölle auf Erden.
00:53:43: ich hab da geliebt... Ich permanent habe ich mich gedreht und dann musste ich auch Toilette und dann
00:53:47: ah!
00:53:47: Ich bin dann irgendwann nach weiß ich nicht vielleicht dreißig Minuten raus gegangen weil das war so ein Doppelbecken und ich lag mit meiner Kollegin da drinnen damit ich sie nicht weiter stöhren.
00:53:54: Die hat sich sehr wunderbar entspannt aber ich konnte mich nicht entspannen.
00:53:57: es ging einfach nicht Und dass habe.
00:54:02: Also ich könnte es wunderbar auch mal rumlegen, einfach nur.
00:54:06: Ja und das ist ja etwas... Es verändert sich vielleicht im Laufe der Zeit?
00:54:10: Das mag nicht nur so sein dass du dich anders entspannst als die Kollegin oder dass es im Lauf der Zeit sich verändert.
00:54:18: Es ist tatsächlich so.
00:54:19: also der eine findet Entspannung und muße dabei wenn er irgendwie zu ACDC durch den Raum tanzt braucht da irgendwie Heavy Metal Und der andere macht die Klangschalenentspannung.
00:54:31: Also es ist so individuell und genau das ist ja der Punkt, warum ich vorhin auch sagte Leute hört auf euren Körper hört was euch individuell gut tut.
00:54:41: So ein paar Basis Dinge sollte man glaube ich wissen Was jetzt diese Lebensphase angeht?
00:54:47: Guckt mal so ein bisschen auf die Zeit irgendwie.
00:54:49: wir können ja glaube ich auch nicht ohne Ende sprechen weil man könnte noch vieles sprechen.
00:54:53: vielleicht treffen uns irgendwann nochmal.
00:54:55: Aber also so ein bißchen Basiswissen finde Ich Ist Gut.
00:54:58: Es sollte nicht verwirren, die Frauen sollten hoffentlich jemanden haben mit dem sie drüber sprechen können.
00:55:05: Sei es jetzt aus dem privaten Umfeld, sei ist die Gynäkologin oder sei es eben solche Menschen wie mich, die sich anders mit dieser Lebensphase beschäftigen.
00:55:16: aber man sollte irgendwie so eine Insel haben wo man auf jeden Fall hingehen kann.
00:55:19: ich finde das gehört auch zu einem Stress- und Ressourcenkoffer dass man eben nicht erst, wenn es in Anfangszeichen so weit ist, guckt.
00:55:28: Was kann mir denn jetzt helfen?
00:55:29: Sondern und deswegen freue ich mich, wenn wir auch möglichst junge Frauen erreichen.
00:55:34: Auch mit einem Gespräch wie hier, das man ein bisschen aufruft dazu beschäftigt euch gerne frühzeitig damit.
00:55:41: Dann wisst ihr was auf euch zukommt!
00:55:43: Nicht alles muss euch in Anführungszeichen negativ treffen.
00:55:46: Wir hoffen, dass aber alle positiven Dinge euch auch erreichen werden Und dann könnt ihr vielleicht viel gelassener da durchgehen.
00:55:54: Das ist was ich mir auch wünsche.
00:55:56: Gelassenheit, die habe ich ja zum Glück und dann wirklich da einfach durchgehen und diese ganzen positiven Sachen mitnehmen und für die Symptome, die ich so habe... dann eben mir auch wirklich so den Raum zu geben.
00:56:13: Also ich habe tatsächlich, also Schlafstörungen... Ich hab immer geschlafen wie ein Stein und jetzt war ich immer so drei Uhr noch was auf.
00:56:19: das ist ungewöhnlich für mich aber ich schlafe eigentlich auch wieder ein.
00:56:21: es ist also nicht sehr
00:56:23: schlimm
00:56:24: Aber dieses dass sich so müde bin immer mal zwischendurch am Tag Dass ich dem immer auch Raum geben kann.
00:56:30: hau mich dann einfach mal hin, gehen wir vielleicht auch weg vom Rechner.
00:56:33: Glotzchen nicht mehr rein!
00:56:36: Sondern freue die Augen mit etwas Hübscherin.
00:56:39: Also dieses auf sich hören so das jetzt wirklich mal zuzulassen sich zu erlauben da mal genauer hin zu hören und nicht so durchzu.
00:56:48: was bin ich denn für ein Schwächling?
00:56:51: So wie ich es früher gemacht habe.
00:56:53: Oh Gott, ich muss hier durchziehen!
00:56:54: Weißt du so ganz schlimme Perioden Schmerzen der Hölle ja und trotzdem ist man immer hingegangen hat noch gelächelt und gemacht und getan und dann war man einfach völlig fertig am
00:57:05: Abend.
00:57:08: Das wünsche ich mir auch, dass da die Menschen so ein bisschen rücksichtsvoller sind und auch die Menschen, die es tatsächlich gerade betrifft sich auch genug aufgehoben fühlen.
00:57:17: Sicher genug fühlen das eben auch anzusprechen und zu sagen, also heute ist kein guter Tag!
00:57:24: Und ich freue mich, dass es inzwischen Wechseljahre Beraterinnen wie dich gibt, nicht nur mit Frauen eins-zu-eins arbeiten um die Frauen zu unterstützen sondern eben auch im Unternehmen gehen Einfach ein paar Dinge dazu sagen, die vielleicht relevant sind.
00:57:41: Und dann sagt okay und liebe Unternehmen ihr habt auch eine Möglichkeit euch diese Frauen in dieser Phase zu erhalten dass sie nicht alle in die Selbstständigkeit flüchten weil ihr eben das so ne?
00:57:51: Einfach das nicht thematisiert und euch nicht drum kümmert.
00:57:55: Ja
00:57:56: finde ich richtig gut.
00:57:58: Es ist mir insgesamt das Thema ein Herzensthema.
00:58:01: Warum gehe ich so gerne in die Unternehmen?
00:58:06: Ich habe vorhin gesagt, ich komme aus dieser Unternehmenswelt.
00:58:09: Ganz viele jahrelang im Personalbereich in verschiedenen Funktionen gearbeitet.
00:58:13: Das heißt, ich habe auch schon mein Berufsleben lang selber ganz viele weibliche Karrieren begleitet aber eben auch Organisationsveränderungen und immer dieser Blick darauf wie können wir eigentlich Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter gut unterstützen.
00:58:30: Und ich glaube deswegen ist es auch so... Deswegen gehe ich so darauf darin auf wenn ich in den Unternehmen bin und ich finde es toll!
00:58:38: Es gibt wirklich immer mehr Unternehmen die das eben sehen, die Frauen da sehr sensibel auch bei begleiten.
00:58:44: Und vielleicht auch das noch, was bewegt sich so?
00:58:46: Sie müssen es vielleicht auch irgendwann.
00:58:48: Also jetzt gerade vorgestern kam eine internationale ISO-Norm raus zum Thema Umgang mit Mensch situation und auch den Wechseljahren am Arbeitsplatz.
00:59:01: ich weiß nicht also noch gibt es nur als internationale Fassung Ich weiß nicht wann die deutsche Fassung da ist und das muss sicher auch nicht jeder daran halten.
00:59:08: aber es gibt ja auch nochmal Puls vielleicht für die Unternehmen, wo sie nochmal so hingucken könnten.
00:59:14: Das heißt das Thema wird auch in den Unternehmen mehr.
00:59:17: Die Arbeitsmediziner beschäftigen sich immer mehr damit auch was ihre Rolle dabei sein könnte aus dieser medizinischen Ecke.
00:59:26: und ja also ich hoffe dass wir durch diese ganzen verschiedenen Impulse da wirklich ein bisschen etwas bewegen können.
00:59:33: Ja, von daher freue ich mich natürlich auch immer in so einem Gespräch wie jetzt mit dir.
00:59:36: Dass man darüber sprechen kann und dass ich auch Werbung sozusagen machen kann dafür, dass es eben ganz viele tolle Menschen gibt die hier noch unterstützen.
00:59:46: und ja auch sowas gibt wir eben unseren Verband den wir vor zwei Jahren ungefähr gegründet haben.
00:59:54: Ja genau finde ich richtig toll!
00:59:56: Es ist auch langsam an der Zeit gewesen das da mal ein bisschen was passiert in dieser Richtung und ich find's toll, dass du da so aktiv mitmachst.
01:00:05: Ach Patrezia!
01:00:06: Das war schön.
01:00:09: Es war auch spannend.
01:00:09: und ja wie immer muss ich über einige Sachen nochmal nachdenken, ob es vielleicht noch Ernährungstechnisch bei mir.
01:00:16: Da bin ich nicht ganz so gut, habe ich das Gefühl, ob Starfleet auch so Sachen gibt.
01:00:23: Ich merke, dass es mir ganz gut tut weniger Fleisch zu essen.
01:00:26: Das ist mir schon aufgefallen aber ich habe manchmal noch so ein Problem mit Süßigkeit.
01:00:33: Aber da, ich bin auch richtig gut!
01:00:35: Wir essen jetzt abends vom Fernseher, wenn wir mal vor dem Fernseer liegen sollten keine Schokolade mehr.
01:00:39: das ist für mich eine Errungenschaft die anscheinend auch jetzt erst möglich war, dass sich das überhaupt schaffen kann weil ich war wirklich so ein bisschen abhängig glaube ich davon.
01:00:50: ja und da bist du nicht alleine Sandra?
01:00:52: Und auch das finde ich es aber überhaupt nichts Verwerfliches.
01:00:57: Es fällt uns meistens ja auf.
01:01:00: Und manchmal braucht es eben irgendeinen Auslöser, der uns dann sagt nee jetzt ist ich wusste schon lange dass das irgendwie nicht gut ist aber jetzt lasse ich's auch und man muss sich auch nicht geißeln.
01:01:12: also wenn ihr dann irgendwie mal doch nach der Schokolade gelöstet vielleicht hast du dann eben aber so eine ganz dunkle schokolade zu Hause die wir eigentlich vermeintlich gar nicht mögen mit einem ganz hohen schokoanteil kakaoanteil.
01:01:25: Aber auch da machen dann viele tatsächlich dieses, ach ich probiere es mal aus.
01:01:30: Die erzählt doch immer vielleicht nehme ich nur mal einen so ein Stück und das lässt sich mal länger im Mund und dann ist es gar nicht mehr so bitter.
01:01:36: und ich gewöhn mich dort dran.
01:01:38: und je weniger Zucker wir in unser Leben lassen, desto süßer erscheinen uns ja auch die Dinge und irgendwann mögen wir sie vielleicht gar nicht meer.
01:01:44: Ist ja viel Gewöhnung auch.
01:01:45: also Ernährung ist ein wichtiges Thema.
01:01:47: Das macht man dann im nächsten Gespräch!
01:01:50: Da freue ich mich schon sehr drauf Sehr schön, also ich danke dir sehr dass du da warst und ja so viele spannende Sachen dazu auch noch mal geteilt hast.
01:01:59: Ich hoffe es haben ganz viele Frauen und Männer gleichermaßen zugehört bis hierhin Und ein paar kleine Schritte sich schon gleich überlegt die sie jetzt in ihrem Leben vielleicht ändern können damit das mit der Menopause gar nicht so dramatisch wird wie es manchmal auch dargestellt wird.
01:02:16: Also ganz lieben Dank!
01:02:17: Dass du da wars liebe Patricia
01:02:19: Ich hab zu danken und ja, Grüße an alle Hörerinnen
01:02:31: und Hörern.
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